Seefelder See
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Vereinseigene Parkplätze am Fersenweg und an der Heinrich-Osterath-Straße 135. Über den Fersenweg stehst du am dichtesten an beiden Seen. Das Vereinsgelände selbst darf nicht befahren werden.
Von der Heinrich-Osterath-Straße 135 führt ein schmaler Asphaltweg rund 250 Meter nach Südwesten zur Teichanlage. Die Ufer sind naturbelassen. Ausgewiesene Schongebiete dürfen nicht betreten werden.
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Beschreibung
Zwei Baggerseen mitten in den Kirchwerder Wiesen
Wer im Hamburger Osten ruhiges Wasser sucht, landet früher oder später am Seefelder See und seinem kleinen Nachbarn, dem Kleinen Seefelder See. Beim Verein laufen die beiden unter Fersenwegsee. Beide liegen im Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen und gehören als Teiche 9 und 10 zur Anlage zwischen Heinrich-Osterath-Straße und Fersenweg. Aus einer alten Kiesgrube ist hier über Jahrzehnte Vereinsarbeit ein grüner Kessel mit Schilfgürteln, Brutinseln und Baumbestand geworden. Die beiden Becken hängen zusammen und werden als ein Revier bewirtschaftet, zusammen kommen sie auf rund 4,9 Hektar.
Tiefes Wasser auf kleiner Fläche
Für Hamburger Verhältnisse sind die Seen ungewöhnlich tief. Der größere fällt auf etwa zehn Meter ab, der kleinere auf gut acht Meter, und das bei knapp vier beziehungsweise gut einem Hektar Fläche. Solche Kiesgrubenkessel bauen ihre Tiefe oft schon wenige Rutenlängen vom Ufer auf. Genau diese Kanten sind im Sommer die Adresse für Zander und Großbarsche, während sich Karpfen und Schleien lieber in den flacheren Schilfbuchten und an den Baumkanten aufhalten. Im Winter zieht der Fisch in die Tiefe, dann lohnt es sich, die Montage weiter hinauszulegen.
Der Bestand ist breit aufgestellt. Neben Hecht, Zander, Karpfen und Schleie stehen Aal, Barsch sowie Brassen, Güster, Rotauge und Rotfeder im Wasser. Graskarpfen wurden als Pflegefisch eingesetzt und genießen Sonderstatus, sie bleiben im See. Kapitale Karpfen und Hechte sind an der Anlage ausdrücklich zu erwarten, ein Kescher in vernünftiger Größe gehört also ins Gepäck.
Anfahrt, Parkplatz und Uferzugang
Zwei Zuwege führen ans Wasser. Vom Vereinshaus an der Heinrich-Osterath-Straße 135 geht ein schmaler Asphaltweg nach Südwesten vom Deich weg, nach etwa 250 Metern beginnt hinter drei großen Steinen das Vereinsgelände mit den Teichen 1 bis 10. Deutlich kürzer hast du es über den Fersenweg, dort liegt der Parkplatz direkt bei den beiden Seefelder Seen. In beiden Fällen bleibt das Auto auf dem Vereinsparkplatz stehen, das Gelände selbst darf nicht befahren werden.
Am Ufer wechseln sich gemähte Angelplätze mit dichtem Bewuchs ab. Ein Teil der Uferlinie ist als Schongebiet ausgewiesen, die Grenzen sind vor Ort gekennzeichnet. Wer zum ersten Mal herkommt, läuft die Anlage am besten einmal ab, bevor er sich einen Platz aussucht.
Naturschutz bestimmt den Ton
Die Seen gehören zu den wichtigsten Brutgebieten für Grau- und Kanadagänse im Hamburger Stadtgebiet, im Winter rasten Säger und Enten, und der Eisvogel brütet dort seit Jahrzehnten. Entsprechend eng sind die Vorgaben der Naturschutzbehörde, die der Bergedorfer Anglerverein am Wasser umsetzt. Rechne mit deutlich strengeren Regeln als an einem gewöhnlichen Vereinssee und lies die Gewässerordnung vor dem ersten Wurf durch. Welche Karten es gibt und ob gerade eine Sperrung gilt, klärst du am besten direkt beim Verein.