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Beschreibung
Die Erft mitten durch Bedburg
Wer in Bedburg ans Wasser will, landet fast zwangsläufig an der Erft. Der Abschnitt des Bedburger Fischereivereins zieht sich vom Zaun oberhalb von Wehr 12 mitten in der Stadt bis rund 500 Meter unterhalb von Wehr 13 bei Bedburg-Broich. Auf dem Weg dorthin schlängelt sich der Fluss durch das Stadtgebiet und streift den alten Schlosspark, was dem Revier seinen ruhigen, fast versteckten Charakter gibt. Die beiden Wehre prägen den Lauf spürbar: oberhalb staut sich das Wasser und wird tiefer und träger, unterhalb läuft es frischer und strukturreicher ab.
Raubfisch und Friedfisch zwischen den Wehren
Der Bestand ist hier breit aufgestellt, und genau das macht den Reiz aus. Auf Hecht und Zander lohnt sich der Blick an die Kanten der Staubereiche und an die verwirbelte Strömung direkt unter den Wehren, wo sich Beutefische sammeln. Wer es ruhiger mag, sitzt mit Grund- oder Posenmontage auf Karpfen, Schleie und Barbe, während Rotauge, Döbel und Barsch für Bewegung am laufenden Band sorgen. Auch Aal und der ein oder andere Wels stehen auf der Liste, wenn du in der Dämmerung gezielt am Grund anbietest. Spinnfischer finden an den strömungsberuhigten Bereichen hinter Hindernissen verlässliche Standplätze.
Nebenarme mit eigenem Reiz
Zum Los gehört mehr als nur der Hauptlauf. Der Finkelbach bis zur Notbohmschen Brücke, die Mühlenerft, die Kleine Erft und ein Altarm im Stadtgebiet erweitern das Revier um kleinere, oft verkrautete und beschattete Ecken. Solche Nebenarme sind im Hochsommer Gold wert, weil Friedfische dort Deckung und Nahrung finden und sich Raubfische auf der Lauer halten. Bewirtschaftet wird die Strecke vom Bedburger Fischereiverein, der die Erft in Bedburg schon seit 1964 betreut. Ein gültiger Fischereischein ist Pflicht. Alles Weitere rund um Erlaubnis und Zugang klärst du am besten direkt beim Verein. Petri Heil an der Erft.