Niederwürzbacher Weiher
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Kostenfreie Parkplätze liegen im Südosten beim Bahnhof und am Staudamm, weitere am Nordufer beim Naherholungsbereich und am nordwestlichen Ende des Weihers.
Eine Uferpromenade führt rund um den Weiher und erschließt die Angelplätze zu Fuß. Zwei Parkplätze im Südosten sind als barrierefrei ausgewiesen. Das Angeln von den Brücken und im Naturschutzgebiet ist nicht gestattet.
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Beschreibung
Ein 12 Hektar großer Weiher im Tal des Würzbachs
Am Ortsrand von Niederwürzbach im saarländischen Saarpfalz-Kreis zieht sich der Niederwürzbacher Weiher von Nordwesten nach Südosten durch das Tal des Würzbachs. Eine Halbinsel schiebt sich am westlichen Ende ins Wasser und teilt den See in zwei Arme, wobei der nördliche Arm zusätzlich das Wasser des Geißbachs aufnimmt. Zulauf und Ablauf bildet der Würzbach selbst, im Südosten staut ein Damm die Fläche auf. Angelegt wurde der Weiher schon vor Jahrhunderten, bereits 1564 taucht er in den Beschreibungen des Geographen Tilemann Stella auf.
Für dich als Angler heißt diese Form vor allem eins: sehr unterschiedliche Bereiche auf engem Raum. Die beiden Arme im Westen sind schmaler und flacher, das breite Becken vor dem Staudamm im Südosten bietet die größte zusammenhängende Wasserfläche. Der gesamte See liegt im Biosphärenreservat Bliesgau, entsprechend ruhig und naturnah fällt das Umfeld an weiten Teilen des Ufers aus.
Raubfisch, Karpfen und Weißfisch im Bliesgau
Der Bestand ist breit aufgestellt. Hecht und Zander stehen für die Raubfischangler bereit, dazu kommen Barsch, Aal und Wels. Auf der Friedfischseite sind Karpfen, Schleie, Brassen, Rotauge und Rotfeder vertreten, außerdem setzt der Verein Regenbogenforellen ein. Weil mit zwei Ruten gefischt werden darf, lässt sich eine Raubfischmontage gut mit einer Friedfischrute kombinieren.
Gefischt wird vom Ufer aus. Kunstköder wie Blinker, Spinner, Gummifisch und Wobbler sind an der Raubfischrute üblich, dazu der tote Köderfisch. Auf der Friedfischseite läuft es klassisch mit Pose oder auf Grund, wobei die Menge an Futter am Platz begrenzt ist. Wer im Winter kommt, sollte die kürzeren Angelzeiten einplanen, im Sommerhalbjahr reicht der Tag dagegen bis weit in den Abend.
Ufer, Wege und was du vor Ort findest
Rund um den See führt eine Uferpromenade, die an das regionale Wanderwegenetz angebunden ist. Damit erreichst du die Angelplätze zu Fuß recht bequem, kostenfreie Parkplätze liegen im Südosten beim Bahnhof und am Damm sowie am Nordufer. Am Nordufer findest du außerdem Liegewiese, Spielplatz und einen städtischen Campingplatz, das Südufer ist deutlich naturnäher. Direkt am Wasser hält zudem der Bahnhof des Ortes an der Bahnstrecke Landau-Rohrbach.
Zwei Dinge lohnen einen Blick, bevor du deinen Platz suchst: Nicht jeder Uferabschnitt ist zum Angeln freigegeben, und im Winter kann eine Eisdecke den Ansitz ausfallen lassen. Der Verein hängt aktuelle Hinweise in Info-Kästen am Weiher aus, ein Blick darauf gehört vor jeden Ansitz. Erlaubniskarten für Gäste gibt es nur eingeschränkt, das klärst du am besten direkt beim Angelsportverein Würzbacher Weiher.