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Einstieg von Weckhoven an der Fußgängerbrücke am Niehrenhof sowie vom Selikumer Ende rund um das Napoleonswehr und das Oberwasserwehr.
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Beschreibung
Was die Strecke zwischen Weckhoven und Selikum ausmacht
Das Los 46 zieht sich von der Fußgängerbrücke am Niehrenhof bei Weckhoven flussabwärts bis zum Napoleonswehr und dem Oberwasserwehr Selikum. Ein überschaubarer Flussabschnitt, der dir trotzdem viel Abwechslung bietet. Die Erft strömt hier ruhig dahin, mal über flache Rauschen, mal in tiefere Rinnen, und gerade an den Wehren staut sich das Wasser zu spannenden Bereichen mit Kehrströmungen und Kanten. Wer ein Gespür für die Struktur entwickelt, findet zwischen Krautfeldern, Uferbäumen und den Übergängen vom schnellen ins ruhige Wasser schnell die Stellen, an denen die Fische stehen.
Eine Besonderheit der Erft ist ihre vergleichsweise warme, nährstoffreiche Wasserführung, die über Jahre für kräftiges Wachstum und einen dichten Bestand gesorgt hat. Das merkst du am Fisch: hier wachsen die Weißfische ordentlich ab, und auch die Räuber profitieren vom reich gedeckten Tisch.
Wer hier schwimmt und wie du ihn überlistest
Das Artenspektrum auf diesem Stück ist breit. Auf dem Grund kannst du mit Aal, Barbe, kräftigen Döbeln und immer wieder auch mit einem Wels rechnen, dazu Flussbarsche, die sich gern an den Strömungskanten herumtreiben. Genau deshalb läuft das Ansitz- und Grundangeln hier so gut, ein sauber präsentierter Köder am Gewässergrund ist über das Jahr die zuverlässigste Methode.
Wer lieber aktiv fischt, stellt mit dem Spinnköder Hecht, Rapfen und Barsch nach, vor allem rund um die Wehre und an den Strömungskanten lohnt sich das. In den fließenden, sauerstoffreichen Passagen stehen außerdem Bach- und Regenbogenforellen, hier kommt auch die leichte Fliegen- oder Posenrute zu ihrem Recht. Neben Karpfen, Schleie und Brachsen tummeln sich zahlreiche kleinere Arten im Wasser, was den Abschnitt für jeden interessant macht, der gern variiert.
Anfahrt, Karten und der Verein dahinter
Bewirtschaftet wird die Strecke vom Verein Neusser Angelfischer 1922/51 e.V. Der Einstieg gelingt dir von Weckhoven her an der Fußgängerbrücke oder vom Selikumer Ende rund um die Wehre. Beide Erftstücke des Vereins, also die Lose 46 und 47, werden getrennt voneinander vergeben, ein Erlaubnisschein gilt also immer nur für das jeweilige Stück.
Ob und welche Karten gerade zu haben sind, klärst du am besten direkt beim Verein, denn die Ausgabe ist begrenzt und Mitglieder haben Vorrang. Einen gültigen Fischereischein brauchst du ohnehin. Welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, erfährst du ebenfalls beim Verein, bevor du ans Wasser gehst. Dann steht einem entspannten Tag an der Erft nichts mehr im Weg. Petri Heil.