Rodenbeker Teich
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Verein
Gewässer-Profil
Geangelt wird ausschließlich vom öffentlich begehbaren Weg am Westufer. Die Angelplätze sind rollstuhlgerecht erreichbar. Der Teich liegt zwischen Iloh, Rodenbeker Straße und Rodenbekredder.
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Beschreibung
Stiller Teich im Rodenbeker Quellental
Im Nordosten Hamburgs, im Stadtteil Bergstedt, liegt der Rodenbeker Teich eingebettet in eines der ungewöhnlichsten Landschaftsstücke der Stadt. Das umgebende Quellental ist ein eiszeitliches Schmelzwassertal, durch das Rodenbek, Bredenbek und Lottbek westwärts zur Alster ziehen. Entsprechend ruhig geht es am Wasser zu. Der Teich misst rund 1,6 Hektar, ist von Wald und Hangkanten gerahmt und wirkt trotz der Nähe zur Großstadt erstaunlich abgeschieden.
Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Sportfischer Verein Rahlstedt von 1934 e.V., einem kleinen Verein mit rund 30 Mitgliedern. Wer hier ans Wasser will, klärt die Voraussetzungen am besten direkt beim Verein. Der Teich liegt in einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet, und daraus ergeben sich Einschränkungen, die man vor dem ersten Ansitz kennen sollte.
Wo du angeln darfst
Befischt wird ausschließlich das Westufer, und zwar vom öffentlich begehbaren Weg aus. Der Rest der Uferlinie bleibt tabu. Das klingt nach einer harten Beschränkung, hat in der Praxis aber einen angenehmen Nebeneffekt: Die Plätze sind fest, gut erreichbar und auch barrierefrei nutzbar. Im Teich liegen mehrere kleine Inseln, die größte davon im Ostteil. Ihre Kanten und Flachbereiche sind vom Westufer aus mit etwas Wurfweite zu erreichen. Der Untergrund ist überwiegend sandig.
Weil der Weg gleichzeitig von Spaziergängern genutzt wird, lohnt sich ein kompakter Aufbau. Ein Rutenhalter, eine Sitzgelegenheit und eine sortierte Tasche reichen völlig. Großes Gerödel bringt hier niemanden weiter.
Fischbestand und Herangehensweise
Der Bestand ist typisch für ein stehendes Gewässer dieser Größe. Karpfen und Schleien stehen im Sommer gern an den krautigen Flachzonen, Hecht und Barsch folgen den Weißfischschwärmen entlang der Inseln und der Uferkanten. Aale kommen ebenfalls vor. Brassen, Güster, Rotaugen und Rotfedern bilden die Grundmasse und sorgen dafür, dass auch ein einfacher Posenansitz selten langweilig wird.
Da Anfüttern am Rodenbeker Teich nicht gestattet ist, verschiebt sich die Taktik. Statt einen Platz aufzubauen, arbeitest du besser mobil und liest das Wasser. Achte auf Blasenteppiche über dem sandigen Grund, auf Schilfkanten und auf die Übergänge zwischen Flach und Tiefe. Ein einzelner, präzise abgelegter Köder bringt hier meist mehr als jede Menge Futter.
Naturschutzgebiet im Blick behalten
Das Rodenbeker Quellental steht seit 1977 unter Schutz und wurde 2011 auf 84 Hektar erweitert. Für dich heißt das vor allem: leise bleiben, auf den Wegen bleiben, nichts liegen lassen. Lagerfeuer sind untersagt. Welche weiteren Bestimmungen gelten und wie der Zugang für Gäste geregelt ist, erfragst du vor dem Angeltag beim Verein.