Niddatalsperre
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
16. April bis 31. Januar
Geangelt wird ausschließlich vom Ufer aus.
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Beschreibung
Angeln an der Niddatalsperre im Vogelsberg
Am Oberlauf der Nidda, eingebettet in die Vulkanlandschaft des Vogelsbergs bei Schotten-Rainrod, breitet sich auf rund 65 Hektar die Niddatalsperre aus. Der auch als Niddastausee bekannte See dient vor allem dem Hochwasserschutz, wird von Läunsbach und Nidda gespeist und fällt an seiner tiefsten Stelle bis zu 28 Meter ab. Für dich bedeutet das ein abwechslungsreiches Stillgewässer, das weite Flachzonen und richtig tiefes Wasser auf engem Raum vereint.
Wo die Fische im Jahresverlauf stehen
Gleich zu Saisonbeginn lohnt der Blick auf die Flachwasserzonen an der nordöstlichen Seeseite Richtung Nidda-Zulauf und in die Läunsbachbucht. Dort erwärmt sich das Wasser am schnellsten, und entsprechend früh sammeln sich die Fische zum Fressen. Sobald es wärmer wird, kommen Karpfen und Weißfische in Fahrt und lassen sich beim Feedern, auf Grund oder mit der Pose überlisten. Mit dem Sommer wird das gesamte Seegebiet interessant. Hecht und Zander folgen Kunstködern oder Köderfisch, während bei den Friedfischen oft schon eine Handvoll Mais reicht.
Wenn im Herbst die Wassertemperatur sinkt, ziehen die Fische in tiefere Schichten ab. Jetzt zahlt sich aus, wer auf Distanz fischt, und ab dem Spätherbst sind die tiefsten Stellen die heißesten Adressen. So wandert der Hotspot über die Saison einmal quer durch den See, vom flachen Ufer bis ins offene, tiefe Wasser.
Was hier schwimmt
Der Bestand ist breit aufgestellt. Neben Forelle, Karpfen, Schleie und Aal stehen dir mit Hecht, Zander und Barsch auch kampfstarke Räuber gegenüber. Diese Mischung macht die Talsperre gleichermaßen spannend für den ruhigen Ansitz wie für aktive Spinnangler, die das tiefe Wasser nach Räubern abklopfen. Weil das Wasser im Vogelsberg vergleichsweise kühl bleibt, verschieben sich die besten Beißzeiten gegenüber wärmeren Flachlandseen oft um einige Wochen nach hinten.
Bevor du loslegst
Befischt wird der See vom Ufer aus, weshalb sich vor dem ersten Wurf ein Blick auf die freigegebenen Bereiche lohnt. Die Saison beginnt Mitte April und läuft bis Ende Januar, im Frühjahr gelten zusätzliche Einschränkungen beim Köder. Welche Karten es gibt und welche Schonzeiten sowie Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Wasserverband NIDDA als Bewirtschafter. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts mehr im Weg. Petri Heil.