Sauer
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Sauer bei Metzdorf und Wasserbillig. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Metzdorf Revier-Sitz
Wasserbillig
Gewässerdaten
Verein
Gemeinsame Fischereikommission Luxemburg – Rheinland-Pfalz
Gewässer-Profil
Entlang der parallel verlaufenden Uferstraße zahlreiche Parkplätze direkt am Wasser, unter anderem bei Wallendorf, Bollendorf, Echternach und Rosport.
Überall gut zugänglich, viele Einstiege direkt von der Uferstraße. Auf weiten Strecken watbar, das Waten ist allerdings nur beim Fliegenfischen erlaubt.
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Beschreibung
Angeln an der Grenzsauer zwischen Wallendorf und Wasserbillig
Die Sauer bildet auf gut 40 Kilometern die Grenze zwischen der rheinland-pfälzischen Südeifel und Luxemburg, und genau dieser Abschnitt von der Our-Mündung bei Wallendorf bis zur Mosel-Mündung in Wasserbillig hat seinen ganz eigenen Reiz. Du angelst hier auf einem Kondominium-Gewässer: ein einziger Erlaubnisschein gilt für beide Uferseiten, und einen Bundesfischereischein brauchst du dafür nicht. Das macht die Strecke auch für Gastangler interessant, die ohne großen Vorlauf ans Wasser wollen.
Ein Fluss zum Waten und Werfen
Wer die Fliegenrute mag, ist an der Grenzsauer richtig. Über weite Strecken lässt sich der Fluss bewaten, und das Ufer ist über die parallel verlaufende Straße fast überall schnell erreichbar. Mal zieht das Wasser flott über Kiesbänke, dann staut es sich wieder zu tiefen, ruhigen Zügen. In den schnellen Passagen wie in den tieferen Rinnen triffst du auf die Barbe, die hier in Trupps steht und aus der Sauer kaum wegzudenken ist. Dazu kommen Döbel, deren Bestand sich wieder erholt, und Forellen, die richtig stattlich werden können. Exemplare über 70 Zentimeter sind belegt. Der Äschenbestand hat unter dem Kormorandruck gelitten, trotzdem erlebst du an guten Tagen schöne Drills.
Vom Ufer, aus dem Boot, mit Plan
Zwei Scheinkategorien teilen die Strecke auf: Mit dem Uferschein angelst du vom Land, Fliegenfischern ist zusätzlich das Waten erlaubt. Wer vom Boot aus fischen will, braucht den passenden Bootsschein. Gute Stellen findest du rund um Wallendorf, Bollendorf, Echternach und Rosport, oft dort, wo sich Strömungskanten, Gumpen und Krautfelder abwechseln. Taste dich an die Struktur heran: das tiefe Loch hinter einer Buhne oder der Übergang von der Rausche in den ruhigen Zug sind klassische Standplätze.
Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen gerade gelten und welche Karten es gibt, klärst du am besten direkt bei der zuständigen Ausgabestelle, bevor du loslegst. Dann steht einem entspannten Tag an der Grenzsauer nichts im Weg. Petri Heil!