Prims
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Prims bei Nalbach. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Nalbach Revier-Sitz
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Beschreibung
Knapp sechs Kilometer Prims rund um Nalbach
Fließendes Wasser mit echtem Charakter findest du im Saarland nicht an jeder Ecke, an der Prims im Bereich Nalbach aber schon. Zwischen dem Arweiler Weiher und der Theelmündung betreut die Primsgemeinschaft Nalbach knapp sechs Kilometer Flusslauf. Hinter diesem Namen stehen vier Vereine, die sich 1993 zusammengetan haben, um die Strecke gemeinsam zu hegen, zu besetzen und zu pflegen. Für dich heißt das: ein zusammenhängender Abschnitt mit Geschichte und einem Bestand, der über Jahre aufgebaut wurde.
Schnelle Rauschen und tiefe Gumpen
Die Prims zählt hier zur oberen Barbenregion, und das merkst du am Wasser. Auf der gesamten Strecke fällt der Fluss rund 18 Meter ab, entsprechend wechseln sich flott überströmte Passagen mit ruhigeren Bereichen ab. In den schnellen Rauschen fühlen sich Salmoniden wohl, während die immer wieder eingestreuten tiefen Gumpen kräftigen Fischen einen Standplatz bieten. Oberhalb der Nalbacher Brücke staut eine kleine Wasserkraftanlage mit Fischtreppe das Wasser auf etwa einem Kilometer an und beschert dir dort einen ganz anderen Charakter mit mehr Tiefe und Ruhe. Lies das Wasser, bevor du den ersten Wurf machst, denn die Übergänge von der Strömung in die Gumpen sind oft die spannendsten Plätze.
Was hier schwimmt
Den Ton geben Döbel, Rotaugen, Barben, Bachforellen und Äschen an. Gerade die Äsche hatte es zuletzt schwer, weil im Winterhalbjahr regelmäßig Kormorane einfallen und kräftig abräumen. Dafür tut sich an anderer Stelle einiges: Seit 2012 wird gemeinsam mit dem Fischereiverband Saar die Quappe wieder eingebürgert, eine Art, die in der Prims schon verschwunden war. 2013 ist außerdem das alte Betonwehr am Streckenende gefallen und der Flusslauf auf mehreren Hundert Metern mit Steinen strukturiert worden. Davon profitieren vor allem Barbe, Nase, Äsche und Forelle, deren Laichwanderungen jetzt nicht mehr ausgebremst werden. Neben den Hauptfischen tummeln sich auch Hasel, Barsche und der eine oder andere Hecht oder Karpfen im Wasser.
Bevor du ans Wasser gehst
Die Strecke wird von der bewirtschaftenden Primsgemeinschaft betreut, die Besatz und Hege der vier beteiligten Vereine bündelt. Was am Wasser gerade gilt und wie du an eine Erlaubnis kommst, erfragst du am besten direkt dort, bevor du losziehst. Dann steht einem entspannten Tag am Fluss nichts im Weg.