Ohm
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Beschreibung
Linksufrige Gaststrecke der Ohm bei Kirchhain
Mitten in Mittelhessen zieht die Ohm als linker Nebenfluss der Lahn durch die Auenlandschaft rund um Kirchhain. Die Gaststrecke beginnt an der Straßenbrücke zwischen Kirchhain und Amöneburg und reicht flussabwärts bis kurz vor die Sportplatzbrücke bei Großseelheim, wo die Würf einmündet. Ein wichtiger Punkt vorweg: Beangelt werden darf hier nur das in Fließrichtung linke Ufer. Wer das beachtet, hat einen ruhigen, gut zugänglichen Flussabschnitt für sich.
Was an der Ohm beißt
Der Abschnitt ist überraschend vielseitig. Die Ohm ist vor allem für ihre kräftigen Aale bekannt, dazu stellen Hecht und Zander dem Raubfischangler gute Chancen in Aussicht. Wer es auf Friedfisch anlegt, trifft auf Karpfen, Schleie, Brachse und Döbel, und in den lebhafteren Passagen stehen Bachforelle und die seltener gewordene Äsche. Diese Bandbreite spiegelt sich auch in den Entnahmeregeln des Vereins wider, die für Salmoniden, Raubfische, Karpfen, Schleien und Weißfische jeweils eigene Tagesmengen vorsehen.
Weil die Ohm hier kein breiter Strom, sondern ein überschaubarer Fluss mit Wechsel aus Strömung und ruhigeren Buchten ist, lohnt sich angepasstes, eher feines Gerät. Taste dich an die Kanten und an die Übergänge zwischen flachem und tieferem Wasser heran, dort steht oft mehr, als die schmale Wasserfläche vermuten lässt. Klassisch wird auf Grund und mit der Pose gefischt, auf die Räuber lohnt der gezielte Wurf mit dem Kunstköder.
Gut zu wissen vor dem Ansitz
Geangelt wird vom Ufer, das Fischen vom Boot und vom Bellyboot ist an der Strecke nicht erlaubt. Auch lebender Köderfisch, Eisangeln sowie Zelten und Campen am Ufer sind untersagt. Gefischt wird mit höchstens zwei Handangeln, von denen nur eine eine Raubfischangel sein darf. Bewirtschaftet wird die Strecke vom Fischereiverein Kirchhain 1932. Welche Gastkarten es gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. Dann steht einem entspannten Tag in der Ohm-Aue nichts im Weg. Petri Heil.