Havel
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Havel bei Neustrelitz. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Neustrelitz Revier-Sitz
Gewässerdaten
Noch keine Daten vorhanden
Verein
Fischerei Neustrelitz Glashagen
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Beschreibung
Zierker See: flaches Ende der Oberen Havel-Wasserstraße
Am westlichen Stadtrand von Neustrelitz läuft die Obere Havel-Wasserstraße aus. Der Zierker See markiert mit rund 344 Hektar ihren obersten Punkt, durchflossen wird er dabei nicht. Er hängt am Ende der Strecke wie ein weites Becken, das im Mittel nur 1,6 Meter tief ist und selbst an der tiefsten Stelle keine 3,5 Meter erreicht. Der Grund ist weich und schlammig, das Wasser stark nährstoffreich und im Sommer schnell trübe.
Diese Flachheit bestimmt, wie du hier fischst. Große Tiefenkanten gibt es nicht. Gesucht wird stattdessen über Krautfeldern, an Schilfkanten und an den wenigen Rinnen, die Fahrrinne und Hafenzufahrt in den Schlamm gezogen haben. Im Nordteil steht das Wasser stellenweise nur einen halben Meter hoch, dort lohnt eher der Blick auf die tieferen Bereiche und auf die alten Kalklöcher am Westufer, die als eigenes Biotop erhalten geblieben sind. Wind spielt eine größere Rolle als anderswo. Bei auflandiger Brise trübt sich die Uferzone binnen Stunden ein und zieht Weißfisch samt Räubern nach.
Kammerkanal Richtung Woblitzsee
Vom Südzipfel des Sees zieht der Kammerkanal auf etwa fünf Kilometern zum Woblitzsee und weiter zur Schleuse Voßwinkel. Er ist die eigentliche Hauptstrecke der Wasserstraße, entsprechend regelmäßig laufen Fahrgast- und Sportboote durch. Für Angler bringt das zwei Dinge mit sich. Zum einen klar gezeichnete Kanten zwischen Fahrrinne und Böschung, zum anderen eine Strömung, die mit dem Schleusenbetrieb kurz anspringt und wieder einschläft. Die ruhigen Fenster früh am Morgen und am Abend sind die produktive Zeit, tagsüber steht der Fisch oft dicht unter den Böschungssteinen.
Was hier schwimmt
Der Bestand ist typisch für ein flaches, nährstoffreiches Havelgewässer. Zander und Aal sind die interessantesten Ziele, dazu kommen Barsch, Brassen und Plötze in guten Stückzahlen. Auch Wels ist für den Zierker See ausgewiesen, was bei der Nährstofflage und dem weichen Grund wenig überrascht. Hecht kommt ebenfalls vor. Für den Kammerkanal sind Aal und Plötze belegt, die schmale Rinne konzentriert den Fisch dort deutlich stärker als die weite Seefläche.
Bewirtschaftung und Zugang
Beide Abschnitte sind ausgewiesene Gewässer der Berufsfischerei und werden von der Fischerei Neustrelitz Glashagen bewirtschaftet. In der Praxis heißt das, dass hier die Vorgaben des Betriebs gelten und nicht die eines gewöhnlichen Verbandsgewässers. Was im Einzelnen erlaubt ist, klärst du deshalb am besten vor dem ersten Ansitz. Wer mit dem Boot unterwegs ist, plant den Verkehr der Wasserstraße mit ein, gerade im Kammerkanal ist der Platz begrenzt.