Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 10 Orte: Angeln am Rhein bei Bacharach, Kestert und Lahnstein. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bacharach
Kaub
Oberwesel
Sankt Goar
Wellmich Revier-Sitz
Kestert
Boppard-Buchenau
Spay
Nord
Lahnstein
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Januar bis 31. Dezember
Parkmöglichkeiten an den Uferpromenaden und Uferstraßen von Kaub, Oberwesel, St. Goar, St. Goarshausen, Bad Salzig und Boppard. Linksrheinisch führt die B9 direkt am Fluss entlang.
Befestigte Uferpromenaden in den Ortslagen, zwischen den Orten schmale Uferwege und der Rheinradweg. Bahnhaltepunkte beider Rheinstrecken liegen dicht am Wasser, die Fähre St. Goar/St. Goarshausen verbindet die Ufer.
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Beschreibung
Wo der Strom durch den Schiefer bricht
Zwischen Kaub und Boppard läuft der Rhein auf gut 29 Kilometern durch die engste Passage seines Laufs. Das Schiefergebirge lässt dem Strom hier kaum Platz: Am Betteck kurz vor der Loreley schnürt sich das Bett von rund 300 auf 145 Meter zusammen, vor dem Felsen selbst misst der Fluss etwa 160 Meter und fällt auf bis zu 25 Meter Tiefe ab. Wer dort schon einmal gestanden hat, ahnt, wie viel Wasser auf wie wenig Raum unterwegs ist. Unterhalb weitet sich der Strom am Loreleyhafen wieder auf rund 400 Meter, bei St. Goar und St. Goarshausen pendelt er sich auf etwa 250 Meter ein.
Für dich am Wasser heißt das vor allem eines: Strömungskanten, und zwar reichlich. Buhnenfelder, Steinpackungen und die Übergänge zwischen Kehrwasser und Hauptstrom prägen den Abschnitt von Oberwesel über Kestert und Kamp-Bornhofen bis Bad Salzig. An diesen Kanten sammelt sich der Futterfisch, und genau dort stehen die Räuber.
Zielfische zwischen Loreley und Bopparder Hamm
Raubfischwasser mit Substanz, so lässt sich der Abschnitt am ehesten beschreiben. Zander gehören zu den häufigsten Fängen, Welse werden hier immer wieder in beachtlichen Größen gemeldet, dazu kommen Hecht, Barsch und Aal. Auch der Weißfisch ist stark vertreten: Karpfen, Brachsen und Rotaugen stehen in den ruhigeren Zonen hinter den Buhnenköpfen, Barben und Rapfen halten sich näher an der Strömung.
Spinnangeln, Fliegenfischen und der klassische Ansitz sind auf der Landesstrecke die üblichen Wege ans Ziel. Das Grundangeln spielt seine Stärken in der schnellen Strömung aus, weil du den Köder damit sauber am Boden hältst, wo Wels, Aal und Barbe unterwegs sind. Beim Spinnfischen lohnt die Arbeit an den Buhnenspitzen, denn die ausgespülten Kolke davor sind klassische Standplätze.
Ans Wasser kommen
Der Zugang ist für einen Strom dieser Größe erstaunlich bequem. Linksrheinisch begleitet die B9 den Fluss, die Ortslagen Kaub, Oberwesel, St. Goar, Bad Salzig und Boppard haben Uferpromenaden mit Parkmöglichkeiten dicht am Wasser. Auf beiden Seiten liegen Bahnhaltepunkte unmittelbar am Ufer, und die Rheinfähre zwischen St. Goar und St. Goarshausen bringt dich in wenigen Minuten hinüber, falls die andere Seite besser passt. Zwischen den Orten wird es schmaler, dort führen Uferwege und der Rheinradweg am Strom entlang.
Die Fischereirechte auf dieser Strecke liegen beim Land Rheinland-Pfalz und werden von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord verwaltet. Ob und welche Karten es für den Abschnitt gibt und welche Bestimmungen gerade gelten, klärst du am besten direkt dort. Petri Heil.