Westensee
Fang-Bedingungen
Alles, was übers Beißen entscheidet
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Ein Uferweg führt am Süd- und Westufer sowie an einem Teil des Südostufers entlang. Der See liegt in Neuallermöhe nördlich der A 25.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Ein Baggersee mitten in Neuallermöhe
Ende der 1980er Jahre brauchte die Erweiterung des Baugebiets Neu-Allermöhe-West große Mengen Sand. Der Aushub hob das Gelände um rund zwei Meter an, und zurück blieb eine Grube, die vollief. So entstand der Westensee im Hamburger Bezirk Bergedorf, ein junger Baggersee von 8,5 Hektar, der auf gut 380 Metern Ausdehnung bis auf rund 11 Meter hinabreicht. Zur Einordnung: Mit dem gleichnamigen großen See in Schleswig-Holstein hat dieses Gewässer nichts zu tun, und auch im Hamburger Stadtteil Reitbrook trägt ein zweiter See denselben Namen.
Ufer, Grund und Zugang
Ein Weg begleitet das Süd- und das Westufer sowie einen Teil des Südostufers, du kommst also an einem großen Teil der Strecke bequem entlang. Naturnah geblieben ist vor allem die Westseite mit ihren Schilfbeständen und Weidengebüschen, die Raubfischen Deckung und Kleinfischen Unterstand bieten. Der Grund wechselt zwischen sandigen und kiesigen Partien und weicheren, lehmigen Bereichen, was du beim Zupfen mit der Grundmontage schnell merkst. Weil sich die 11 Meter Maximaltiefe auf einer vergleichsweise kleinen Fläche verteilen, liegt tiefes Wasser nie weit vom Ufer entfernt, und schon wenige Meter Standortwechsel verändern das Tiefenprofil unter der Rute spürbar.
Fischbestand und Bewirtschaftung
Bewirtschafter ist der Angelverein Bergedorf-West/Allermöhe e. V., der den See als Pachtgewässer führt. Gefangen werden nach Vereinsangaben Schleie, Barsch, Karpfen, Zander, Hecht und die gängigen Weißfischarten, dazu kommt der Aal. Seit 2018 lässt sich der See auch vom Boot aus befischen, mit eigenen Booten, die am Ende des Angeltages wieder mitgenommen werden. Ein fester Liegeplatz existiert also nicht, das Boot muss jedes Mal transportiert werden. Welche Karten es gibt und welche Zeiten gelten, klärst du am besten direkt beim Verein.
Nährstoffe, Algen und was das fürs Angeln bedeutet
Der Westensee ist kein ausgewiesenes Badegewässer mehr. Zwischen 2003 und 2016 hat sich der Gesamtphosphor-Gehalt von 0,050 auf 0,516 Milligramm pro Liter verzehnfacht, seither kommt es regelmäßig zu Massenentwicklungen von Algen und toxinbildenden Cyanobakterien. Der Holzsteg wurde 2016 teilweise zurückgebaut, die alte Liegewiese überlässt man dem natürlichen Bewuchs. Für dich heißt das zweierlei. In heißen Sommerwochen kann das Wasser stark trüben und die oberen Schichten kippen, dann lohnt der Blick auf die kühleren, tieferen Bereiche. Zugleich sorgt der hohe Nährstoffgehalt für viel Nahrung im System, und das schlägt sich in kräftigen Fischen nieder. Aus dem See wurden bereits Aale über einen Meter und Hechte jenseits der Meter-Marke gemeldet.