Binsenthalweiher
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Anfahrt über die Gartenstraße in Neunkirchen-Heinitz bis zum Beginn des Waldwegs. Von dort rund 1,2 Kilometer in den Wald Richtung Fischerhütte fahren und an der Abzweigung links halten. Auf den Waldwegen langsam fahren und Rücksicht auf Spaziergänger und Radfahrer nehmen.
Am Ufer steht die Fischerhütte des Vereins, geöffnet dienstags, freitags, samstags und sonntags von 15 bis 20 Uhr. Die Anlage gilt als sehr gepflegt mit gut erreichbaren Angelplätzen. Über dem Gewässer verlaufen Stromleitungen, beim Werfen darauf achten.
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Beschreibung
Binsenthalweiher: Waldgewässer im alten Bergbaurevier bei Heinitz
Gut vier Kilometer westlich der Neunkircher Innenstadt liegt der Binsenthalweiher versteckt im Wald zwischen Heinitz und Landsweiler-Reden, mitten im alten Bergbaurevier um die Grube Heinitz und die Halde Reden. Das Gewässer zieht sich langgestreckt durch die Talsohle, rund vierhundert Meter weit und dabei selten breiter als hundert Meter. Auf etwa 2,65 Hektar Wasserfläche bekommst du kurze Wege, klar abgegrenzte Plätze und ringsum Wald, der den Wind aus den meisten Richtungen abfedert.
Uferplätze und zwei Dinge, die du einplanen solltest
Angler beschreiben die Anlage als sehr gepflegt und sauber, die Plätze sind hergerichtet und ohne Kletterei erreichbar. Zwei Punkte gehören trotzdem in die Planung. Über dem Bereich verlaufen Stromleitungen, hohe Würfe mit langer Rute sind dort heikel. Und beim Grundangeln kommt es immer wieder zu Hängern, ein robusteres Vorfach und ein Kontrollwurf vor dem eigentlichen Ansitz sparen dir Montagen und Nerven.
Fischbestand und bewährte Taktik
Der bewirtschaftende Verein spricht von einem sehr guten Besatz, der die wichtigen Süßwasserfische der Region abdeckt. In den Fangmeldungen tauchen vor allem Karpfen und Schleie auf, dazu kommen Hecht und Zander. Eine Besonderheit sind die Störe, von denen hier Exemplare weit über einen Meter dokumentiert sind. Im Frühjahr spielt zusätzlich die Regenbogenforelle eine Rolle.
Als erfolgreichste Methode gilt am Binsenthalweiher deutlich das Grundangeln, sowohl auf Karpfen und Schleie als auch auf Stör. Wer stattdessen auf Raubfisch gehen will, sollte den Vereinskalender kennen, denn im Frühjahr ruht das Fischen mit Kunstködern und Fischfetzen über mehrere Wochen.
Wann sich der Ansitz lohnt
Die Saison folgt einem festen Rhythmus. Los geht es mit dem Anfischen am ersten Sonntag im März, ab Mai wird deutlich häufiger gefischt. Die erlaubten Angelzeiten wandern über das Jahr mit dem Tageslicht, im Hochsommer ist entsprechend früh am Morgen und spät am Abend Betrieb. Ein Ansitz in die Dunkelheit hinein ist hier nicht vorgesehen. Kurzfristige Sperrungen nach dem Besatz und an Vereinsterminen hängen an der Hütte aus. Die verbindlichen Zeiten und Sperrungen klärst du vor jedem Angeltag beim Verein.
Anfahrt über den Waldweg und die Fischerhütte
Angefahren wird über die Gartenstraße in Neunkirchen-Heinitz. Wo die Straße endet, beginnt der Waldweg, dem du etwa 1,2 Kilometer folgst. An der Abzweigung hältst du dich links und stehst kurz darauf am Wasser. Der Weg wird auch von Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern genutzt, entsprechend langsam und vorausschauend gehört er befahren.
Direkt am Ufer steht die Fischerhütte des ASV 1929 Neunkirchen/Saar, der den Weiher nach langen Verhandlungen gekauft hat und ihn seitdem als eigenes Gewässer bewirtschaftet. Die Hütte ist an mehreren Nachmittagen in der Woche geöffnet und ein beliebter Anlaufpunkt, auch für Wanderer. Welche Erlaubnisscheine es für den Weiher gibt und was aktuell gilt, erfährst du direkt beim Verein.