Erft
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Gewässerdaten
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Verein
Angelsportverein Glesch 1981 e.V.
Gewässer-Profil
In Glesch quert die Landesstraße 213 die Erft. An ihrem Zusammentreffen mit der L361 liegt ein Parkplatz unmittelbar in Ufernähe.
An einzelnen lichten Uferstellen ist der Zugang zum Fluss möglich. Das Ufer ist überwiegend von einem schmalen Baumstreifen geprägt.
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Beschreibung
Vereinsstrecke an der Erft bei Glesch
Die Erft zeigt sich bei Glesch von ihrer ruhigen Seite: ein kleiner Fluss im Rhein-Erft-Kreis, der sich durch den Bergheimer Stadtteil zieht und gut erreichbares Wasser bietet. Der vom Verein bewirtschaftete Abschnitt reicht von der Brücke an der Kastanienallee bis zum Betonmast der 110-kV-Leitungsstation in Glesch. Auf rund 106 Kilometern Gesamtlauf legt die Erft als linker Nebenfluss des Rheins fast 500 Höhenmeter zurück, ehe sie bei Neuss in den Strom mündet. Was du hier vor dir hast, ist ein typischer Niederungsfluss mit überschaubarer Strömung und weichem Charakter.
Spannend macht die Strecke ihre Vielfalt. Neben dem Hauptlauf gehören die Paffendorfer Mühlenerft und ein Erftaltarm dazu. Gerade der Altarm mit seinem stehenden, oft krautigen Wasser tickt ganz anders als der fließende Hauptarm und gibt dir an einem Tag zwei sehr unterschiedliche Reviere. Dass die Erft rund um Glesch in den vergangenen Jahren renaturiert wurde, merkst du am abwechslungsreichen Ufer und an der Struktur, die Fischen wie Anglern zugutekommt.
Was zwischen Kastanienallee und 110-kV-Station beißt
Der Fischbestand kann sich für so ein kleines Gewässer sehen lassen. Auf Raubfisch gehst du hier vor allem wegen Hecht, Zander und Barsch, dazu steht mit dem Wels sogar ein echtes Schwergewicht im Wasser. Friedfischfreunde finden Karpfen, Barbe, Brassen und reichlich Weißfisch, und wer es klassisch mag, stellt im Altarm dem Aal nach. Auch Döbel, Gründling und Karausche runden das Bild ab.
Die Mischung aus fließendem Hauptlauf, Mühlenerft und träge werdendem Altarm belohnt, wer seine Methode ans jeweilige Wasser anpasst. Im strömenden Teil bringt dich ein Grundansatz oder die leichte Feederrute an Barben und Aale, während im stehenden Altarm Pose und Spinnköder ihre Stärken ausspielen. Petri Heil ist hier eine Frage der Beobachtung, nicht der Routine.
Reine Vereinsstrecke, kein Gastkartenwasser
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Angelsportverein Glesch 1981 e.V. Gastkarten gibt es für dieses Wasser nicht, es bleibt den Vereinsmitgliedern vorbehalten. Wenn dich die Erft bei Glesch reizt, führt der Weg also über eine Mitgliedschaft. Ob und unter welchen Bedingungen das möglich ist, klärst du am besten direkt beim Verein. Welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, erfährst du ebenfalls dort, bevor du den ersten Wurf machst.