Krämersweiher
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Rund 100 Meter vom Ufer entfernt liegt ein frei zugänglicher Schotterparkplatz. Die Bushaltestelle Krämersweg ist ebenfalls in Gehweite.
Der Weiher liegt am Waldrand im Bezirk Am Homburg. Der Stadtrundweg Saarbrücken und der Saar-Mosel-Weg führen direkt vorbei, ans Ufer geht es über naturbelassene Pfade.
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Beschreibung
Ein kleiner Weiher am Waldrand
Im Norden von Saarbrücken, im Bezirk Am Homburg am Stadtteilrand von St. Johann, liegt der Krämersweiher unmittelbar am Waldesrand. Gut 1.500 Quadratmeter Wasserfläche, rund 80 Meter lang und keine 50 Meter breit, dazu ein Uferweg von rund 200 Metern Länge. Diese Maße sagen dir schon vor dem ersten Wurf, worauf du dich einstellst: ein überschaubares Stillgewässer auf 220 Metern Höhe, das du von einem einzigen Platz aus fast komplett abfischen kannst.
Genau das macht den Reiz aus. Wer kleine Weiher mag, kennt das Gefühl, wenn sich der Bestand auf engem Raum konzentriert und jede Bewegung an der Oberfläche etwas bedeutet. Der bewaldete Rand liefert Schatten, Falllaub und Totholz nahe am Ufer, also die Strukturen, an denen sich Friedfisch und Räuber gleichermaßen aufhalten. Westlich verläuft ein Autobahnzubringer zur A 623, hörbar ist davon am Wasser erstaunlich wenig.
Fischbestand und was am Weiher funktioniert
Gemeldet werden vom Krämersweiher vor allem Brassen und Hecht, und die Hechte werden dabei durchaus ansehnlich. Für die Vereinsgewässer gelten daneben Fangbegrenzungen für Karpfen, Schleie, Zander, Forelle und Aal, an der Vereinsanlage kommen Rotauge, Giebel und Barsch dazu. Bei einem Weiher dieser Größe lohnt es sich, den Bestand vorsichtig zu behandeln und Fische, die du nicht verwerten willst, schnell und schonend zurückzusetzen.
Als erfolgreichste Methode gilt hier das Stippfischen. Eine feine Montage, wenig Futter und eine ruhige Hand bringen an so einem Gewässer meist mehr als schweres Gerät. Wer auf Karpfen und Schleie geht, kommt mit dem Grundblei ans Ziel, sollte die Köderstelle aber sparsam bedienen. Die Hechte stehen erfahrungsgemäß dicht an der Uferkante zwischen Totholz und Falllaub, viel Fläche zum Absuchen gibt es ohnehin nicht.
Anfahrt, Umfeld und Erlaubnis
Zwei Wanderrouten führen am Weiher vorbei, der Stadtrundweg Saarbrücken und der Saar-Mosel-Weg. Zu Fuß erreichst du das Ufer also problemlos, und du solltest damit rechnen, dass Spaziergänger vorbeikommen. Feste Angelstege oder ausgebaute Plätze gibt es nicht, der Zugang läuft über die naturbelassene Uferzone. Festes Schuhwerk ist nach Regen keine schlechte Idee.
Bewirtschaftet wird der Weiher vom Angelsportverein Jägersfreude, der seine Fischerhütte am Huberweiher im Sulzbachtal zwischen Dudweiler und Jägersfreude betreibt. Dort werden auch die Tageskarten für Gastangler ausgegeben. Anders als der Huberweiher, der über die Wintermonate für Gäste geschlossen wird, bleibt der Krämersweiher ganzjährig befischbar. Welche Karten aktuell verfügbar sind und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein.