Gewässer

Helmuth-Schack-See

Angler-Interessen-Gemeinschaft Hamburg von 1962 e.V.
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 23 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
See
Angeltechniken 1
Posenangeln
Gewässerregeln 3
Angeln auf der Insel und in gesperrten Uferbereichen Verboten
Gastkarten Verboten
Angeln nur an den sechs ausgewiesenen Angelplätzen Hinweis

Verein

Angler-Interessen-Gemeinschaft Hamburg von 1962 e.V.

Hegestraße 74, 20249 Hamburg, Hamburg, Deutschland

Gewässer-Profil

1,9m
Max. Tiefe
1,5m
Ø Tiefe
3,0ha
Fläche
Parkmöglichkeiten

Anfahrt über Bornheide und Böttcherkamp. Am Ende des Bornparks stehen Stellplätze zur Verfügung, von dort geht es zu Fuß ans Wasser.

Zugänglichkeit

Ein schmaler Weg umrundet den See, erreicht die Wasserlinie aber nicht durchgehend. Geangelt wird ausschließlich an sechs ausgewiesenen Plätzen. Mit ÖPNV: S-Bahn bis Elbgaustraße, weiter mit der Buslinie 21 bis zur Haltestelle Böttcherkamp.

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Beschreibung

Ein flacher Moorsee mitten im Bornpark

Im Westen Hamburgs, direkt an der Grenze zu Schenefeld, liegt der Helmuth-Schack-See eingebettet in den Bornpark von Osdorf. Entstanden ist die rund drei Hektar große Wasserfläche auf dem früheren Deesmoor, das nach dem Bau eines Wehrs geflutet wurde. Bis heute erfüllt der See vor allem eine Aufgabe als Rückhaltebecken für die Regulierung der Wasserstände. Die Düpenau fließt mitten hindurch, der Luruper Moorgraben mündet zusätzlich ein.

Tief ist hier nichts. Schon rund fünf Meter vom Ufer entfernt fällt der Grund auf etwa 1,50 Meter ab und bleibt dann über weite Strecken gleichmäßig flach. Die tiefste Stelle mit knapp 1,90 Metern findest du zwischen dem Bootssteg und der gegenüberliegenden Holzplattform. Ufernah ist der Boden fest und sandig, weiter draußen wird er zunehmend schlammig.

Schilfkanten, Seerosen und eine bewaldete Insel

Das Ufer verläuft sehr flach und ist großflächig mit Seerosen und Wasserpflanzen überzogen, dazwischen stehen ausgedehnte Schilfbestände. Bäume und Sträucher reichen an vielen Stellen bis dicht ans Wasser. Im östlichen Teil des Sees liegt eine bewaldete Insel, deren Kanten die markanteste Struktur im gesamten Gewässer bilden. Am Südufer steht ein Pavillon. Ein schmaler Weg umrundet den See, erreicht die Wasserlinie aber nicht durchgehend, weshalb sich das Geschehen stark auf das Nordufer konzentriert.

Zielfische zwischen Weißfischschwarm und Wels

Für ein Gewässer dieser Größe ist das Artenspektrum breit. Neben Hecht, Barsch und Aal stehen Karpfen und Schleie auf der Liste, dazu die klassischen Weißfische wie Brassen, Rotauge, Rotfeder und Ukelei. Auch Welse leben im See. Wie gut sie im flachen, nährstoffreichen Wasser heranwachsen, zeigte ein Fang aus dem August 2010: 1,63 Meter lang und 23,2 Kilogramm schwer, gelandet auf Köderfisch von einem 14-jährigen Vereinsmitglied nach 45 Minuten Drill.

Angeln nur an sechs freigegebenen Plätzen

Bewirtschaftet wird der See von der Angler-Interessen-Gemeinschaft Hamburg von 1962 e.V. Weil der Bornpark als öffentliche Grünanlage stark genutzt wird, darf nicht überall geangelt werden. Sechs Angelplätze verteilen sich über verschiedene Uferabschnitte und sind im Vereinsplan grün markiert, rot markierte Bereiche und die Insel bleiben tabu. Plane deinen Tag also nicht auf gut Glück, sondern nach der freigegebenen Stelle. Wie du hier an eine Angelerlaubnis kommst, klärst du am besten direkt beim Verein.

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