Nidda
Fang-Bedingungen
Alles, was übers Beißen entscheidet
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. April bis 14. Oktober
Gastangler dürfen nur in Begleitung eines Vereinsmitglieds fischen.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Die Nidda am Rande des Vogelsberges
Im Oberlauf, dort wo die Nidda durch das Städtchen Nidda und die offene Wetterau zieht, betreut der ortsansässige Angelsportverein eine mehrere Kilometer lange Flussstrecke. Das ist kein breiter, träger Strom, sondern ein lebendiger Mittelgebirgsfluss mit wechselndem Charakter. Mal läuft er flach und rauschend über Kiesbänke, mal ruhiger in tieferen Rinnen unter überhängenden Ufergehölzen. Wer hier ans Wasser geht, merkt schnell, dass sich Tempo und Struktur alle paar hundert Meter ändern.
Ein Bestand mit zwei Gesichtern
Die Strömungsabschnitte gehören der Bachforelle und der Äsche, die sich in den sauerstoffreichen, kühlen Passagen wohlfühlen. Dass hier auch Elritzen vorkommen, ist ein gutes Zeichen für die Wasserqualität. In den langsameren Bereichen mischt sich das Bild. Hecht und Barsch stehen auf der Lauer, Döbel ziehen in kleinen Trupps unter der Oberfläche, und in den tieferen Kolken kannst du auf Karpfen treffen. Die Äsche ist im Verein besonders geschützt, ihr Bestand wird über ein eigenes Wiederansiedlungsprojekt gestützt.
So gehst du die Strecke an
Spinnfischen hat sich an der Nidda als erfolgreichste Methode etabliert, und das passt zur Struktur. Kleine Köder, die du gezielt an Kanten, hinter Steinen und im Übergang von schnellem zu ruhigem Wasser führst, bringen hier am meisten. Arbeite dich leise flussaufwärts und lies die Strömung, statt blind die Strecke abzuklopfen. Das tiefe Loch unterhalb einer Brücke oder der Bereich an einem Einlauf ist oft mehr wert als hundert Meter gleichförmiger Lauf. Weil der Fluss überschaubar breit ist, reicht leichtes Gerät völlig aus, und du kommst mit wenig Gepäck weit.
Natur zuerst
Der Verein versteht sich ausdrücklich als Naturschützer, der den Fischbestand pflegt statt ihn bloß abzuschöpfen. Uferbepflanzung, ein Pflegeplan für den Fluss und die Wiederansiedlung heimischer Arten gehören genauso zum Programm wie das Angeln. Für Gäste heißt das auch: welche Abschnitte offen sind, welche Regeln am Wasser gelten und wie du an eine Karte kommst, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Gastangler sind hier in Begleitung eines Mitglieds unterwegs, was den Einstieg an einem fremden Wasser übrigens deutlich einfacher macht. Petri Heil an der Nidda!