Bostalsee
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Rund um den See liegen die Parkplätze P1 bis P5, dazu P6 für Reisemobile. Sie sind ganzjährig von 9 bis 19 Uhr gebührenpflichtig, bezahlt wird am Automaten mit Karte oder per Handyparken, Bargeld nehmen nur die Automaten am P1. Mit Schwerbehindertenausweis ist das Parken frei.
Geangelt werden darf nur in den freigegebenen Ufer- und Wasserbereichen, die Sperrzonen rund um Strandbäder, Segelhafen, Bootssteg und Biotop sind in der Anglerkarte eingezeichnet. Die Naturschutzgebiete am Ufer dürfen nicht betreten werden.
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Beschreibung
Bostalsee: 120 Hektar Wasser mitten im Sankt Wendeler Land
Der Bostalsee bei Nohfelden im nördlichen Saarland ist der größte See des Landes und seit 1979 aufgestaut. Gespeist wird er von der Bos und dem Dämelbach, das Dauerstauziel liegt bei rund 400 Metern über NN. Am Staudamm im Südosten geht es bis auf etwa 18 Meter hinunter, während die flachen Buchten im Westen und Norden deutlich früher auslaufen. Diese Spannweite macht den See für Angler interessant: Du findest Kanten, Flachwasserzonen und ein tiefes Becken auf engem Raum, alles innerhalb einer Seeumrundung von knapp sieben Kilometern.
Freigegebene Ufer und Angeln vom Boot
Befischt wird nicht der komplette See. Strandbäder, Hafenbereiche und ausgewiesene Schutzzonen sind gesperrt, die freigegebenen Ufer- und Wasserflächen stehen in der Anglerkarte des Betreibers. Wer flexibel sein will, nimmt ein Ruder- oder Tretboot, denn Motorboote fahren auf dem Bostalsee nicht. Für Bootsangler heißt das: Muskelkraft, dafür kommst du an Bereiche heran, die vom Ufer aus schlicht außer Reichweite bleiben. Der Südwesten des Sees ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und bleibt dem Angeln entzogen. Details zu Zonen und Bootskarte klärst du vor dem Ansitz beim Freizeitzentrum Bostalsee.
Was im Bostalsee schwimmt
Der Bestand ist breit aufgestellt. Auf Hecht, Zander und Wels lohnt die Arbeit an den Kanten Richtung Staudamm, Barsche stehen oft an Strukturen im Mittelwasser. Für Friedfischangler bringen Karpfen, Schleien, Brachsen sowie Rotaugen und Rotfedern die Bisse, dazu kommen Aal, Bach- und Regenbogenforelle. Auch die eingewanderte Schwarzmundgrundel ist im See angekommen. Wer Zeit mitbringt, tastet sich am besten mit leichtem Grundgerät an die Übergänge vom Flach ins Tiefe heran, bevor er sich auf einen Platz festlegt.
Orte am Ufer und Wege ans Wasser
Der See liegt im Naturpark Saar-Hunsrück im Landkreis Sankt Wendel. Am Ufer reihen sich Bosen, Eckelhausen, Gonnesweiler und Neunkirchen/Nahe, dazwischen führen ein 6,8 Kilometer langer Wanderweg und ein 7,2 Kilometer langer Radweg einmal herum. Beide sind für Angler die eigentliche Zufahrt: Von den Parkplätzen aus erreichst du über sie fast jeden freigegebenen Uferabschnitt zu Fuß, ohne lange Umwege. Der 500 Meter lange Staudamm im Osten ist dabei der auffälligste Fixpunkt, an ihm liegt zugleich der tiefste Teil des Sees.
Planung, Anfahrt und Saison
Rund um den See stehen mehrere Parkplätze zur Verfügung, gebührenpflichtig und mit kurzen Wegen ans Wasser. Vom Frühjahr bis in den Herbst teilst du dir den See mit Badegästen, Seglern und Surfern, weshalb frühe Morgenstunden und die Wochen außerhalb der Ferien am ruhigsten sind. Im Winter wird es einsam am Ufer, und die tiefen Bereiche am Damm bekommen mehr Bedeutung. Erlaubnisscheine, Angelzeiten und die aktuellen Sperrzonen prüfst du vor jedem Ansitz beim Betreiber, weil sich Zonen und Konditionen saisonal ändern können.