Tränkwiesweiher
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Verein
Gewässer-Profil
Die Weiheranlage liegt am Ortsrand von Landsweiler an der Heusweilerstraße. Direkt am Wasser steht das Vereinsheim Petri-Stube.
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Beschreibung
Weiheranlage in Landsweiler bei Lebach
Am Ortsrand von Landsweiler, einem Stadtteil von Lebach im Landkreis Saarlouis, liegt der Tränkwiesweiher, die Weiheranlage des ortsansässigen Angelsportvereins. Zwei nacheinander angelegte Weiher liegen dort in einer Wiesensenke, gespeist von einem kleinen Zulauf, der nur zeitweise Wasser führt. Befischt wird als Gastangler der obere der beiden Weiher, der untere wird derzeit umgebaut und bekommt neue Uferbefestigungen, eine Insel und einen verlängerten Zulauf.
Die Anlage ist überschaubar und in wenigen Minuten umrundet. Genau das macht sie für einen ruhigen Tag am Wasser interessant: kurze Wege, gepflegte Ufer und Angelplätze, die der Verein bei regelmäßigen Arbeitseinsätzen in Schuss hält. Direkt am Wasser steht das Vereinsheim Petri-Stube, das außer montags täglich geöffnet hat.
Getragen wird die Anlage von einem kleinen Verein mit rund 45 Mitgliedern, eine Jugendgruppe eingeschlossen. Gepflegt wird sie in Eigenarbeit, von Februar bis November trifft man sich rund ein Dutzend Mal zum Arbeitseinsatz am Wasser. Das siehst du an den Ufern, und du triffst am Weiher fast immer jemanden, der das Gewässer kennt.
Womit du am oberen Weiher rechnen kannst
Der Bestand ist typisch für einen bewirtschafteten Vereinsweiher im Saarland. Für Karpfen, Schleie, Hecht, Zander und Forellen hat der Verein eigene Mindestmaße und Fangbegrenzungen festgelegt, und die zeigen dir recht genau, welche Arten hier wirklich vorkommen. Forellen spielen im Vereinsjahr eine sichtbare Rolle, das offene Forellenfischen im Oktober gehört zu den festen Terminen.
Wer hier ansitzt, plant klassisch: Pose oder Grundmontage, natürliche Köder, dazu eine überschaubare Menge Futter. Kunstköder sind am Weiher nicht zugelassen, Raubfisch läuft entsprechend über den toten Köderfisch. Auch die Menge an Futter ist begrenzt, ein zurückhaltendes Anfüttern passt also besser zum Gewässer als das große Programm.
Vor dem ersten Wurf
Ein gültiger Jahresfischereischein gehört ins Gepäck, dazu die Tageskarte. Wie du an diese Karte kommst und was sie kostet, klärst du am besten direkt beim Verein. Die verbindlichen Fangbestimmungen stehen auf der Angelkarte selbst, dort findest du auch die erweiterten Regeln, die über die Eckpunkte hinausgehen.
Nachts bleibt es am Weiher still, das Angeln bei Dunkelheit ist nicht vorgesehen. Wer die Anlage einmal außerhalb der Angelzeit erleben will: der Verein richtet mehrere Veranstaltungen im Jahr am Wasser aus, vom Wilderertag im September bis zum offenen Forellenfischen im Oktober. Für Gastangler ist das eine unkomplizierte Gelegenheit, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, die das Gewässer täglich betreuen.