Drahtzugweiher
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Verein
Gewässer-Profil
Liegt im Deutschmühlental in Alt-Saarbrücken, unweit von Folster- und Dienstadter Weiher. Der Deutsch-Französische Garten liegt im selben Tal.
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Beschreibung
Der Drahtzugweiher im Deutschmühlental
Wer in Alt-Saarbrücken ein ruhiges Stillwasser sucht, landet früher oder später am Drahtzugweiher. Er liegt im Deutschmühlental, nur wenige Hundert Meter vom Folster- und vom Dienstadter Weiher entfernt und damit unweit der französischen Grenze. Wie seine Nachbarn ist er ein aufgestautes Stillgewässer im Talzug, mit rund 0,8 Hektar liegt er im Mittelfeld der Weiheranlagen des Angler-Sportvereins Saarbrücken. Kurze Wege, eine überschaubare Uferlinie und meist wenig Betrieb machen seinen Reiz aus.
Karpfen und Schleien vermehren sich hier von selbst
Unter den Vereinsgewässern nimmt der Weiher eine Sonderrolle ein. Er ist das einzige, in dem sich Karpfen und Schleien in ausreichender Stückzahl natürlich fortpflanzen. Das merkst du am Bestand. Statt einer Handvoll gleich großer Besatzfische triffst du auf eine breite Größenstaffelung, vom handlangen Nachwuchs bis zu ausgewachsenen Fischen. Weil der Nachwuchs aus dem Gewässer selbst kommt, greift der Verein hier zeitweise mit einer Entnahmesperre für Karpfen ein. Wie der aktuelle Stand aussieht, klärst du am besten direkt beim Verein.
Aus dem Winterbesatz kommen Zander dazu, gemeldet werden außerdem Hecht, Barsch, Rotauge und Rotfeder. Die Schleie gilt unter den Anglern, die hier regelmäßig sitzen, als das lohnendste Ziel. Feine Grund- und Feedermontagen bringen sie am zuverlässigsten. Wer auf Schleie geht, hält die Montage leicht und den Platz sauber angefüttert, statt großflächig Futter ins Wasser zu bringen.
Was dich am Wasser erwartet
Die Weiheranlage wurde zuletzt in den 1990er Jahren saniert. Wer aus der Saarbrücker Innenstadt kommt, hat es nicht weit. Das Tal ist über den Deutsch-Französischen Garten und die umliegenden Wohngebiete gut erreichbar, und weil der Weiher überschaubar geschnitten ist, bist du einmal herum und hast deinen Platz gefunden. Praktisch ist die Nachbarschaft. Folster- und Dienstadter Weiher liegen gleich nebenan, ein Ortswechsel kostet dich kaum Zeit. Weil das Gewässer klein ist und der Bestand von der eigenen Brut lebt, lohnt sich ein rücksichtsvoller Umgang mit den Fischen umso mehr.
Das Angeljahr am Drahtzugweiher
Das Jahr am Weiher folgt einem festen Takt. Besetzt wird im Winter, danach gehört das Frühjahr den Friedfischen. Karpfen und Schleie tragen die warme Jahreshälfte, und wenn im Sommer tagsüber wenig geht, verschiebst du den Ansitz in die Dämmerung. Im Herbst dreht sich das Bild. Dann kommen Hecht und Zander an die Reihe, und die Kunstköderrute darf wieder mit ans Wasser.
Nachtangeln im Sommerhalbjahr
Der Drahtzugweiher gehört zu den wenigen Vereinsweihern, an denen du im Sommerhalbjahr durchfischen darfst. Dafür braucht es eine Zusatzkarte, die Einzelheiten dazu regelt der Verein. Beim Spinnfischen ist es umgekehrt. Kunstköder bleiben über Frühjahr und Sommer in der Tasche, erst im Herbst geht es damit wieder los. Angelzeiten, Fangbegrenzungen und Mindestmaße stehen in den Bestimmungen des ASV Saarbrücken, ein Blick hinein vor dem ersten Ansitz spart Ärger.