Dill
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Die Gaststrecke beginnt am Wehr am Gymnasium in Dillenburg und endet an der Eisenbahnbrücke in Herborn-Burg. Die Grenze bei Burg-Herborn ist ausgeschildert.
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Beschreibung
Salmonidenwasser mitten im Lahn-Dill-Kreis
Wer in Hessen noch Äschen in einem intakten Bestand sucht, landet früher oder später an der Dill bei Dillenburg. Der Fluss kommt von der Haincher Höhe herab und behält im Oberlauf den Charakter, den Forellen und Äschen brauchen: kühl, sauerstoffreich, mit kiesigem Grund und ordentlich Strömung. Genau dieser Abschnitt gehört zur Gaststrecke des Sportfischervereins 1942 Dillenburg, die sich vom Wehr am Gymnasium in Dillenburg bis zur Eisenbahnbrücke in Herborn-Burg zieht.
Der Lauf ist überwiegend flott unterwegs, immer wieder unterbrochen von Wehren und kleinen Stromschnellen. Die Ufer sind eher offen, nur stellenweise von Bäumen und Büschen gesäumt, sodass du gut ans Wasser kommst und deinen Wurf sauber durchziehen kannst. Einfach zu fischen ist die Dill deshalb nicht, aber wer die Gumpen unterhalb der Wehre und die ruhigeren Kanten liest, findet schnell die Standplätze.
Zwei Gesichter auf einer Strecke
Die Gaststrecke teilt sich in zwei Abschnitte. Oben, zwischen dem Wehr am Gymnasium und der Sohlgleite unterhalb des Kirmesplatzes in Niederscheld, ist reine Fliegenstrecke. Hier zählt allein die künstliche Fliege an der Fliegenrute, und genau das macht die Sache reizvoll: Mit Nymphe oder Trockenfliege auf Äsche und Bachforelle zu fischen, ist klassisches Handwerk. Pack die Wathose und eine Polbrille ein, dann liest du das Wasser deutlich besser. Ab Niederscheld bis zur Grenze bei Herborn-Burg sind dann alle gesetzlichen Köder erlaubt, womit auch Ansitz- und Spinnangler auf ihre Kosten kommen.
Was dir an den Haken geht
Die Dill zählt hier zur Forellen- und Äschenregion. Den Ton geben also Bachforelle und Äsche an, dazu kommen gute Bestände an Döbeln und Elritzen sowie Barben, Barsche und Gründlinge. Im weiteren Verlauf verschiebt sich das Bild Richtung Barbenregion, oben bleibt es klares Forellen- und Äschenrevier. Im unteren Teil funktionieren Ansitz und Spinnrute, im oberen führt der Weg zum Fisch ausschließlich über die Fliege.
Bevor du losziehst
Die Strecke wird vom Sportfischerverein 1942 Dillenburg bewirtschaftet, der gleich mehrere Gewässer in der Region betreut. Befischbar ist die Dill grundsätzlich das ganze Jahr über an sieben Tagen pro Woche. Was am Wasser sonst noch gilt und wie du an eine Erlaubnis kommst, klärst du am besten direkt beim Verein. So bist du auf der sicheren Seite und kannst dich voll aufs Angeln konzentrieren.