Absinkweiher

Gewässer

Absinkweiher Netzbachtal bei Fischbach

Quierschied, Saarland
ASV Fischbach-Camphausen 1934 e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Weiher
Zielfische 11
AalBrachseFlussbarschHechtKarauscheKarpfenRotaugeRotfederSchleieWelsZander
Angeltechniken 3
GrundangelnKarpfenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 15
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Anfüttern mit Partikeln und Boilies Verboten
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Catch and Release Verboten
Futterboot Verboten
Lebende Köderfische Verboten
Angeln nur vom Ufer und nur am Gültigkeitstag des Tagesscheins Hinweis
Austausch bereits gehälterter Fische unzulässig Hinweis
Maximal zwei Angelruten je Person Hinweis
Raubfische vom 15. Februar bis 31. Mai gesperrt Hinweis
Raubfischköder während der Sperrzeit verboten Hinweis
Tagesschein gilt nur für das eingetragene Vereinsgewässer Hinweis
Tagesschein nur mit gültigem Jahresfischereischein Hinweis

Verein

ASV Fischbach-Camphausen 1934 e.V.

Anrufen E-Mail Website
66287 Quierschied, Saarland, Deutschland

Gewässer-Profil

1,6ha
Fläche
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Alle Raubfische sind vom 15. Februar bis 31. Mai gesperrt.
Parkmöglichkeiten

Das Befahren des Weges ab der Schranke bis zum Einlauf wird nur zum Be- und Entladen der Angelgeräte geduldet, das Fahrzeug muss danach sofort wieder entfernt werden. Außerhalb der öffentlichen Wege gilt an den Vereinsgewässern ein Befahrungsverbot.

Zugänglichkeit

Der Weiher liegt im Netzbachtal an der L 127 kurz hinter dem Ortsausgang Fischbach. Ab der Schranke führt ein Weg bis zum Einlauf, von dort erreichst du die Ufer zu Fuß.

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Beschreibung

Flotationsweiher im Netzbachtal

Vom Ortsausgang Fischbach über die L 127 kommend erreichst du den ersten von drei Weihern im Netzbachtal bei Quierschied. Angelegt hat ihn nicht die Natur, sondern der Bergbau: Als Flotationsweiher der Saarbergwerke nahm der Absinkweiher einst Waschwasser der Kohleaufbereitung auf. Heute liegt das Wasser ruhig im Talgrund, gespeist von einem kleinen Zulauf und eingerahmt von Wald und Uferbewuchs. Mit rund 1,6 Hektar ist der Weiher überschaubar, streckt sich aber gut 270 Meter in Nord-Süd-Richtung. Das ergibt genug Uferlinie, um sich in Ruhe einzurichten, ohne dem Nachbarn in die Schnur zu werfen.

Warum hier kapitale Fische stehen

Bewirtschaftet wird das Gewässer seit Anfang der 1970er Jahre vom ASV Fischbach-Camphausen, der im Spätherbst regelmäßig besetzt. Entscheidend für den Bestand ist eine bauliche Eigenheit: Ablassen lässt sich der Weiher nicht, eine Kontrolle der Fischbestände fällt damit weg. Was hineinwächst, bleibt und wird alt. Genau daraus entstehen die Fänge, für die der Weiher in der Region bekannt ist. 2011 stieg hier ein Wels von 1,86 Metern aus, Karpfen jenseits der 40 Pfund und Hechte über einen Meter tauchen immer wieder in den Fangmeldungen auf.

Taktik am kleinen Wasser

Am erfolgreichsten sind hier Grundmontagen. Brachsen und Rotaugen stehen oft dicht am Uferbewuchs und lassen sich mit feiner Montage gut ansprechen, während schwerere Ruten auf Karpfen und Schleie ausgelegt werden. Räuber gehst du erst nach dem Ende der vereinseigenen Sperrzeit an, dann lohnen die Kanten entlang der Ufervegetation und der Bereich um den Einlauf. Zwei Punkte, die den Tag hier oft entscheiden:

  • Der Einlauf bringt frisches, kühleres Wasser. Im Hochsommer sammelt sich davor häufig Weißfisch, und die Räuber sind nicht weit.
  • Anfahrt und Ausrüstung zusammen denken. Bis ans Wasser gefahren wird höchstens im Ausnahmefall, deshalb lieber leicht packen als den Karren zweimal schieben.

Bevor du losfährst

Gastangeln ist am Absinkweiher möglich, den Bezugsweg und die aktuellen Bedingungen klärst du am besten direkt beim Verein. Am Wasser wird regelmäßig kontrolliert, ein gültiger Nachweis gehört also griffbereit in die Tasche. Der Verein hat für seine Gewässer eigene Beschränkungen erlassen, die über das saarländische Fischereigesetz hinausgehen und teils vom gewohnten Vorgehen abweichen. Wirf vor der ersten Tour einen Blick in die Gewässerordnung, das erspart Ärger. Wer sich daran hält, findet im Netzbachtal ein ruhiges, waldnahes Stück Wasser mit einem Fischbestand, der für seine Größe erstaunlich viel hergibt.

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