Gewässer

Dill Gaststrecke Dillenburg – Herborn-Burg

Dillenburg, Hessen
Sportfischerverein 1942 Dillenburg e.V.
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Ein Angel-Revier über 4 km
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 12 °C Wasser 15 km/h W
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 8
Angeltechniken 3
Gewässerregeln 4
Alle gesetzlichen Köder im unteren Abschnitt Erlaubt
Entnahmeverbot für Äsche und Barsch Verboten
Fliegenstrecke im oberen Abschnitt (nur künstliche Fliegen) Hinweis
Tageskarte nur mit gültigem Jahresfischereischein Hinweis

Verein

Sportfischerverein 1942 Dillenburg e.V.

Ströherstraße 27, 35683 Dillenburg, Hessen, Deutschland

Gewässer-Profil

4,3km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar an sieben Tagen pro Woche. Im oberen Abschnitt ist nur die künstliche Fliege erlaubt. Gesetzliche Schonzeiten und Mindestmaße in Hessen gelten zusätzlich.
Zugänglichkeit

Die Gaststrecke beginnt am Wehr am Gymnasium in Dillenburg und endet an der Eisenbahnbrücke in Herborn-Burg. Die Grenze bei Burg-Herborn ist ausgeschildert.

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Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Salmonidenwasser mitten im Lahn-Dill-Kreis

Wer in Hessen noch Äschen in einem intakten Bestand sucht, landet früher oder später an der Dill bei Dillenburg. Der Fluss kommt von der Haincher Höhe herab und behält im Oberlauf den Charakter, den Forellen und Äschen brauchen: kühl, sauerstoffreich, mit kiesigem Grund und ordentlich Strömung. Genau dieser Abschnitt gehört zur Gaststrecke des Sportfischervereins 1942 Dillenburg, die sich vom Wehr am Gymnasium in Dillenburg bis zur Eisenbahnbrücke in Herborn-Burg zieht.

Der Lauf ist überwiegend flott unterwegs, immer wieder unterbrochen von Wehren und kleinen Stromschnellen. Die Ufer sind eher offen, nur stellenweise von Bäumen und Büschen gesäumt, sodass du gut ans Wasser kommst und deinen Wurf sauber durchziehen kannst. Einfach zu fischen ist die Dill deshalb nicht, aber wer die Gumpen unterhalb der Wehre und die ruhigeren Kanten liest, findet schnell die Standplätze.

Zwei Gesichter auf einer Strecke

Die Gaststrecke teilt sich in zwei Abschnitte. Oben, zwischen dem Wehr am Gymnasium und der Sohlgleite unterhalb des Kirmesplatzes in Niederscheld, ist reine Fliegenstrecke. Hier zählt allein die künstliche Fliege an der Fliegenrute, und genau das macht die Sache reizvoll: Mit Nymphe oder Trockenfliege auf Äsche und Bachforelle zu fischen, ist klassisches Handwerk. Pack die Wathose und eine Polbrille ein, dann liest du das Wasser deutlich besser. Ab Niederscheld bis zur Grenze bei Herborn-Burg sind dann alle gesetzlichen Köder erlaubt, womit auch Ansitz- und Spinnangler auf ihre Kosten kommen.

Was dir an den Haken geht

Die Dill zählt hier zur Forellen- und Äschenregion. Den Ton geben also Bachforelle und Äsche an, dazu kommen gute Bestände an Döbeln und Elritzen sowie Barben, Barsche und Gründlinge. Im weiteren Verlauf verschiebt sich das Bild Richtung Barbenregion, oben bleibt es klares Forellen- und Äschenrevier. Im unteren Teil funktionieren Ansitz und Spinnrute, im oberen führt der Weg zum Fisch ausschließlich über die Fliege.

Bevor du losziehst

Die Strecke wird vom Sportfischerverein 1942 Dillenburg bewirtschaftet, der gleich mehrere Gewässer in der Region betreut. Befischbar ist die Dill grundsätzlich das ganze Jahr über an sieben Tagen pro Woche. Was am Wasser sonst noch gilt und wie du an eine Erlaubnis kommst, klärst du am besten direkt beim Verein. So bist du auf der sicheren Seite und kannst dich voll aufs Angeln konzentrieren.

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