Absinkweiher
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Das Befahren des Weges ab der Schranke bis zum Einlauf wird nur zum Be- und Entladen der Angelgeräte geduldet, das Fahrzeug muss danach sofort wieder entfernt werden. Außerhalb der öffentlichen Wege gilt an den Vereinsgewässern ein Befahrungsverbot.
Der Weiher liegt im Netzbachtal an der L 127 kurz hinter dem Ortsausgang Fischbach. Ab der Schranke führt ein Weg bis zum Einlauf, von dort erreichst du die Ufer zu Fuß.
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Beschreibung
Flotationsweiher im Netzbachtal
Vom Ortsausgang Fischbach über die L 127 kommend erreichst du den ersten von drei Weihern im Netzbachtal bei Quierschied. Angelegt hat ihn nicht die Natur, sondern der Bergbau: Als Flotationsweiher der Saarbergwerke nahm der Absinkweiher einst Waschwasser der Kohleaufbereitung auf. Heute liegt das Wasser ruhig im Talgrund, gespeist von einem kleinen Zulauf und eingerahmt von Wald und Uferbewuchs. Mit rund 1,6 Hektar ist der Weiher überschaubar, streckt sich aber gut 270 Meter in Nord-Süd-Richtung. Das ergibt genug Uferlinie, um sich in Ruhe einzurichten, ohne dem Nachbarn in die Schnur zu werfen.
Warum hier kapitale Fische stehen
Bewirtschaftet wird das Gewässer seit Anfang der 1970er Jahre vom ASV Fischbach-Camphausen, der im Spätherbst regelmäßig besetzt. Entscheidend für den Bestand ist eine bauliche Eigenheit: Ablassen lässt sich der Weiher nicht, eine Kontrolle der Fischbestände fällt damit weg. Was hineinwächst, bleibt und wird alt. Genau daraus entstehen die Fänge, für die der Weiher in der Region bekannt ist. 2011 stieg hier ein Wels von 1,86 Metern aus, Karpfen jenseits der 40 Pfund und Hechte über einen Meter tauchen immer wieder in den Fangmeldungen auf.
Taktik am kleinen Wasser
Am erfolgreichsten sind hier Grundmontagen. Brachsen und Rotaugen stehen oft dicht am Uferbewuchs und lassen sich mit feiner Montage gut ansprechen, während schwerere Ruten auf Karpfen und Schleie ausgelegt werden. Räuber gehst du erst nach dem Ende der vereinseigenen Sperrzeit an, dann lohnen die Kanten entlang der Ufervegetation und der Bereich um den Einlauf. Zwei Punkte, die den Tag hier oft entscheiden:
- Der Einlauf bringt frisches, kühleres Wasser. Im Hochsommer sammelt sich davor häufig Weißfisch, und die Räuber sind nicht weit.
- Anfahrt und Ausrüstung zusammen denken. Bis ans Wasser gefahren wird höchstens im Ausnahmefall, deshalb lieber leicht packen als den Karren zweimal schieben.
Bevor du losfährst
Gastangeln ist am Absinkweiher möglich, den Bezugsweg und die aktuellen Bedingungen klärst du am besten direkt beim Verein. Am Wasser wird regelmäßig kontrolliert, ein gültiger Nachweis gehört also griffbereit in die Tasche. Der Verein hat für seine Gewässer eigene Beschränkungen erlassen, die über das saarländische Fischereigesetz hinausgehen und teils vom gewohnten Vorgehen abweichen. Wirf vor der ersten Tour einen Blick in die Gewässerordnung, das erspart Ärger. Wer sich daran hält, findet im Netzbachtal ein ruhiges, waldnahes Stück Wasser mit einem Fischbestand, der für seine Größe erstaunlich viel hergibt.