Weiher 4
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Zufahrt ist auf den ersten rund 200 Metern asphaltiert und geht danach in gepressten Schotter über. Die Straße trägt keinen Namen und wird leicht übersehen.
Die Weiher liegen zwischen Feldern abseits vom Straßenlärm. Mehrere Uferabschnitte sind stark mit Schilf bewachsen, dazu gibt es einige Seerosenfelder.
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Beschreibung
Weiher 4 in der Weiheranlage Klarenthal
Am östlichen Rand von Saarbrücken-Klarenthal zieht sich eine Kette kleiner Teiche durch eine Senke zwischen den Feldern. Der Weiher 4 ist der nördlichste der drei Weiher, die der Sportfischerverein Völklingen 1923 auch für Gäste freigibt. Etwa ein halber Hektar Wasserfläche, ringsum Felder und Gehölz, dazu ein Zufahrtsweg ohne Straßennamen. Hier angelst du meist ohne Verkehrslärm und ohne Gedränge.
Vor einigen Jahren wurde der Weiher entschlammt. Seitdem liegen die Tiefen über weite Strecken zwischen anderthalb und zweieinhalb Metern, was für ein Gewässer dieser Größe ein solides Profil ergibt. Die tieferen Bereiche in der Mitte halten die Fische im Hochsommer und im Winter, während die flachen Uferzonen im Frühjahr als Erstes warm werden.
Wo die Fische stehen
Die Struktur macht den Reiz aus. Kräftige Schilfgürtel säumen mehrere Uferabschnitte, dazu kommen Seerosenfelder, die im Sommer breite Zonen beschatten. Genau an diesen Kanten lohnt der erste Wurf. Karpfen, Schleien und Karauschen ziehen die Schilfkante entlang, Rotaugen und Rotfedern stehen oft direkt über den Seerosenstängeln. Hechte und Barsche nutzen dieselbe Deckung als Ansitz, deshalb bringt ein Wurf parallel zur Krautkante meist mehr als der Weitwurf auf die offene Mitte.
Der Bestand ist breit aufgestellt und typisch für einen gewachsenen Vereinsweiher. Neben Rotaugen, Rotfedern und Brassen stehen Karpfen, Schleien, Karauschen und Giebel im Wasser. Wer es auf Räuber abgesehen hat, trifft auf Hecht, Zander, Barsch und gelegentlich einen Aal.
Der Weiher gehört zu einer Kette von vier kleinen Stillgewässern, die dicht beieinander in derselben Senke liegen. Die Nachbarweiher sind ähnlich klein, eines davon fast kreisrund mit rund fünfzig Metern Durchmesser. Wer den Platz am Weiher 4 besetzt vorfindet, hat also nur wenige Schritte bis zum nächsten Wasser. Schilf und Seerosen prägen die gesamte Anlage, offene Uferabschnitte sind entsprechend gefragt.
Angeln an einem kleinen Gewässer
Weil der Weiher klein ist, wirkt jede Störung sofort. Leise auftreten, den Platz vorsichtig einrichten und sparsam anfüttern zahlt sich hier mehr aus als schweres Gerät. Eine feine Posenmontage an der Schilfkante oder eine kurz geworfene Grundmontage reichen völlig, um an die Fische heranzukommen. Auch in der kalten Jahreszeit bleibt der Weiher befischbar, solange genug offene Wasserfläche vorhanden ist.
Der Anfahrtsweg beginnt asphaltiert und geht nach rund zweihundert Metern in gepressten Schotter über. Da die Zufahrt keinen Straßennamen trägt, fährt man leicht daran vorbei, ein Blick auf die Karte vor der Anreise spart also Zeit. Welche Weiher gerade freigegeben sind, steht auf den Hinweisschildern an der Anlage. Fragen zu Erlaubnisscheinen klärst du am besten direkt beim Verein.