Gewässer

Rhein Landesstrecke Rheinhessen linksrheinisch – SGD Süd

Land Rheinland-Pfalz, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd
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Ein Angel-Revier über 107 km: von Süd bis Oberwesel
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
+12 cmPegel Bodenheim
ca. 15 °C Wasser 140 cm 13 km/h W
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Rhein bei Süd, Mainz und Oberwesel. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 424

Süd

Pegel Mannheim

km 443

Worms

Pegel Worms

km 462

Gernsheim

km 480

Oppenheim

Pegel Nierstein-Oppenheim

km 498

Mainz Revier-Sitz

Pegel Mainz

km 507

Budenheim

Pegel Mainz

km 529

Bingen

Pegel Bingen

km 551

Oberwesel

Pegel Kaub

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 5
FeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischenStippangeln
Gewässerregeln 6
Bootsangeln mit gesonderter Bootskarte Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Raubfischangeln Erlaubt
Gültiger Fischereischein erforderlich Hinweis
Maximal 2 Handangeln Hinweis
Strecke Rhein-km 438,326 bis 545,000, linkes Ufer Hinweis

Verein

Land Rheinland-Pfalz, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd

Friedrich-Ebert-Straße 14, 67433 Neustadt an der Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Gewässer-Profil

106,7km
Länge
rund 81 m ü. NHN (Mittelwasser am Pegel Mainz)
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, gesetzliche Schonzeiten und Mindestmaße in Rheinland-Pfalz beachten.

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Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Über 100 Kilometer Strom zwischen Worms und Bingen

Wer den Rhein in Rheinhessen befischt, hat es mit einem der größten und lebendigsten Flüsse Deutschlands zu tun. Die Strecke setzt bei Bobenheim-Roxheim und Worms an, etwa bei Rhein-km 438, und zieht sich über gut 106 Kilometer bis unterhalb von Bingen. Dazwischen liegen Rheindürkheim, Eich, Gimbsheim, Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Budenheim und Ingelheim. Das linke Ufer gehört durchgehend zu Rheinland-Pfalz. Gegenüber beginnt zwischen Worms und Bingen bereits Hessen mit eigener Erlaubnisregelung, das solltest du im Kopf behalten, bevor du ans andere Ufer wechselst.

Buhnenfelder, tiefe Rinnen und Sandbänke

Das Wasser läuft hier zügig, und genau daraus ergibt sich die Angelei. Die Buhnen sind der Klassiker: Zwischen den Steinpackungen bricht die Strömung, es entstehen Kehrwasser, wechselnde Tiefen und Kanten, an denen sich Futter sammelt. Raubfische patrouillieren entlang der Strömungskanten, Weißfisch hält sich im ruhigeren Wasser dahinter. Bei Rheindürkheim schneiden tiefe Rinnen weit über zehn Meter in die Sohle, während sich in den Strömungswirbeln flache Sandbänke aufbauen. Weiter flussab bei Mainz wird der Strom städtisch und kanalisiert, der Grund wechselt zwischen Sand und Stein, und mit Petersaue und Rettbergsaue teilen zwei Inseln das Wasser. Unterhalb von Bingen läuft die Strecke noch in den Anfang des Mittelrheintals hinein, wo enge Felsufer und lange Buhnenketten einander ablösen.

Für die Praxis heißt das: Gummifisch und Blinker an den Buhnenköpfen, schweres Feedern oder Grundangeln in den Rinnen, Stippen im ruhigen Buhnenfeld. Nachts drehen Aal und Wels auf, tagsüber lohnt das Absuchen der Abrisskanten. Neben Zander, Hecht und Rapfen gehen dir hier auch Barben, Brachsen, Karpfen und richtig kapitale Welse an den Haken.

Bevor du losziehst

Bewirtschafter ist das Land Rheinland-Pfalz, ausgegeben werden die Erlaubnisscheine über die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd. Ob und welche Scheine gerade verfügbar sind, klärst du am besten direkt bei der zuständigen Stelle. Das Gleiche gilt für die Bestimmungen: Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Einschränkungen aktuell gelten, erfährst du dort verlässlich. Ein Wort zur Sicherheit, das am Rhein wirklich zählt: Der Strom ist Bundeswasserstraße mit dichtem Schiffsverkehr. Der Sog der Frachter zieht kräftig am Ufer, und die Wellen kommen mit Verzögerung. Halte Abstand zur Kante, stell dein Gerät nicht in den Wellenlauf und lass Kinder nie allein ans Wasser. Petri Heil.

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