Gewässer

Grauwall-Kanal

ASV Bremerhaven-Unterweser e. V.
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Ein Angel-Revier über 17 km
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 5 Stunden
ca. 15 °C Wasser 39 km/h W
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 16
Angeltechniken 1
Gewässerregeln 3
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Angeln in ausgewiesenen Schongebieten Verboten
Gastschein nur mit bestandener Fischerprüfung Hinweis

Verein

ASV Bremerhaven-Unterweser e. V.

Gansebrook 17, 27580 Bremerhaven, Bremen, Deutschland

Gewässer-Profil

17,4km
Länge
0 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Für Hecht, Zander und Barsch gilt eine Raubfischschonzeit vom 01.02. bis 15.05. Gesperrte Strecken vorab beim Verein prüfen.

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Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Vom Midlumer Zusammenfluss bis zur Wesermündung

Rund 17,4 Kilometer zieht der Grauwall-Kanal von seinem Beginn südlich von Midlum bis nach Weddewarden am nördlichen Rand von Bremerhaven, wo er nördlich des Containerterminals in die Weser mündet. Am Oberlauf entsteht er aus dem Zusammenfluss von Midlumer Bach und Acke, unterwegs sammelt er ein dichtes Netz aus Zuggräben und Wasserlösen ein. Als Hauptvorfluter für das Land Wursten hält er die Marsch trocken. Genau das prägt sein Gesicht: fast schnurgerade Linienführung, offene Ufer, kaum Beschattung, dazu ein sandiger Grund.

Standplätze im gleichförmigen Profil

Wer zum ersten Mal an diesem Kanal steht, unterschätzt ihn leicht. Weil das Profil über weite Strecken kaum wechselt, verteilen sich die Fische breit, und die interessanten Punkte verraten sich über Kleinigkeiten. Einmündungen der seitlichen Gräben bringen Nahrung und Sauerstoff, Brückenbauwerke schaffen Schatten und Kantenwechsel, Schilf- und Krautbestände wachsen im Sommer weit ins Wasser hinein. Rund um solche Bereiche lohnt es sich, mit leichtem Gepäck ein paar hundert Meter abzuklappern, statt einen Platz stur durchzuangeln.

Eine Eigenheit prägt ihn zusätzlich: Zwischen Beginn und Mündung liegt kein Höhenunterschied, das Sohlgefälle ist gleich null. Der Kanal fließt also kaum. In Bewegung kommt das Wasser vor allem dann, wenn die Schöpfwerke der angrenzenden Polder einleiten. Strömungskanten wie an einem Fluss suchst du hier vergeblich, die Struktur steckt im Bewuchs, in den Bauwerken und in den Grabenmündungen.

Als Orientierungspunkte entlang der Strecke taugen vor allem die Querungen:

  • die L 119 im Bereich zwischen Dorum und Holßel
  • die K 66 bei Sievern
  • die Bahnstrecke Bremerhaven–Cuxhaven bei Imsum
  • der Mündungsbereich bei Weddewarden

Bestand, Wasserqualität und beste Zeiten

Rund 130 Quadratkilometer Marsch entwässern über den Kanal, entsprechend nährstoffreich ist sein Wasser. Die Gewässergüte bewertet der NLWKN im gesamten Verlauf als mäßig belastet. Für die Fischerei ist das kein Nachteil. Das nährstoffreiche Marschwasser trägt einen ordentlichen Weißfischbestand, und der wiederum ernährt Hecht, Zander und Barsch.

Als besonders solide gilt der Barschbestand. Mit Gummifisch oder Blinker klapperst du auf längeren Touren viel Strecke ab und nimmst die Brücken als feste Standplätze mit. Im Frühjahr und im Herbst, wenn die Krautbestände zurückgehen, lässt sich der Kanal am angenehmsten befischen. Im Hochsommer bleiben oft nur die freien Rinnen in der Mitte und die schmalen Gassen entlang der Schilfkante.

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