Erft

Gewässer

Erft Strecke Glesch – Bedburg-Blerichen

AV "Erftland" e.V.
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Ein Angel-Revier über 2 km
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Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Fluss
Zielfische 11
AalBarbeBarschBrachseDöbelHechtKarpfenRotaugeSchleieWelsZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 11
Schirm mit Überhang Erlaubt
Angeln von Brücken Verboten
Bootsangeln Verboten
Hältern lebender Fische / Setzkescher Verboten
Lebende Köderfische Verboten
Offenes Feuer und Grillen Verboten
Umlenkleinen Verboten
Zelten im Landschaftsschutzgebiet Verboten
Fangbuchpflicht Hinweis
Fischerei- und Erlaubnisschein mitführen Hinweis
Tote Köderfische nur aus der Erft oder ihren Zuflüssen Hinweis

Verein

AV "Erftland" e.V.

Anrufen E-Mail Website
Zu den Erlen 3, 50374 Erftstadt, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Gewässer-Profil

1,9km
Länge
ca. 60 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Gesetzliche Schonzeiten und Mindestmaße nach Landesfischereigesetz NRW beachten.
Zugänglichkeit

Großteils im Landschaftsschutzgebiet. Kraftfahrzeuge nur auf ausgewiesenen Stellplätzen abstellen.

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Fischbestand
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Beschreibung

Die Erft bei Glesch: ruhige Niederung mit Geschichte

Zwischen dem Betonmast der 110-kV-Station bei Glesch und dem Weg zur Erft gegenüber der Firma Wegener in Bedburg-Blerichen liegt eine knapp zwei Kilometer lange Strecke, die der AV „Erftland“ e.V. bewirtschaftet. Du angelst hier an der Niederungserft, einem Fluss, dem man die jahrhundertelange Nutzung durch Mühlen, Melioration und Industrie ansieht und der sich heute Stück für Stück zurückholt, was er einmal war. Schon die Römer kannten den Fisch aus der „Arnapa“, und bis ins 19. Jahrhundert galt die Erft als außergewöhnlich fischreich.

Der Abschnitt ist ruhig gelegen, ein großer Teil verläuft durch Landschaftsschutzgebiet. Entsprechend rücksichtsvoll solltest du dich am Ufer bewegen: Auf nistende Vögel achten, den Platz sauber halten, das Auto nur auf ausgewiesenen Flächen abstellen.

Was hier schwimmt

Die Erft trägt in diesem Bereich einen typischen Bestand eines langsam fließenden Niederungsflusses. Die Barbe gilt als Leitart der Erft und erholt sich in einigen Abschnitten wieder spürbar, was den Fluss für Freunde des Grundangelns interessant macht. Daneben triffst du auf Döbel und kräftige Weißfische wie Rotauge und Brachse, dazu Flussbarsch. Bei den Raubfischen halten sich Hecht, Zander und Aal, deren Bestände der Bewirtschafter durch Besatz stützt, sowie der ein oder andere Wels. Auch Karpfen und Schleie sind vertreten.

Weil Strömung und Struktur wechseln, lohnt es sich, den Abschnitt zu lesen: tiefere Rinnen, Krautfelder und ruhigere Buchten geben dir Anhaltspunkte, wo die Fische stehen. Mit Feeder oder Grundmontage kommst du den Barben und Weißfischen nahe, mit Pose oder leichtem Ansitz deckst du die ruhigen Stellen ab, und für Hecht, Zander und Barsch greifst du zum Spinnköder.

Gut zu wissen vor dem Anwurf

Das Beführen des Wassers mit dem Boot ist an den Genossenschaftsgewässern nicht gestattet, ebenso wenig das Angeln von Brücken. Lebende Köderfische sind tabu. Welche Karten es für diese Strecke gibt und wie du sie bekommst, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Genauso hältst du es mit den aktuellen Schonzeiten und Mindestmaßen, die sich nach dem Landesfischereigesetz NRW richten und die du vor dem ersten Wurf kennen solltest.

Wer die Erft mit etwas Geduld und Respekt vor dem Lebensraum befischt, wird hier seine ruhigen Stunden finden. Petri Heil an der Niederungserft.

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