Erft
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Gewässerdaten
Verein
Sportfischerverein Erft-Gillbach e.V. Kaster
Gewässer-Profil
Am Kasterer See ist das Südwestufer als Naherholungsgebiet erschlossen und zugänglich. Das Ostufer bleibt weitgehend der Natur vorbehalten.
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Beschreibung
Erft bei Kaster: Fluss, Mühlenerft und ein Stück Bergbaugeschichte
Dieser Abschnitt der Erft beginnt am Losende bei Bedburg-Broich und zieht von dort gut anderthalb Kilometer flussabwärts in Richtung Frimmersdorf. Du angelst hier mitten im Rheinischen Revier, wo sich die Erft als ruhiger Tieflandfluss durch das Bedburger Land schlängelt. Zur Strecke gehören auch die Mühlenerft bei Kaster und Teile des Kasterer Sees, der in den 1980er Jahren aus der Rekultivierung des früheren Tagebaus Frimmersdorf entstanden ist und heute vom Wasser der Mühlenerft gespeist wird.
Vom Brassen bis zum Wels: Was hier geht
Friedfisch steht in diesem Abschnitt klar im Vordergrund. Brassen, Karpfen und kräftige Rotaugen lassen sich gut mit der Pose überlisten, die an der Mühlenerft als erfolgreichste Methode gilt. Wer es feiner mag, kommt mit leichtem Grundblei an den ruhigen Stellen ans Ziel. Daneben tummeln sich Schleien und Döbel im Wasser.
Räuber sind ebenfalls vertreten. Hecht und Barsch stehen an den Kanten und im Krautrand, und auch Welse wurden hier schon gefangen, teils in ordentlicher Größe. Aale runden den Bestand ab und belohnen den geduldigen Ansitz in der Dämmerung. Petri Heil ist an diesem Abschnitt also für ganz unterschiedliche Anglertypen drin.
Unterwegs am Wasser
Am Kasterer See ist das Südwestufer als Naherholungsgebiet erschlossen und gut zugänglich, während das Ostufer weitgehend der Natur überlassen bleibt. Dort liegen ausgedehnte Feuchtbiotope mit zahlreichen Nistplätzen für Wasservögel, die du beim Angeln respektieren solltest. Bewirtschaftet wird die Strecke vom örtlichen Sportfischerverein, der die Erlaubnisscheine vergibt. Ob und welche Karten es gibt, klärst du am besten direkt beim Verein, denn der Zugang ist hier nicht durchgängig über öffentliche Gastkarten geregelt.