Havel

Gewässer

Havel Zierker See und Kammerkanal

Fischerei Neustrelitz Glashagen
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Ein Angel-Revier über 8 km
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Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Havel bei Neustrelitz. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Neustrelitz Revier-Sitz

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
KanalSee
Zielfische 7
AalBarschBrassenHechtPlötzeWelsZander
Angeltechniken

Noch keine Daten vorhanden

Gewässerregeln 4
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Schleppangeln Verboten
Bestimmungen des bewirtschaftenden Fischereibetriebs gelten Hinweis
Gewässer der Berufsfischerei, gesonderte Angelerlaubnis nötig Hinweis

Verein

Fischerei Neustrelitz Glashagen

Anrufen E-Mail Website
Neustrelitz, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Gewässer-Profil

3,5m
Max. Tiefe
1,6m
Ø Tiefe
344,0ha
Fläche
7,6km
Länge
59 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Schonzeiten und Schonmaße beim bewirtschaftenden Fischereibetrieb erfragen.

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Fischbestand
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Beschreibung

Zierker See: flaches Ende der Oberen Havel-Wasserstraße

Am westlichen Stadtrand von Neustrelitz läuft die Obere Havel-Wasserstraße aus. Der Zierker See markiert mit rund 344 Hektar ihren obersten Punkt, durchflossen wird er dabei nicht. Er hängt am Ende der Strecke wie ein weites Becken, das im Mittel nur 1,6 Meter tief ist und selbst an der tiefsten Stelle keine 3,5 Meter erreicht. Der Grund ist weich und schlammig, das Wasser stark nährstoffreich und im Sommer schnell trübe.

Diese Flachheit bestimmt, wie du hier fischst. Große Tiefenkanten gibt es nicht. Gesucht wird stattdessen über Krautfeldern, an Schilfkanten und an den wenigen Rinnen, die Fahrrinne und Hafenzufahrt in den Schlamm gezogen haben. Im Nordteil steht das Wasser stellenweise nur einen halben Meter hoch, dort lohnt eher der Blick auf die tieferen Bereiche und auf die alten Kalklöcher am Westufer, die als eigenes Biotop erhalten geblieben sind. Wind spielt eine größere Rolle als anderswo. Bei auflandiger Brise trübt sich die Uferzone binnen Stunden ein und zieht Weißfisch samt Räubern nach.

Kammerkanal Richtung Woblitzsee

Vom Südzipfel des Sees zieht der Kammerkanal auf etwa fünf Kilometern zum Woblitzsee und weiter zur Schleuse Voßwinkel. Er ist die eigentliche Hauptstrecke der Wasserstraße, entsprechend regelmäßig laufen Fahrgast- und Sportboote durch. Für Angler bringt das zwei Dinge mit sich. Zum einen klar gezeichnete Kanten zwischen Fahrrinne und Böschung, zum anderen eine Strömung, die mit dem Schleusenbetrieb kurz anspringt und wieder einschläft. Die ruhigen Fenster früh am Morgen und am Abend sind die produktive Zeit, tagsüber steht der Fisch oft dicht unter den Böschungssteinen.

Was hier schwimmt

Der Bestand ist typisch für ein flaches, nährstoffreiches Havelgewässer. Zander und Aal sind die interessantesten Ziele, dazu kommen Barsch, Brassen und Plötze in guten Stückzahlen. Auch Wels ist für den Zierker See ausgewiesen, was bei der Nährstofflage und dem weichen Grund wenig überrascht. Hecht kommt ebenfalls vor. Für den Kammerkanal sind Aal und Plötze belegt, die schmale Rinne konzentriert den Fisch dort deutlich stärker als die weite Seefläche.

Bewirtschaftung und Zugang

Beide Abschnitte sind ausgewiesene Gewässer der Berufsfischerei und werden von der Fischerei Neustrelitz Glashagen bewirtschaftet. In der Praxis heißt das, dass hier die Vorgaben des Betriebs gelten und nicht die eines gewöhnlichen Verbandsgewässers. Was im Einzelnen erlaubt ist, klärst du deshalb am besten vor dem ersten Ansitz. Wer mit dem Boot unterwegs ist, plant den Verkehr der Wasserstraße mit ein, gerade im Kammerkanal ist der Platz begrenzt.

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