Neuländer See
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An der Liegewiese am Neuländer See stehen kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Die Anfahrt erfolgt über die A1 und die B4. Die Zuwegung zum Wassersport- und Umweltzentrum darf nicht befahren werden.
Die Buslinie 349 hält an der Haltestelle Großmoorbogen (Neuländer See). Vom Bahnhof Hamburg-Harburg sind es mit dem Rad rund zehn Minuten, zu Fuß etwa eine halbe Stunde.
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Beschreibung
Baggersee mit 20 Metern Tiefe mitten in Hamburg-Neuland
Wo heute Segelboote kreuzen, holten Bagger nach dem Zweiten Weltkrieg Sand und Kies für eine nahegelegene Betonfabrik aus dem Boden. Zurück blieb der Neuländer See, der mit rund 40 Hektar Wasserfläche zu den größten Seen Hamburgs zählt. Die Kanten fallen schon wenige Meter vom Ufer entfernt steil ab, in der Mitte misst das Becken bis zu 20 Meter. Für dich heißt das kurze Wege ins tiefe Wasser. Wer die Montage sauber an der Abbruchkante platziert, hat nach einem einzigen Wurf zweistellige Tiefen unter der Rute.
Rund um den See wechselt das Bild deutlich. Im Norden und Osten säumen schmale Baumstreifen das Wasser, im Süden schließt offenes Wiesenland an. Ein Schilfgürtel zieht sich abschnittsweise entlang der Uferlinie und bildet neben den Steilkanten die auffälligste Struktur in einem ansonsten sandig geprägten Becken. Geangelt wird von den freien Uferstellen aus, der Schilfgürtel bleibt unberührt.
Welche Fische dich im Baggersee erwarten
Hecht, Barsch und Aal stehen bei den meisten Anglern hier ganz oben, dazu kommen Karpfen und Schleie im flacheren Randbereich. Das Weißfischspektrum aus Brassen, Güstern, Rotaugen und Rotfedern ist kräftig vertreten und liefert im Sommer die Nahrungsgrundlage für die Räuber. Weil der See tief und steilufrig ist, reagiert er empfindlich auf Nährstoffeintrag. Futter kommt deshalb nur sehr sparsam ins Wasser.
Boote, Wassersport und die passenden Zeitfenster
Am Nordufer liegt das Wassersport- und Umweltzentrum, das der Angelsportverein Harburg-Wilhelmsburg zusammen mit Segel- und Schulsportvereinen betreibt. Von dort stehen vereinseigene Angelboote bereit, für die eine eigene Bootsangelverordnung gilt. Private Boote bleiben außen vor, weil die Bootszahl vertraglich festgelegt ist. Verbrennungsmotoren fahren auf dem See nicht, entsprechend ruhig liegt das Wasser.
An warmen Tagen prägen Wasserski, Wakeboard und der Betrieb an der Liegewiese den See. Zwischen Mai und September lohnt es sich deshalb, die frühen Morgenstunden und die Abenddämmerung zu nutzen. Ab Oktober wird es ruhig, dann hast du weite Uferabschnitte oft für dich allein. Teile des Ufers sind zeitweise gesperrt, die genauen Zeiträume findest du in den Bestimmungen zum Gewässer.
Anfahrt, Parken und Erlaubnis
Vom Bahnhof Hamburg-Harburg erreichst du den See mit dem Rad in gut zehn Minuten, zu Fuß dauert es etwa eine halbe Stunde. Die Buslinie 349 hält an der Haltestelle Großmoorbogen. Mit dem Auto führt der Weg über die A1 und die B4, an der Liegewiese gibt es kostenfreie Stellplätze. Die Zuwegung zum Wassersport- und Umweltzentrum darf allerdings nicht befahren werden.
Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Angelsportverein Harburg-Wilhelmsburg e.V. Welche Erlaubnisscheine du für den See brauchst und unter welchen Bedingungen sie ausgegeben werden, klärst du am besten direkt beim Verein.