Blies

Gewässer

Blies Strecke Urigsmühle – Auersmacher

Angelsportverein Bliesransbach e.V.
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Ein Angel-Revier über 3 km
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 15
AalBachforelleBarbeBarschBrasseDöbelGründlingHaselHechtKarpfenRegenbogenforelleRotaugeRotfederSchleieZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFliegenfischenGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 3
Bootsangeln Verboten
Nachtangeln Verboten
Angeln nur von der deutschen Uferseite Hinweis

Verein

Angelsportverein Bliesransbach e.V.

Fechinger Straße 36, 66271 Kleinblittersdorf, Saarland, Deutschland

Gewässer-Profil

3,0km
Länge
Angelsaison
Nachtangeln ist auf dieser Strecke nicht erlaubt. Die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße des Saarlandes sind zu beachten.
Parkmöglichkeiten

Mehrere Angelplätze sind über markierte Wege hinter den Leitplanken der Uferstraße L106 erreichbar. Zum Fischereigrenzstein führt ein Waldweg ab dem Auersmacher Fischweiher, dort bitte nur am Wegrand halten und Zufahrten frei lassen.

Zugänglichkeit

Die Ufer sind teils steil und naturbelassen. Einige Plätze sind nur zu Fuß und bei trockenem Wetter gut erreichbar.

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Fischbestand
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Beschreibung

Grenzwasser im Bliesgau: rund 3 Kilometer deutsche Seite

Im äußersten Südosten des Saarlands bildet die Blies bei Bliesransbach die Grenze zu Frankreich. Der Angelsportverein Bliesransbach pachtet seit 1978 von der Gemeinde Kleinblittersdorf das Fischrecht auf einer rund drei Kilometer langen Strecke, die von der Urigsmühle bei Bliesmengen-Bolchen bis zum Fischereigrenzstein in Auersmacher reicht. Befischt wird ausschließlich die deutsche Uferseite. Wer hier ans Wasser geht, hat ein abwechslungsreiches Mittelgebirgs-Fließgewässer vor sich, das auf engem Raum sein Gesicht mehrfach wechselt.

Von der Kleinen Breit bis zur Großen Breit

Die Strecke teilt sich in zwei Abschnitte mit ganz eigenem Charakter. Oben, in der sogenannten Kleinen Breit, kehrt das Wasser des Mühlenkanals erst rund 600 Meter unterhalb der Urigsmühle in die Blies zurück. Solange die Turbinen laufen, ist dieser Bereich flach und an vielen Stellen mit Watstiefeln begehbar. Über den Mühlenwall kommt ordentlich Sauerstoff ins Wasser, und genau dort stehen gern Döbel und Forellen. Ein paar tiefere Gumpen brechen das flache Bild auf, hier hält sich auch der eine oder andere ruhigere, dickere Fisch.

Hinter dem Turbinenhaus von Blies-Schweyen legt der Fluss auf dem nächsten Kilometer deutlich an Tempo zu. Danach wird die Blies in der Großen Breit wieder langsamer und tiefer, das Ufer steigt steil an und gibt dich nur an wenigen Stellen ans Wasser. Wo der Fluss einen großen Bogen schlägt und nah an die L106 rückt, liegen mehrere teils neu angelegte Angelplätze.

Was dir hier an den Haken gehen kann

Der Bestand spiegelt diesen Wechsel aus Strömung und ruhigeren Zonen wider. In den belüfteten, schnelleren Passagen tummeln sich Bachforelle, Döbel und Barbe, in den tieferen, langsameren Abschnitten kommen Friedfische wie Rotauge, Rotfeder, Schleie, Brasse und Karpfen dazu. Auch Hecht, Zander, Barsch und Aal sind nachgewiesen, ebenso Begleitarten wie Gründling und Hasel. In den flacheren, gut durchströmten Bereichen lässt sich bei passendem Wasserstand sauber mit der Fliege fischen, an den tieferen Gumpen und Kehrwassern spielen Grund- und Posenmontagen ihre Stärke aus.

Ans Wasser kommen

Viele Plätze erreichst du über markierte Wege hinter den Leitplanken der Uferstraße. Zum unteren Teil rund um den Fischereigrenzstein fährst du am Auersmacher Fischweiher in den Wald, am Wegrand bitte die Zufahrten frei halten. Rechne mit steilen, naturbelassenen Ufern, manche Stellen sind nur zu Fuß und bei trockenem Wetter gut zu erreichen. Was am Wasser gerade gilt und wie du an eine Erlaubnis kommst, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein.

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