Forellenparadies Ottweiler
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Gewässer-Profil
Die Anlage liegt südwestlich von Ottweiler im Ortsteil Neumünster und wird über die Straße Wilhelmsteich erreicht. Die drei Weiher liegen in Wald und Wiesen und sind vom Gelände aus zu Fuß erreichbar.
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Beschreibung
Naturweiher am Gellerbach bei Ottweiler
Südwestlich von Ottweiler im Landkreis Neunkirchen im Saarland liegt eine Weiheranlage, die sich seit 1998 an drei Teichen um Forellenangler kümmert. Rund 7.000 Quadratmeter Wasserfläche verteilen sich auf ein etwa 20.000 Quadratmeter großes Areal, eingebettet in Wald und Wiesen am Ende der Straße Wilhelmsteich. Gespeist werden die Weiher vom Gellerbach, der gut 800 Meter oberhalb der Anlage entspringt, dazu kommen mehrere Unterwasserquellen. Das kühle, sauerstoffreiche Wasser ist der Grund, warum die Salmoniden hier auch im Hochsommer noch beißwillig sind. Nach mehreren Jahren Stillstand wurde die Anlage im August 2026 wieder eröffnet.
Drei Weiher mit eigenem Charakter
Der größte Teich misst etwa 3.500 Quadratmeter bei durchschnittlich drei Metern Tiefe und ist der klassische Forellenweiher der Anlage. Deutlich kleiner fällt der zweite Weiher mit rund 600 Quadratmetern aus, seine Tiefen liegen zwischen zwei und vier Metern. Wer es ruhiger mag, findet am dritten Weiher rund 2.000 Quadratmeter Wasser mit Stellen bis fünf Meter Tiefe. Dieser Weiher wird nur komplett vergeben und trägt den vielseitigsten Besatz der Anlage.
Für die Praxis heißt das: an den flacheren Weihern lohnt sich das Suchen entlang der Uferkanten, während am tiefen dritten Teich die Absätze und Rinnen die interessanten Standplätze sind. An heißen Tagen ziehen sich die Fische in die kühleren, tieferen Zonen zurück, im Frühjahr und Herbst stehen sie oft dicht unter der Oberfläche.
Womit du hier rechnen kannst
Der Besatz besteht überwiegend aus Regenbogenforelle, Lachsforelle, Goldforelle und Bachsaibling. Portionsfische liegen meist im Bereich zwischen 350 und 600 Gramm, dazwischen schwimmen Lachsforellen, die deutlich über zwei Kilo bringen. Am zweiten Weiher kommen Karpfen, Schleien und Weißfische dazu. Am dritten Weiher stehen außerdem Hecht und Zander sowie Karpfen, Schleie und Rotaugen, die saisonal besetzt werden.
Naturköder und Kunstköder sind hier gleichermaßen im Einsatz, was die Bandbreite an Taktiken angenehm weit macht. Die Pose ist an den Forellenweihern die zuverlässigste Methode, weil sich damit die Tiefe schnell anpassen lässt. Mit Spinnködern kommst du an die aktiven Fische heran, die höher im Wasser jagen. Eine Fanggarantie gibt der Betrieb ausdrücklich nicht, an manchen Tagen entscheidet schlicht die richtige Tiefe.
Nachtangeln und Zeit am Wasser
Beliebt ist das Angeln über Nacht, das am dritten Weiher als 24-Stunden-Ansitz möglich ist. Zelten, Grillen und Lagerfeuer gehören dort zum Angebot, was aus einem Angeltag schnell einen kleinen Kurzurlaub macht. Die Zahl der Angelplätze ist begrenzt, eine Reservierung vorab ist deshalb nötig.
Die Anlage wird kommerziell bewirtschaftet, ein Vereinsbeitritt ist also nicht nötig. Aktuelle Zeiten, Konditionen und die vollständige Weiherordnung erfragst du am besten direkt beim Betreiber, bevor du losfährst.