Rehlinger Weiher
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Verein
Gewässer-Profil
Zufahrt zur Weiheranlage über die Südstraße in Rehlingen, das Vereinsheim liegt am Wasser. Am Weiher Trockt steht der Marktplatz als Parkmöglichkeit zur Verfügung, im Naturschutzgebiet und auf den Fußwegen ist das Parken nicht gestattet.
Die Angelplätze liegen am Ufer zwischen Saar und Waldweg und sind zu Fuß erreichbar. Der Uferbewuchs schränkt den Zugang stellenweise ein. Sperrungen stehen an den Infotafeln der Zuwegung und im Schaukasten vor der Schutzhütte.
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Beschreibung
Aus der Kiesgrube wurde eine Weiheranlage
Wo heute Ruten am Ufer stehen, baggerte ab 1949 eine Firma nach Kies. Aus diesen Gruben zwischen der Saar und dem alten Eisenbahndamm wuchs nach und nach die Weiheranlage bei Rehlingen-Siersburg im Landkreis Saarlouis, die der ortsansässige Angelsportverein bis heute bewirtschaftet. Rund zwölf Hektar Wasser verteilen sich auf mehrere Becken, die im Verein eigene Namen tragen: Saarweiher, Waldweiher, Karpfenweiher und Pensionärsweiher. Am Rand des Ortes liegt zusätzlich der Weiher Trockt, der von Wohnbebauung umgeben ist und deshalb besonders ruhiges Verhalten verlangt.
Die Entstehung merkst du dem Gewässer bis heute an. Der Grund ist sandig bis kiesig, dazwischen liegen Kanten und Rinnen aus der Abbauzeit, tiefer als etwa vier Meter wird es nirgends. Uferbewuchs schränkt an einigen Stellen den Zugang ein, gibt den Fischen aber Deckung. Plane beim ersten Besuch Zeit für einen Rundgang ein und merk dir die freien Plätze, dann sparst du beim nächsten Mal eine Menge Sucherei.
Wels, Hecht und Zander bestimmen das Bild
Bekannt ist der Rehlinger Weiher für seinen Welsbestand. Der Verein schreibt für den Wels eine Entnahmepflicht fest, ein gefangener Fisch bleibt also nicht im Wasser. Auf die Großen lohnt sich abends ein Köderfisch oder ein Tauwurmbündel an der Kante.
Auf Raubfisch kommen daneben Hecht und Zander in Frage, die sich an den Übergängen vom Flachen ins Tiefe halten. Hechte über einem Meter sind hier keine Seltenheit. Friedfischangler finden Karpfen weit jenseits der 20 Kilo, dazu Schleie und Brachse sowie große Schwärme aus Rotauge, Rotfeder, Güster, Giebel und Aland. Auch Aale werden gefangen. Sonnenbarsch, Zwergwels und Grundeln haben sich eingebracht und dürfen nicht zurückgesetzt werden, was der Verein in seiner Gewässerordnung ausdrücklich regelt.
Struktur lesen und Schongebiete beachten
Der Verein hat Teile der Anlage bewusst beruhigt. Die Flachwasserzonen an Waldweiher und Pensionärsweiher sind Schongebiet und mit Schildern gekennzeichnet, ebenso der Durchgang an der Brücke zur Großen Insel. Das klingt nach Einschränkung, hilft dir aber: die geschonten Flachbereiche arbeiten als Kinderstube, und direkt an ihren Rändern stehen im Frühjahr die größeren Fische.
Wer nachts ansitzt, findet dafür ausgewiesene Bereiche. Die genauen Zeitfenster und die freigegebenen Plätze hängen an den Infotafeln und im Schaukasten vor der Schutzhütte aus. Ein Blick darauf vor dem Aufbau gehört dazu, weil der Verein auch einzelne Abschnitte zeitweise sperrt.
Anfahrt, Platzwahl und Verhalten
Die Anlage erreichst du über die Südstraße in Rehlingen, das Vereinsheim liegt direkt am Wasser. Am Weiher Trockt bleibt das Auto auf dem Marktplatz, im Naturschutzgebiet und auf den Fußwegen hat es nichts verloren.
Am Wasser gilt ein einfacher Grundsatz: nicht über besetzte Nachbarplätze hinweg angeln. Wird gegenüber gefischt, endet dein Bereich in der Gewässermitte. Baden ist tabu, Boote sind es ebenfalls, und der Angelplatz wird so sauber verlassen, wie du ihn vorfinden willst. Welche Erlaubnisscheine du brauchst und was aktuell gilt, klärst du am besten direkt beim Verein.