Blies
Fang-Bedingungen
Alles, was übers Beißen entscheidet
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Entlang der L106 gibt es vereinzelt Haltemöglichkeiten. Der obere Streckenabschnitt lässt sich über den Waldweg am Auersmacher Fischweiher erreichen.
Die Uferböschungen sind teils steil und stark bewachsen. Viele Angelplätze sind nur zu Fuß erreichbar.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Wo die Blies zur Grenze wird
Auf ihren letzten Kilometern zeigt die Blies ein anderes Gesicht als weiter oben im Saarland. Zwischen dem Fischereigrenzstein bei Auersmacher und der Mündung in die Saar bei Saargemünd bildet der knapp 100 Kilometer lange Saar-Nebenfluss die Grenze zur französischen Region Grand Est. Den untersten Abschnitt bewirtschaftet der ASV Sitterswald, und hier wird das Wasser auf den letzten Kilometern spürbar ruhiger und tiefer.
Schnelle Rauschen, tiefe Gumpen
Der Charakter wechselt auf engem Raum. Mal zieht die Blies flott über flache Rauschen, dann staut sie sich wieder zu tieferen Löchern und ruhigen Gleiten. Diese Abwechslung macht den Reiz aus. In den strömungsberuhigten Bereichen stehen Friedfische, an den Kanten und in den tieferen Gumpen lauern die Räuber. Wer die Struktur liest, findet hier schnell die Standplätze. Die Ufer sind über weite Strecken steil und bewachsen, an etlichen Stellen kommst du nur zu Fuß ans Wasser. Dafür hast du dann oft ein Plätzchen ganz für dich allein.
Was hier schwimmt
Seit die Gütekarte des Saarlandes die Wasserqualität 2010 vollständig als unproblematisch einstuft, hat sich der Bestand prächtig entwickelt. Friedfischangler treffen auf kräftige Weißfische, Barben, Karpfen und Schleien, dazu zieht die Äsche ihre Bahnen durch die sauerstoffreichen Rauschen. Wer es auf Räuber abgesehen hat, stellt Barsch, Zander und dem ein oder anderen Wels nach, und auch der Hecht ist vertreten. Den Bachforellenbestand stützt der Verein durch gezielten Besatz. Ob du mit der Pose auf Weißfisch sitzt, den Grund nach Barben abklopfst oder mit dem Kunstköder die Räuber suchst, langweilig wird es an dieser Strecke selten.
Bevor du loslegst
Die Strecke liegt im deutsch-französischen Grenzbereich, das Fischrecht auf deutscher Seite hat der ASV Sitterswald gepachtet. Am Wasser gilt Rücksicht: Wiesen bleiben unverfahren, Bäume bleiben stehen, freigeschnitten wird nur so viel, dass sich bequem angeln lässt. Wie du an eine Erlaubnis kommst und was sonst noch gilt, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Ein kurzer Anruf vor der Tour erspart dir Ärger am Wasser.