Rhein
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 10 Orte: Angeln am Rhein bei Mannheim, Mainz und Sankt Goar. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Mannheim
Lampertheim
Worms
Hamm
Nierstein
Mainz Revier-Sitz
Budenheim
Bingen
Lorchhausen
Sankt Goar
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
In den Naturschutzgebieten der Rheinaue ist das Betreten abseits der ausgewiesenen Wege untersagt. Der Zugang zum Ufer ist dort nur über gekennzeichnete Wege möglich.
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Beschreibung
108 Kilometer Strom von Lampertheim bis Lorchhausen
Der hessische Rhein zieht sich rechtsrheinisch über rund 108 Kilometer, von der Landesgrenze zu Baden-Württemberg bei Lampertheim bis hinauf nach Lorchhausen im Rheingau. Das Besondere daran: Du hast es nicht mit einem Flickenteppich aus Einzelstrecken zu tun, sondern mit einer zusammenhängenden Landesstrecke im Hauptlauf. Wer mag, steht morgens an einem Buhnenfeld auf Höhe Gernsheim und abends oben im Rheingau.
Landschaftlich passiert auf dieser Distanz einiges. Im Süden prägt der ausgebaute Oberrhein das Bild, mit Buhnen, weiten Auen und den angeschlossenen Altrheinarmen bei Lampertheim, Biblis und Stockstadt. Weiter flussab schiebt sich der Strom an Mainz vorbei, ab Rüdesheim wird das Tal enger und die Strömung zieht spürbar an.
Wo sich das Suchen lohnt
Buhnenfelder sind am Rhein die naheliegendste Adresse, und zwar aus gutem Grund. Hinter jedem Buhnenkopf steht eine Kehrströmung, in der sich Nahrung sammelt und in der Weißfisch, Rapfen und Barsch auf Streife gehen. Der scharfen Strömungskante folgen Barbe und Nase, im beruhigten Wasser dahinter stehen Brachse, Güster und Karpfen. Zander und Wels findest du eher an den tieferen Kanten, an Hafeneinfahrten und Steinpackungen, Hecht dagegen in den ruhigen Randbereichen und an den Mündungen der Altarme.
Rechne mit kräftigen Pegelschwankungen, die hier alles bestimmen. Bei Niedrigwasser fallen Buhnenfelder trocken, der Fisch konzentriert sich auf die Rinnen, und Spinnfischen bleibt oft die einzige wirklich praktikable Methode. Steigt der Pegel, drückt der Bestand ans Ufer und in die Strömungsschatten, dann bringt ein Feederplatz kurz vor der Kante mehr als der weite Wurf in den Strom. Auch Wanderfische wie Lachs, Meerforelle und Maifisch sind im hessischen Rhein unterwegs, sie gehören zum Wiederansiedlungsprogramm und werden entsprechend behandelt. Wie du dich beim unbeabsichtigten Fang zu verhalten hast, liest du in den aktuellen Regelungen des Bewirtschafters nach.
Auen, Boot und Fangbuch
Ein großer Teil der hessischen Rheinaue steht unter Naturschutz, vom Kühkopf über die Rettbergsaue bei Wiesbaden bis zu den Auen im Rheingau. Dort gelten eigene Einschränkungen, mal ganzjährig, mal nur für einen Teil des Jahres, und abseits der ausgewiesenen Wege ist das Gelände in aller Regel tabu. Auch einzelne Hafenbecken sind ausgenommen. Welche Zone gerade wie behandelt wird, prüfst du besser vor der Tour beim Bewirtschafter, das erspart dir vor Ort böse Überraschungen.
Vom Boot aus geht am hessischen Rhein einiges, im Treiben allerdings nicht, und Belly-Boot wie Stand-Up-Paddle-Board zählen dabei genauso als Boot. Deine Fänge trägst du digital ins Fangbuch ein, das gehört fest dazu. Petri Heil.