Ostsee
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Gewässerdaten
Gewässer-Profil
Am Sartorikai in Kiel liegen Parkplätze direkt am Wasser.
Viele Stellen liegen an Kaikanten, Molen und Promenaden und sind kurz vom Parkplatz aus erreichbar. Am Tiessenkai ist das Angeln an der Spundwand nicht gestattet, erlaubt ist es erst ab der Steinschüttung.
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Beschreibung
Die Förde zwischen Kiel und Laboe
Die Kieler Förde schiebt sich auf rund 17 Kilometern von der Hörn mitten in Kiel bis hinaus in die offene Ostsee. Auf halber Strecke, an der Friedrichsorter Enge, verengt sie sich auf etwa einen Kilometer, danach öffnet sie sich zur Außenförde bei Laboe, Heikendorf und Strande. Für dich heißt das sehr unterschiedliches Wasser auf engem Raum, von der windgeschützten Kaikante mitten in der Stadt bis zum offenen Strand mit Brandung.
Was hier beißt und wann
Das Artenbild wechselt deutlich über das Jahr. Ab März ziehen die Heringsschwärme in die innere Förde und stehen dann dicht unter den Kaikanten. Im Frühsommer folgen Hornhecht und Makrele. Ganzjahres-Ziel Nummer eins bleibt die Meerforelle, die die Steinfelder und Sandkanten der Außenförde absucht. Über sandigem und schlickigem Grund liegen Scholle, Flunder und Kliesche, dazu Dorsch, der aber nur noch zurückgesetzt wird.
Ufer, Mole oder Boot
Im Stadtbereich angelst du von befestigten Kanten: Hörn, Germaniahafen und Sartorikai sind die klassischen Heringsstellen, teilweise mit Parkplatz direkt hinter dir. Weiter draußen wird es sportlicher. Bei Laboe, Möltenort und am Fähranleger reicht tieferes Wasser nah ans Ufer, an den Stränden Richtung Bülk arbeitest du dich mit der Wathose über Steinfelder und Sandzungen vor. Im Oktober und November ist die Brandung die beste Zeit für Plattfisch, gefischt wird meist in der Dämmerung und danach. Vom Boot aus laufen Pilken, Jiggen und Schleppen, dazu fahren Kutter aus der Förde raus.
Bevor du losgehst
In den Küstengewässern Schleswig-Holsteins gilt in der Regel freier Fischfang. Einen Erlaubnisschein von einem Verein brauchst du hier also nicht, Fischereischein und Fischereiabgabe gehören aber ins Gepäck. Achte vor Ort auf die gelben Schilder der Schonbezirke und auf die abgesperrten Bereiche rund um Hafeneinfahrten und Fahrwasser. Die Schwentinemündung und der Nord-Ostsee-Kanal sind eigene Gewässer mit eigenen Erlaubnisscheinen, sie gehören nicht zur freien Küste.