Stausee Losheim
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Gewässerdaten
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Gewässer-Profil
Parkplatz an der Bundesstraße B 268 an der Kreuzung zur L 158, von dort wenige Gehminuten zum Westufer.
Geangelt wird nur in der rund 1,5 km langen Angelzone am Westufer. Ein etwa vier Kilometer langer Rundweg erschließt den See.
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Beschreibung
Stausee Losheim im Saarschleifenland
Am nordwestlichen Rand von Losheim am See im Landkreis Merzig-Wadern staut sich auf rund 31 Hektar ein Gewässer, das in den 1970er Jahren als Freizeit- und Badesee angelegt wurde. Bis zu 14 Meter geht es hinunter, der Grund ist überwiegend moderig bis sumpfig. Rundherum führt ein etwa vier Kilometer langer Weg, an dem Strandbad, Bootshafen, Minigolf und Gastronomie liegen. Fürs Angeln ist eine eigene Zone reserviert: eine 1,5 Kilometer lange Angelstrecke am Westufer, während der Rest des Ufers dem Badebetrieb und dem Wassersport gehört.
Raubfisch zwischen Badebetrieb und Ruhe
Hecht, Zander und Flussbarsch stehen hier ganz oben auf der Wunschliste, und die Spinnrute ist am Westufer die Methode, mit der die meisten Fische ans Band kommen. Über die Jahre sind Hechte jenseits der Meter-Marke dokumentiert, dazu kommen einzelne Welse. Wer den See noch nicht kennt, arbeitet sich am besten von der Kante der flachen Uferbereiche in Richtung tiefes Wasser vor. Der weiche Untergrund drückt Köder schnell ein, deshalb laufen leichte Montagen und langsam geführte Gummifische oft besser als schwere Ausführungen. An Sommerwochenenden ist rund um den See viel los, in den frühen Morgenstunden hast du die Strecke dagegen meist für dich.
Karpfen, Schleie und die Fliegenrute
Neben den Räubern sitzt ein solider Friedfischbestand im Wasser. Karpfen und Schleien erreichen ansehnliche Größen, dazu kommen Brachsen, Güster und Rotaugen in guter Stückzahl. Auch Aal, Döbel und einzelne Salmoniden wie Regenbogenforelle und Seesaibling sind aus dem See gemeldet. Die flachen Abschnitte am Westufer lassen sich gut bewaten, was den Stausee Losheim zu einem beliebten Übungsgewässer für Fliegenfischer macht. Große Salmoniden solltest du dabei nicht erwarten, zum Einstudieren von Wurftechnik und Präsentation reicht der Platz aber allemal.
Bevor du losziehst
Der See wird privat bewirtschaftet, die Erlaubnisscheine gibt es zusammen mit dem amtlichen Fischereischein über die örtliche Tourist-Information und weitere Ausgabestellen am Stausee. Welche Karten gerade ausgegeben werden und welche Vorgaben aktuell gelten, klärst du am besten direkt bei der Ausgabestelle. Auf der Erlaubniskarte selbst sind die befischbaren Bereiche eingezeichnet, ein Blick darauf lohnt sich vor dem ersten Wurf. Angefahren wird die Strecke über den Parkplatz an der B 268 an der Kreuzung zur L 158, von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß ans Wasser.