Kyll
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Beschreibung
Die Kyll auf der letzten Etappe vor der Mosel
Kurz bevor die Kyll bei Trier-Ehrang in die Mosel mündet, liegt Los 3 der Pfalzeler Strecke. Vom E-Werk am Ortsausgang Ehrang zieht sich das Revier flussaufwärts bis zur Lohrbachmündung. Der Oberlauf in der Eifel gilt als klassisches Salmonidenwasser, doch hier im Mündungsbereich mischt sich das Forellenrevier mit dem ruhigeren Charakter des Unterlaufs. Genau diese Mischung macht den Abschnitt reizvoll.
Was hier schwimmt
Bachforelle und Äsche sind in der Kyll von Natur aus zu Hause, dazu kommt die eingebürgerte Regenbogenforelle. Im unteren Lauf triffst du außerdem auf Hecht, Barsch und Schleie sowie auf Döbel, Aal und Rotauge. Diese Bandbreite eröffnet dir je nach Tag und Wasserstand ganz unterschiedliche Ansätze, vom feinen Fischen auf Salmoniden bis zum gezielten Ansitz auf Friedfisch.
Strömung lesen und Standplätze finden
Wer den Abschnitt erfolgreich befischt, schaut zuerst auf die Struktur. Gumpen hinter Strömungskanten, ausgespülte Uferunterstände und die ruhigen Kehrwasser am Rand der Hauptströmung sind die Adressen, an denen sich Fisch hält. An warmen Tagen lohnt der frühe Morgen oder der späte Abend, wenn das Licht flach übers Wasser fällt und die Forellen aktiver steigen.
Fliegenfischer kommen an der Kyll seit jeher auf ihre Kosten, doch genauso lässt sich der Abschnitt mit der Spinnrute oder klassisch auf Grund befischen. Das Waten ist auf dieser Strecke nur im zweiten Halbjahr erlaubt, damit laichende Fische ihre Ruhe behalten. Für die ersten Monate des Jahres bringst du also deine Ufertaktik mit.
Bevor du losziehst
Das Revier wird vom Angel Sport Club Pfalzel bewirtschaftet und lässt sich ganzjährig befischen, von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis Mitternacht. Welche Karten es gibt und was sonst noch gilt, klärst du am besten direkt beim Verein. Auch die aktuellen Schonzeiten und Mindestmaße erfährst du dort verlässlich. Dann steht einem Tag an diesem letzten Stück Eifelfluss nichts im Weg. Petri Heil!