Hummelsee
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Gewässer-Profil
Parkmöglichkeiten am Ost- und am Westufer. Die Zufahrt erfolgt über Kiwittredder, Rehagen und die Glashütter Landstraße.
Geangelt wird ausschließlich vom Ufer und nur in den gekennzeichneten Bereichen. Ausgewiesene Schutzzonen und der Badebereich bleiben ausgespart.
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Beschreibung
Der Hummelsee in Hamburg-Hummelsbüttel
Wo heute Schwäne über die Wasserfläche ziehen, wurde bis in die 1970er Jahre Sand abgebaut. Übrig blieb 1982 ein rund acht Hektar großes Stillgewässer, das fest zum Naherholungsgebiet zwischen Glashütter Landstraße und Kiwittredder gehört. Begrünte Deponieflächen am Rand geben dem Hummelsee seine leicht hügelige Kulisse. Für dich heißt das kurze Wege ans Wasser, egal ob du von Osten oder Westen kommst.
Tiefes Wasser, wenig Struktur
Mit bis zu neun Metern ist der See für seine Größe ordentlich tief. Der Grund fällt vom Ufer weg recht zügig ab und besteht überwiegend aus weichem Schlamm. Harte Kanten, Totholz oder ausgedehnte Krautfelder suchst du weitgehend vergeblich, deshalb sammeln sich die Fische an den wenigen vorhandenen Strukturen und am Übergang zum tiefen Wasser. Grundmontagen bringen erfahrungsgemäß die verlässlichsten Bisse. Wer die Uferzone gründlich abfischt, statt möglichst weit hinauszuwerfen, kommt hier oft schneller zum Erfolg.
Zielfische und Erwartungshaltung
Der Bestand ist breit aufgestellt. Neben Barsch und Hecht stehen Karpfen, Schleie und Zander auf der Liste, dazu kommen Aal und reichlich Weißfisch. Leicht ist das Gewässer trotzdem nicht: Große Einzelfische werden eher selten gemeldet, und wer auf Kapitale aus ist, braucht Sitzfleisch. Barschangler berichten von guten Phasen im flacheren Wasser, wobei eine Wathose beim Abfischen der Uferkanten hilft. Als Ansitzgewässer für einen ruhigen Nachmittag funktioniert der See deutlich besser denn als Schnellschuss-Adresse.
Angeln zwischen Badegästen und Modellbooten
An warmen Sommertagen teilst du dir das Ufer mit Schwimmern, Spaziergängern und einem Modellbootverein, der den See über weite Teile mitnutzt. Geangelt werden darf ausschließlich in den gekennzeichneten Bereichen, und die ausgewiesenen Schutzzonen bleiben tabu. Vom Boot aus geht hier nichts, das Gewässer ist reines Uferangeln. Am entspanntesten wird es früh morgens oder an grauen, kühlen Tagen, wenn der Badebetrieb ausbleibt. Uferbewuchs und Böschung solltest du dabei unberührt lassen.
Bewirtschaftung und Zugang
Bewirtschafter ist der Anglerverband Hamburg e.V., der den See als Pachtgewässer betreut. Angelberechtigt sind Mitglieder der angeschlossenen Vereine sowie Inhaber einer gültigen Gastkarte. Ein Fangbuch gehört zur Pflichtausrüstung und muss auf Verlangen vorgezeigt werden. Konditionen, Ausgabestellen und aktuelle Auflagen erfragst du am besten direkt beim Verband. Geparkt wird am Ost- und am Westufer, die Zufahrt erfolgt über Kiwittredder, Rehagen und die Glashütter Landstraße.