Niddatalsperre

Gewässer

Niddatalsperre

Schotten, Hessen
Wasserverband NIDDA
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Gewässerdaten

Gewässertyp 2
StauseeTalsperre
Zielfische 7
AalBarschForelleHechtKarpfenSchleieZander
Angeltechniken 5
AnsitzangelnFeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 4
Angeln in den Seitenbächen Verboten
Angeln vom Boot oder Bellyboot Verboten
Abfall wieder mitnehmen Hinweis
Maximal 2 Handangeln mit je einer Anbissstelle Hinweis

Verein

Wasserverband NIDDA

Hof Graß 1, 35410 Hungen, Hessen, Deutschland

Gewässer-Profil

28,0m
Max. Tiefe
65,0ha
Fläche
234,30 m ü. NN
Höhe
Angelsaison

16. April bis 31. Januar

Saison von Mitte April bis 31.01. Vom 16.04. bis 31.05. sind Köderfisch, Fischfetzen und Kunstköder nicht erlaubt.
Zugänglichkeit

Geangelt wird ausschließlich vom Ufer aus.

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Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Angeln an der Niddatalsperre im Vogelsberg

Am Oberlauf der Nidda, eingebettet in die Vulkanlandschaft des Vogelsbergs bei Schotten-Rainrod, breitet sich auf rund 65 Hektar die Niddatalsperre aus. Der auch als Niddastausee bekannte See dient vor allem dem Hochwasserschutz, wird von Läunsbach und Nidda gespeist und fällt an seiner tiefsten Stelle bis zu 28 Meter ab. Für dich bedeutet das ein abwechslungsreiches Stillgewässer, das weite Flachzonen und richtig tiefes Wasser auf engem Raum vereint.

Wo die Fische im Jahresverlauf stehen

Gleich zu Saisonbeginn lohnt der Blick auf die Flachwasserzonen an der nordöstlichen Seeseite Richtung Nidda-Zulauf und in die Läunsbachbucht. Dort erwärmt sich das Wasser am schnellsten, und entsprechend früh sammeln sich die Fische zum Fressen. Sobald es wärmer wird, kommen Karpfen und Weißfische in Fahrt und lassen sich beim Feedern, auf Grund oder mit der Pose überlisten. Mit dem Sommer wird das gesamte Seegebiet interessant. Hecht und Zander folgen Kunstködern oder Köderfisch, während bei den Friedfischen oft schon eine Handvoll Mais reicht.

Wenn im Herbst die Wassertemperatur sinkt, ziehen die Fische in tiefere Schichten ab. Jetzt zahlt sich aus, wer auf Distanz fischt, und ab dem Spätherbst sind die tiefsten Stellen die heißesten Adressen. So wandert der Hotspot über die Saison einmal quer durch den See, vom flachen Ufer bis ins offene, tiefe Wasser.

Was hier schwimmt

Der Bestand ist breit aufgestellt. Neben Forelle, Karpfen, Schleie und Aal stehen dir mit Hecht, Zander und Barsch auch kampfstarke Räuber gegenüber. Diese Mischung macht die Talsperre gleichermaßen spannend für den ruhigen Ansitz wie für aktive Spinnangler, die das tiefe Wasser nach Räubern abklopfen. Weil das Wasser im Vogelsberg vergleichsweise kühl bleibt, verschieben sich die besten Beißzeiten gegenüber wärmeren Flachlandseen oft um einige Wochen nach hinten.

Bevor du loslegst

Befischt wird der See vom Ufer aus, weshalb sich vor dem ersten Wurf ein Blick auf die freigegebenen Bereiche lohnt. Die Saison beginnt Mitte April und läuft bis Ende Januar, im Frühjahr gelten zusätzliche Einschränkungen beim Köder. Welche Karten es gibt und welche Schonzeiten sowie Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Wasserverband NIDDA als Bewirtschafter. Dann steht einem entspannten Tag am Wasser nichts mehr im Weg. Petri Heil.

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