Nord-Ostsee-Kanal

Gewässer

Nord-Ostsee-Kanal Brunsbüttel bis Kiel-Holtenau

Landesangelverband Schleswig-Holstein e.V.
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Ein Angel-Revier über 99 km: von Brunsbüttel bis Ehlersdorf
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Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 7 Orte: Angeln am Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel, Bornholt und Ehlersdorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 2

Brunsbüttel

Pegel Nok Brunsbüttel

km 16

Burg (Dithmarschen)

Pegel Nok Dükerswisch

km 24

Groß Nordsee

Pegel Awk Strohbrück

km 28

Bornholt

Pegel Nok Dükerswisch

km 47

Breiholz Revier-Sitz

Pegel Nok Breiholz

km 62

Rendsburg

Pegel Nok Rendsburg

km 72

Ehlersdorf

Pegel Nok Königsförde

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Kanal
Zielfische 13
AalAlandBarschBrassenDorschFlunderHeringHornhechtKarpfenMeerforelleRotaugeWittlingZander
Angeltechniken 3
GrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 11
Barrierefrei Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Angeln erlaubt von Kanalkilometer 1,65 bis 96,63 Hinweis
Angelverbot an Anlegebrücken, Umschlagstellen und Fähranlagen Hinweis
Angelverbot an Baustellenufern und abbruchgefährdeten Ufern Hinweis
Fangmeldung erwünscht Hinweis
Gesperrt: Audorfer See, Flemhuder See, Nordufer Borgstedter See Hinweis
Gesperrt: Gieselaukanal und Achterwehrer Schifffahrtskanal Hinweis

Verein

Landesangelverband Schleswig-Holstein e.V.

Papenkamp 52, 24114 Kiel, Schleswig-Holstein, Deutschland

Gewässer-Profil

11,0m
Max. Tiefe
98,6km
Länge
102 bis 162m
Breite
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, Nachtangeln ist erlaubt. Für Zander gilt eine Schonzeit von Anfang März bis Ende Mai.
Parkmöglichkeiten

Die Kanalseitenwege dürfen nicht befahren werden. Nutze die ausgewiesenen Parkmöglichkeiten an den Ortszufahrten und geh das letzte Stück zu Fuss.

Zugänglichkeit

Befestigte Uferwege ziehen sich über weite Strecken und machen den Platzwechsel einfach. Zwei barrierefreie Angelplätze liegen bei Kudensee und bei Oldenbüttel an der Einmündung des Gieselaukanals.

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Beschreibung

98 Kilometer Wasserstraße zwischen zwei Meeren

Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Elbmündung bei Brunsbüttel mit der Kieler Förde bei Holtenau und gilt vielen Anglern als das bekannteste Gewässer des Nordens. Rund 98 Kilometer misst er auf ganzer Länge, die Wasserspiegelbreite liegt je nach Abschnitt zwischen 102 und 162 Metern, und die Fahrrinne reicht bis etwa 11 Meter hinunter. Geangelt werden darf zwischen Kanalkilometer 1,65 am Binnenhafen Brunsbüttel und Kilometer 96,63 an der Hochbrücke Kiel-Holtenau.

Das Fischereirecht liegt auf fast der gesamten Strecke beim Landesangelverband Schleswig-Holstein. Ein paar kurze Teilstrecken sind davon ausgenommen, dazu kommen dauerhaft gesperrte Bereiche wie der Audorfer See, der Flemhuder See und der Gieselaukanal. Welche Abschnitte im Einzelnen freigegeben sind, steht auf dem Erlaubnisschein. Kläre das vor der Tour beim Verband ab.

Brackwasser sorgt für eine ungewöhnliche Artenmischung

Weil Nordsee und Ostsee an derselben Rinne hängen, stehen Süßwasser- und Salzwasserfische hier nebeneinander. Zander ist inzwischen der beliebteste Zielfisch, dicht dahinter folgt der Aal. Friedfischangler finden gut abwachsende Brassen, Rotaugen und Alande. Oft unterschätzt werden die Brackwasserbarsche, die regelmäßig über 35 Zentimeter erreichen. Richtung Kiel kommen Flunder, Dorsch und Wittling dazu, im Frühjahr und Herbst ziehen große Heringsschwärme in den Kanal, und auch die Meerforelle ist häufiger unterwegs, als viele vermuten.

Die Berufsschifffahrt ist dabei mehr als Kulisse. Passiert ein großer Frachter, bringt der Sog Futterfisch in Bewegung und die Räuber werden aktiv. Genau diese Minuten lohnen einen gezielten Wurf.

Ufer, Zugang und die beliebten Strecken

Befestigte Uferwege begleiten den Kanal über weite Teile, ein Platzwechsel kostet dich also kaum Zeit. Als besonders attraktiv gilt der Bereich zwischen Rendsburg und der Holtenauer Hochbrücke. Ergiebig sind daneben die Abschnitte rund um die Weichen, wo der Kanal aufgeweitet ist und Schiffe einander begegnen. Zwei barrierefreie Angelplätze stehen bei Kudensee und bei Oldenbüttel an der Einmündung des Gieselaukanals bereit.

  • Grundmontagen mit Wattwurm, Seeringelwurm oder Köderfisch bringen Aal, Flunder und Zander
  • Posenmontagen im Mittelwasser laufen vor allem auf Hering und Weißfisch
  • Gummifisch, Wobbler und Blinker sind die erste Wahl, wenn du gezielt auf Räuber gehst

Geangelt wird ausschließlich vom Ufer aus. Die Betriebswege am Kanal darfst du nicht befahren, stell den Wagen also an den ausgewiesenen Parkplätzen ab und leg das letzte Stück zu Fuß zurück.

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