Nord-Ostsee-Kanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 7 Orte: Angeln am Nord-Ostsee-Kanal bei Brunsbüttel, Bornholt und Ehlersdorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Brunsbüttel
Burg (Dithmarschen)
Groß Nordsee
Bornholt
Breiholz Revier-Sitz
Rendsburg
Ehlersdorf
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Kanalseitenwege dürfen nicht befahren werden. Nutze die ausgewiesenen Parkmöglichkeiten an den Ortszufahrten und geh das letzte Stück zu Fuss.
Befestigte Uferwege ziehen sich über weite Strecken und machen den Platzwechsel einfach. Zwei barrierefreie Angelplätze liegen bei Kudensee und bei Oldenbüttel an der Einmündung des Gieselaukanals.
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Beschreibung
98 Kilometer Wasserstraße zwischen zwei Meeren
Der Nord-Ostsee-Kanal verbindet die Elbmündung bei Brunsbüttel mit der Kieler Förde bei Holtenau und gilt vielen Anglern als das bekannteste Gewässer des Nordens. Rund 98 Kilometer misst er auf ganzer Länge, die Wasserspiegelbreite liegt je nach Abschnitt zwischen 102 und 162 Metern, und die Fahrrinne reicht bis etwa 11 Meter hinunter. Geangelt werden darf zwischen Kanalkilometer 1,65 am Binnenhafen Brunsbüttel und Kilometer 96,63 an der Hochbrücke Kiel-Holtenau.
Das Fischereirecht liegt auf fast der gesamten Strecke beim Landesangelverband Schleswig-Holstein. Ein paar kurze Teilstrecken sind davon ausgenommen, dazu kommen dauerhaft gesperrte Bereiche wie der Audorfer See, der Flemhuder See und der Gieselaukanal. Welche Abschnitte im Einzelnen freigegeben sind, steht auf dem Erlaubnisschein. Kläre das vor der Tour beim Verband ab.
Brackwasser sorgt für eine ungewöhnliche Artenmischung
Weil Nordsee und Ostsee an derselben Rinne hängen, stehen Süßwasser- und Salzwasserfische hier nebeneinander. Zander ist inzwischen der beliebteste Zielfisch, dicht dahinter folgt der Aal. Friedfischangler finden gut abwachsende Brassen, Rotaugen und Alande. Oft unterschätzt werden die Brackwasserbarsche, die regelmäßig über 35 Zentimeter erreichen. Richtung Kiel kommen Flunder, Dorsch und Wittling dazu, im Frühjahr und Herbst ziehen große Heringsschwärme in den Kanal, und auch die Meerforelle ist häufiger unterwegs, als viele vermuten.
Die Berufsschifffahrt ist dabei mehr als Kulisse. Passiert ein großer Frachter, bringt der Sog Futterfisch in Bewegung und die Räuber werden aktiv. Genau diese Minuten lohnen einen gezielten Wurf.
Ufer, Zugang und die beliebten Strecken
Befestigte Uferwege begleiten den Kanal über weite Teile, ein Platzwechsel kostet dich also kaum Zeit. Als besonders attraktiv gilt der Bereich zwischen Rendsburg und der Holtenauer Hochbrücke. Ergiebig sind daneben die Abschnitte rund um die Weichen, wo der Kanal aufgeweitet ist und Schiffe einander begegnen. Zwei barrierefreie Angelplätze stehen bei Kudensee und bei Oldenbüttel an der Einmündung des Gieselaukanals bereit.
- Grundmontagen mit Wattwurm, Seeringelwurm oder Köderfisch bringen Aal, Flunder und Zander
- Posenmontagen im Mittelwasser laufen vor allem auf Hering und Weißfisch
- Gummifisch, Wobbler und Blinker sind die erste Wahl, wenn du gezielt auf Räuber gehst
Geangelt wird ausschließlich vom Ufer aus. Die Betriebswege am Kanal darfst du nicht befahren, stell den Wagen also an den ausgewiesenen Parkplätzen ab und leg das letzte Stück zu Fuß zurück.