Sauer

Gewässer

Sauer Grenzstrecke Wallendorf – Wasserbillig

Gemeinsame Fischereikommission Luxemburg – Rheinland-Pfalz
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Ein Angel-Revier über 43 km
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Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Sauer bei Metzdorf und Wasserbillig. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 91

Metzdorf Revier-Sitz

Wasserbillig

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 12
AalÄscheBachforelleBarbeDöbelHechtKarpfenNaseRotaugeRotfederSchleieZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnBootsangelnFliegenfischenGrundangelnPosenangeln
Gewässerregeln 12
Angeln ohne Bundesfischereischein möglich Erlaubt
Fliegenfischen: maximal 3 Fliegen, Nymphen oder Streamer am Vorfach Erlaubt
Waten beim Fliegenfischen Erlaubt
Angel unbeaufsichtigt lassen Verboten
Fischfang im Bereich der Sauerstaustufe Rosport-Ralingen Verboten
Ködern mit Fischeiern oder gefärbten Maden Verboten
Ködern mit gebietsfremden Fischen, Krebsen, Kaulquappen, Fröschen Verboten
Reißen der Fische Verboten
Watfischerei außerhalb des Fliegenfischens Verboten
Angeln vom Boot nur mit Erlaubnisschein Kategorie B Hinweis
Erlaubnisschein gilt auf beiden Uferseiten Hinweis
Nur eine Handangel pro Person Hinweis

Verein

Gemeinsame Fischereikommission Luxemburg – Rheinland-Pfalz

Anrufen E-Mail Website
Rheinland-Pfalz, Deutschland

Gewässer-Profil

43,3km
Länge
Angelsaison
Frühjahrsschonzeit vom 1. März bis 15. Juni. Außerhalb dieser Zeit ganzjährig befischbar, Artenschonzeiten beachten.
Parkmöglichkeiten

Entlang der parallel verlaufenden Uferstraße zahlreiche Parkplätze direkt am Wasser, unter anderem bei Wallendorf, Bollendorf, Echternach und Rosport.

Zugänglichkeit

Überall gut zugänglich, viele Einstiege direkt von der Uferstraße. Auf weiten Strecken watbar, das Waten ist allerdings nur beim Fliegenfischen erlaubt.

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Beschreibung

Angeln an der Grenzsauer zwischen Wallendorf und Wasserbillig

Die Sauer bildet auf gut 40 Kilometern die Grenze zwischen der rheinland-pfälzischen Südeifel und Luxemburg, und genau dieser Abschnitt von der Our-Mündung bei Wallendorf bis zur Mosel-Mündung in Wasserbillig hat seinen ganz eigenen Reiz. Du angelst hier auf einem Kondominium-Gewässer: ein einziger Erlaubnisschein gilt für beide Uferseiten, und einen Bundesfischereischein brauchst du dafür nicht. Das macht die Strecke auch für Gastangler interessant, die ohne großen Vorlauf ans Wasser wollen.

Ein Fluss zum Waten und Werfen

Wer die Fliegenrute mag, ist an der Grenzsauer richtig. Über weite Strecken lässt sich der Fluss bewaten, und das Ufer ist über die parallel verlaufende Straße fast überall schnell erreichbar. Mal zieht das Wasser flott über Kiesbänke, dann staut es sich wieder zu tiefen, ruhigen Zügen. In den schnellen Passagen wie in den tieferen Rinnen triffst du auf die Barbe, die hier in Trupps steht und aus der Sauer kaum wegzudenken ist. Dazu kommen Döbel, deren Bestand sich wieder erholt, und Forellen, die richtig stattlich werden können. Exemplare über 70 Zentimeter sind belegt. Der Äschenbestand hat unter dem Kormorandruck gelitten, trotzdem erlebst du an guten Tagen schöne Drills.

Vom Ufer, aus dem Boot, mit Plan

Zwei Scheinkategorien teilen die Strecke auf: Mit dem Uferschein angelst du vom Land, Fliegenfischern ist zusätzlich das Waten erlaubt. Wer vom Boot aus fischen will, braucht den passenden Bootsschein. Gute Stellen findest du rund um Wallendorf, Bollendorf, Echternach und Rosport, oft dort, wo sich Strömungskanten, Gumpen und Krautfelder abwechseln. Taste dich an die Struktur heran: das tiefe Loch hinter einer Buhne oder der Übergang von der Rausche in den ruhigen Zug sind klassische Standplätze.

Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen gerade gelten und welche Karten es gibt, klärst du am besten direkt bei der zuständigen Ausgabestelle, bevor du loslegst. Dann steht einem entspannten Tag an der Grenzsauer nichts im Weg. Petri Heil!

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