Kyll

Gewässer

Kyll Strecke Kordel (Lose 4–6)

ASV Kylltal Kordel 1964 e.V.
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 6
AalÄscheBachforelleBarbeBarschDöbel
Angeltechniken 3
FliegenfischenGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 2
Gültiger Fischereischein erforderlich Hinweis
Watfischen nur für Fliegenfischer Hinweis

Verein

ASV Kylltal Kordel 1964 e.V.

Butzweilerstraße 23, 54306 Kordel, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Gewässer-Profil

Angelsaison
Die Strecke ist ganzjährig befischbar. In der Frühjahrsschonzeit gilt ein Kunstköderverbot. Watfischen ist nur vom 1. Mai bis 14. November und nur Fliegenfischern erlaubt.
Zugänglichkeit

Der Zugang ist stellenweise mühsam und einzelne Bereiche sind zum Waten zu tief. Watfischen ist ohnehin Fliegenfischern vorbehalten.

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Beschreibung

Salmonidenwasser mitten im Kylltal

Die Kyll bei Kordel ist ein lebhafter Mittelgebirgsfluss, der sich durch das bewaldete Kylltal nördlich von Trier zieht, bevor er wenig später die Mosel erreicht. Auf der Vereinsstrecke des ASV Kylltal Kordel (Lose 4 bis 6) wechseln sich rauschende Riffel, ruhigere Gumpen und unterspülte Uferkanten ab. Genau diese Struktur macht den Abschnitt so reizvoll. Wo das Wasser über Kiesbänke zieht, stehen die strömungsliebenden Fische, in den tieferen Kehren wartet anderes Kaliber.

Was hier schwimmt

Im Kern ist die Kyll ein klassisches Forellen- und Äschengewässer. Bachforelle und Äsche prägen die schnell fließenden Passagen, in den Fangmeldungen tauchen daneben aber auch kräftige Döbel, Barben, Barsche und Aale auf. Dass hier ordentliche Fische gehen, belegen dokumentierte Fänge wie eine Bachforelle von 48 Zentimetern oder ein Aal jenseits der 70er-Marke. Wer mit Gefühl an die Sache geht, hat an einem guten Tag also durchaus die Chance auf einen Fisch, der in Erinnerung bleibt.

So gehst du den Abschnitt an

Auf der Kyll spielt das fließende Wasser die Hauptrolle. Fliegenfischer kommen voll auf ihre Kosten, denn das Waten ist eigens ihnen vorbehalten und eröffnet den direkten Zugang zu den Standplätzen in der Strömung. Mit der Spinnrute klopfst du die Gumpen und Kehren gezielt ab, wo die größeren Räuber lauern. An den tieferen, langsameren Stellen bringt klassisches Grundangeln auf Barbe und Döbel oft den Ausschlag. Rechne damit, dass der Zugang stellenweise mühsam ist und einzelne Bereiche zum Waten schlicht zu tief sind.

Bevor du losziehst

Als Eifelfluss führt die Kyll meist recht klares Wasser und reagiert spürbar auf Niederschläge. Nach kräftigem Regen steigt und trübt der Pegel schnell, das solltest du beim Planen deines Ansitzes einkalkulieren. Für die Strecke brauchst du einen gültigen Fischereischein und die passende Erlaubnis. Welche Karten es gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts im Weg. Petri Heil!

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