Rhein

Gewässer

Rhein Landesstrecke Kaub – Boppard (SGD Nord)

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord)
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Ein Angel-Revier über 29 km: von Bacharach bis Lahnstein
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Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 10 Orte: Angeln am Rhein bei Bacharach, Kestert und Lahnstein. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 543

Bacharach

Pegel Kaub

km 547

Kaub

Pegel Kaub

km 551

Oberwesel

Pegel Kaub

km 556

Sankt Goar

Pegel Sankt Goar

km 559

Wellmich Revier-Sitz

Pegel Sankt Goar

km 563

Kestert

Pegel Sankt Goar

km 570

Boppard-Buchenau

Pegel Boppard

km 578

Spay

Pegel Braubach

km 580

Nord

Pegel Braubach

km 586

Lahnstein

Pegel Braubach

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 10
AalBarbeBarschBrachseHechtKarpfenRapfenRotaugeWelsZander
Angeltechniken 4
AnsitzangelnFliegenfischenGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 5
Ansitzangeln Erlaubt
Fliegenfischen Erlaubt
Spinnangeln Erlaubt
Gültiger Fischereischein und Erlaubnisschein erforderlich Hinweis
Maximal 2 Handangeln je Angler Hinweis

Verein

Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord)

Stresemannstraße 3-5, 56068 Koblenz, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Gewässer-Profil

25,0m
Max. Tiefe
29,2km
Länge
145 bis 400m
Breite
74 m ü. NHN (Boppard)
Höhe
Angelsaison

01. Januar bis 31. Dezember

Ganzjährig befischbar. Im Frühjahr gelten Einschränkungen, die aktuellen Bestimmungen beim Bewirtschafter erfragen.
Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten an den Uferpromenaden und Uferstraßen von Kaub, Oberwesel, St. Goar, St. Goarshausen, Bad Salzig und Boppard. Linksrheinisch führt die B9 direkt am Fluss entlang.

Zugänglichkeit

Befestigte Uferpromenaden in den Ortslagen, zwischen den Orten schmale Uferwege und der Rheinradweg. Bahnhaltepunkte beider Rheinstrecken liegen dicht am Wasser, die Fähre St. Goar/St. Goarshausen verbindet die Ufer.

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Beschreibung

Wo der Strom durch den Schiefer bricht

Zwischen Kaub und Boppard läuft der Rhein auf gut 29 Kilometern durch die engste Passage seines Laufs. Das Schiefergebirge lässt dem Strom hier kaum Platz: Am Betteck kurz vor der Loreley schnürt sich das Bett von rund 300 auf 145 Meter zusammen, vor dem Felsen selbst misst der Fluss etwa 160 Meter und fällt auf bis zu 25 Meter Tiefe ab. Wer dort schon einmal gestanden hat, ahnt, wie viel Wasser auf wie wenig Raum unterwegs ist. Unterhalb weitet sich der Strom am Loreleyhafen wieder auf rund 400 Meter, bei St. Goar und St. Goarshausen pendelt er sich auf etwa 250 Meter ein.

Für dich am Wasser heißt das vor allem eines: Strömungskanten, und zwar reichlich. Buhnenfelder, Steinpackungen und die Übergänge zwischen Kehrwasser und Hauptstrom prägen den Abschnitt von Oberwesel über Kestert und Kamp-Bornhofen bis Bad Salzig. An diesen Kanten sammelt sich der Futterfisch, und genau dort stehen die Räuber.

Zielfische zwischen Loreley und Bopparder Hamm

Raubfischwasser mit Substanz, so lässt sich der Abschnitt am ehesten beschreiben. Zander gehören zu den häufigsten Fängen, Welse werden hier immer wieder in beachtlichen Größen gemeldet, dazu kommen Hecht, Barsch und Aal. Auch der Weißfisch ist stark vertreten: Karpfen, Brachsen und Rotaugen stehen in den ruhigeren Zonen hinter den Buhnenköpfen, Barben und Rapfen halten sich näher an der Strömung.

Spinnangeln, Fliegenfischen und der klassische Ansitz sind auf der Landesstrecke die üblichen Wege ans Ziel. Das Grundangeln spielt seine Stärken in der schnellen Strömung aus, weil du den Köder damit sauber am Boden hältst, wo Wels, Aal und Barbe unterwegs sind. Beim Spinnfischen lohnt die Arbeit an den Buhnenspitzen, denn die ausgespülten Kolke davor sind klassische Standplätze.

Ans Wasser kommen

Der Zugang ist für einen Strom dieser Größe erstaunlich bequem. Linksrheinisch begleitet die B9 den Fluss, die Ortslagen Kaub, Oberwesel, St. Goar, Bad Salzig und Boppard haben Uferpromenaden mit Parkmöglichkeiten dicht am Wasser. Auf beiden Seiten liegen Bahnhaltepunkte unmittelbar am Ufer, und die Rheinfähre zwischen St. Goar und St. Goarshausen bringt dich in wenigen Minuten hinüber, falls die andere Seite besser passt. Zwischen den Orten wird es schmaler, dort führen Uferwege und der Rheinradweg am Strom entlang.

Die Fischereirechte auf dieser Strecke liegen beim Land Rheinland-Pfalz und werden von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord verwaltet. Ob und welche Karten es für den Abschnitt gibt und welche Bestimmungen gerade gelten, klärst du am besten direkt dort. Petri Heil.

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