Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Rhein bei Kestert, Neuwied und Bad Honnef. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Kestert
Spay
Koblenz
Bendorf
Neuwied Revier-Sitz
Rheinbrohl
Remagen
Bad Honnef
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Der Verband warnt davor, Buhnen zu betreten. Informiere dich vor der Anfahrt über Wasserstände und deren Tendenz und achte auf den Wellenschlag vorbeifahrender Schiffe.
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Beschreibung
66 Kilometer Strom zwischen Spay und Rolandswerth
Wer den Rhein zwischen Spay und Rolandswerth befischt, hat eine der längsten zusammenhängenden Angelstrecken in Rheinland-Pfalz vor sich. Der Landesfischereiverband Rheinland-Pfalz ist einer der Pächter des Fischereirechts für den Bereich Koblenz. Eigentümer der Rechte ist das Land selbst. Die Strecke reicht linksrheinisch von Stromkilometer 575,5 bis 642,23 und rechtsrheinisch von 577,8 bis 639,25. Beide Ufer also, mit leicht versetzten Grenzen, weil die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen den Strom schräg quert. Dazwischen liegen Rhens, Lahnstein, Braubach, Koblenz mit dem Deutschen Eck, Vallendar, Bendorf, Weißenthurm, Neuwied, Andernach, Linz, Bad Hönningen, Remagen und Unkel.
Enges Tal, weites Becken
Gleichförmig ist hier gar nichts. Im Süden drückt sich der Strom noch durch das Durchbruchstal des Rheinischen Schiefergebirges, mit steilen Hängen bis dicht ans Wasser. Ab Koblenz öffnet sich das Neuwieder Becken, das den oberen vom unteren Mittelrhein trennt und dem Fluss auf rund 22 Stromkilometern deutlich mehr Platz lässt. Auf Höhe Weißenthurm und Neuwied misst der Rhein gut 330 Meter von Ufer zu Ufer, danach zieht er sich bei Andernach wieder zusammen. Für dich heißt das: sehr unterschiedliche Strömungsbilder auf einer einzigen Strecke. Buhnenfelder mit ruhiger Kehrströmung, scharf angeströmte Prallufer, Hafeneinfahrten, Brückenpfeiler und die tiefe Fahrrinne in der Mitte. Wer sich ein paar Kilometer erarbeitet und Buhnenkopf, Buhnenkessel und Gleitufer auseinanderhält, angelt hier deutlich gezielter als jemand, der einfach irgendwo auf den Steinen sitzt.
Wo Nase und Rotauge den Ton angeben
Die Fischgemeinschaft im Mittelrhein ist gut untersucht. An den Probestellen zwischen Koblenz und Bonn wurden 35 Arten nachgewiesen, und die Rangfolge sagt viel über das Gewässer aus. Klar an der Spitze steht mittlerweile die Schwarzmundgrundel mit knapp vierzig Prozent der Fänge, dahinter folgen Nase und Rotauge mit jeweils rund fünfzehn Prozent, beide mit hohem Jungfischanteil. Ukelei, Aal, Flussbarsch und Barbe bilden die nächste Gruppe. Diese Massen an Kleinfisch sind die Grundlage für alles, was räuberisch unterwegs ist: Zander, Hecht, Rapfen und Wels stehen genau dort, wo Strömungskanten und Steinpackungen den Kleinfisch zusammendrücken. Barben und Nasen suchst du dagegen über sauberem Kiesgrund im flotten Wasser, Döbel und Hasel oft direkt unter der Uferkante. Karpfen, Schleie und Brachse leben eher in den beruhigten Zonen hinter den Buhnen.
Bevor du an den Strom fährst
Der Rhein ist Bundeswasserstraße und eine der meistbefahrenen der Welt, das prägt jeden Angeltag hier. Der Verband warnt ausdrücklich davor, Buhnen zu betreten, und rät, sich schon vor der Anfahrt über Wasserstände und deren Tendenz zu informieren. Der Wellenschlag vorbeifahrender Schiffe erreicht das Ufer später, als man denkt, und dann mit Wucht. Fürs Angeln vom Boot gelten eigene Regeln. Welche Erlaubnisse es gerade gibt und welche Bestimmungen aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verband. Petri Heil.