Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Rhein bei Süd, Mainz und Oberwesel. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Süd
Worms
Gernsheim
Oppenheim
Mainz Revier-Sitz
Budenheim
Bingen
Oberwesel
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Über 100 Kilometer Strom zwischen Worms und Bingen
Wer den Rhein in Rheinhessen befischt, hat es mit einem der größten und lebendigsten Flüsse Deutschlands zu tun. Die Strecke setzt bei Bobenheim-Roxheim und Worms an, etwa bei Rhein-km 438, und zieht sich über gut 106 Kilometer bis unterhalb von Bingen. Dazwischen liegen Rheindürkheim, Eich, Gimbsheim, Oppenheim, Nierstein, Nackenheim, Mainz, Budenheim und Ingelheim. Das linke Ufer gehört durchgehend zu Rheinland-Pfalz. Gegenüber beginnt zwischen Worms und Bingen bereits Hessen mit eigener Erlaubnisregelung, das solltest du im Kopf behalten, bevor du ans andere Ufer wechselst.
Buhnenfelder, tiefe Rinnen und Sandbänke
Das Wasser läuft hier zügig, und genau daraus ergibt sich die Angelei. Die Buhnen sind der Klassiker: Zwischen den Steinpackungen bricht die Strömung, es entstehen Kehrwasser, wechselnde Tiefen und Kanten, an denen sich Futter sammelt. Raubfische patrouillieren entlang der Strömungskanten, Weißfisch hält sich im ruhigeren Wasser dahinter. Bei Rheindürkheim schneiden tiefe Rinnen weit über zehn Meter in die Sohle, während sich in den Strömungswirbeln flache Sandbänke aufbauen. Weiter flussab bei Mainz wird der Strom städtisch und kanalisiert, der Grund wechselt zwischen Sand und Stein, und mit Petersaue und Rettbergsaue teilen zwei Inseln das Wasser. Unterhalb von Bingen läuft die Strecke noch in den Anfang des Mittelrheintals hinein, wo enge Felsufer und lange Buhnenketten einander ablösen.
Für die Praxis heißt das: Gummifisch und Blinker an den Buhnenköpfen, schweres Feedern oder Grundangeln in den Rinnen, Stippen im ruhigen Buhnenfeld. Nachts drehen Aal und Wels auf, tagsüber lohnt das Absuchen der Abrisskanten. Neben Zander, Hecht und Rapfen gehen dir hier auch Barben, Brachsen, Karpfen und richtig kapitale Welse an den Haken.
Bevor du losziehst
Bewirtschafter ist das Land Rheinland-Pfalz, ausgegeben werden die Erlaubnisscheine über die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd. Ob und welche Scheine gerade verfügbar sind, klärst du am besten direkt bei der zuständigen Stelle. Das Gleiche gilt für die Bestimmungen: Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Einschränkungen aktuell gelten, erfährst du dort verlässlich. Ein Wort zur Sicherheit, das am Rhein wirklich zählt: Der Strom ist Bundeswasserstraße mit dichtem Schiffsverkehr. Der Sog der Frachter zieht kräftig am Ufer, und die Wellen kommen mit Verzögerung. Halte Abstand zur Kante, stell dein Gerät nicht in den Wellenlauf und lass Kinder nie allein ans Wasser. Petri Heil.