Außenalster
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Gewässer-Profil
Rund um den See führt ein etwa 7,4 km langer Uferweg. Von dort sind viele Abschnitte gut zu erreichen, etwa an der Kennedybrücke, am Eichenpark und an der Krugkoppelbrücke.
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Beschreibung
Stadtsee mit 164 Hektar mitten in Hamburg
Kaum ein anderes Gewässer liegt so mitten im Leben wie die Außenalster. Zwischen der Kennedybrücke im Süden und der Krugkoppelbrücke im Norden breitet sich die Wasserfläche über rund 164 Hektar aus, eingerahmt von Uhlenhorst, Hohenfelde, St. Georg, Rotherbaum, Harvestehude und Winterhude. Tief ist der See nicht. An der stärksten Stelle misst er etwa 4,5 Meter, im Mittel bleiben es rund zwei Meter. Der Grund wechselt zwischen sandigen Partien und weichem Schlick, die Ufer sind über lange Strecken steinig gefasst. Gespeist wird das Becken von der Alster aus dem Norden sowie von Osterbek und Wandse im Osten, sodass immer etwas Zug im Wasser steckt.
Struktur finden zwischen Brücken, Stegen und Krautfeldern
Auf den ersten Blick wirkt die Fläche eintönig, doch die Kanten liegen dicht am Ufer. Brückenpfeiler, Bootsstege, Krautfelder, überhängende Büsche und einzelne tiefere Kolke sammeln Futterfisch und damit auch die Räuber. Weil der See flach ist, reicht oft schon ein Wurf parallel zur Steinschüttung. Rund um die Alster herrscht viel Betrieb mit Seglern, Ruderern und Paddlern, deshalb lohnen die frühen Morgenstunden und die Zeit nach Feierabend deutlich mehr als der Mittag.
Als verlässliche Anlaufstellen gelten seit Jahren:
- der Bereich unterhalb der Kennedybrücke und die Uferseite in St. Georg
- die Krugkoppelbrücke im Norden mit ihren Pfeilern und Strömungskanten
- Eichenpark und Streekbrücke, wo Steinpackung und Krautfelder direkt aneinanderstoßen
Leichtes Spinnfischen ist das Standardprogramm
Barsche bestimmen den Alltag am Wasser. Eine leichte Rute, eine dünne geflochtene Schnur und ein Fluorocarbon-Vorfach reichen völlig aus. Gummiköder um fünf Zentimeter laufen am besten, nach oben ist bei etwa 7,5 Zentimetern Schluss. Kleine Wobbler bis sechs Zentimeter, feine Spinner und kompakte Jigs ergänzen die Auswahl. Rapfen nehmen im Sommer Oberflächenköder an und verraten sich vorher durch ihre Raubzüge im Freiwasser. Hechte stehen an den Krautfeldern, Zander ziehen in der Dämmerung an die Kanten, und für den Aal sind die dunklen Stunden die beste Zeit. Neben den Räubern tummeln sich Brachsen, Karpfen, Schleien und Rotaugen im See, dazu die inzwischen weit verbreitete Schwarzmundgrundel.
Bevor du zum ersten Wurf ansetzt
Die Alster zählt zu den freien Gewässern der Stadt, das Angeln vom Ufer ist entsprechend unkompliziert geregelt. Vorgaben zu Ausrüstung, Rutenzahl und Umgang mit dem Fang gelten in Hamburg allerdings streng und stehen als eigene Punkte bei den Bestimmungen. Für das Angeln vom Boot greifen zusätzliche Regeln und eine gesonderte Genehmigung, die du vorab bei der zuständigen Stelle klären solltest. Parkraum ist rund um den See knapp, mit Bus und Bahn kommst du an fast jeden Uferabschnitt.