Allermöher See
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Gewässer-Profil
Der See liegt in einer Grünanlage zwischen den Wohnquartieren Neuallermöhe-West und Neuallermöhe-Ost. Am Nordufer befindet sich ein Sandstrand, die übrigen Uferbereiche sind teilweise von Schilf und Gebüsch bewachsen. Am Westufer führt ein Weg direkt am Wasser entlang.
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Beschreibung
Baggersee zwischen den Wohnquartieren von Neuallermöhe
Wer in Hamburg-Bergedorf ein Gewässer sucht, das man zu Fuß erreicht und trotzdem ernsthaft befischen kann, landet schnell am Allermöher See. Ausgebaggert wurde er ab 1984, als für das Neubaugebiet Neuallermöhe Ost Kies gebraucht wurde. Übrig blieb eine rund 9,5 Hektar große Wasserfläche mitten in einer Grünanlage, eingebettet zwischen den Wohnquartieren Neuallermöhe-West und Neuallermöhe-Ost. Am Nordufer liegt ein breiter Sandstrand, der Rest des Ufers fällt deutlich ruhiger aus und ist stellenweise von Schilf und Gebüsch gesäumt.
Steile Kanten und 16 Meter Wasser
Von der Entstehung als Kiesgrube profitierst du bis heute. Der See fällt an vielen Stellen zügig ab und erreicht bis zu 16 Meter Tiefe, was für ein Stadtgewässer dieser Größe ungewöhnlich viel ist. Der Grund ist überwiegend sandig. Spannend sind vor allem die Übergänge dort, wo die flache Uferbank in die Kante kippt. An solchen Stellen ziehen im Sommer die Barschtrupps entlang, während größere Hechte den Schilfrand und die abfallenden Bereiche davor abpatrouillieren. Bei Hitze lohnt es sich, tiefer zu suchen, weil der Fisch die aufgeheizte Flachzone meidet.
Angelzeiten richten sich nach den Badegästen
Gleichzeitig ist der See ein offizielles Badegewässer, und das prägt den Angelalltag spürbar. Vom 15. Mai bis zum 15. September darf nur zwischen 20:00 und 08:00 Uhr geangelt werden, tagsüber gehört das Wasser den Schwimmern. Dir bleiben also die langen Sommerabende und die frühen Morgenstunden, was den beiden besten Beißzeiten ohnehin entgegenkommt. Der südliche Seebereich ist als Schongebiet ausgewiesen und komplett gesperrt. Welche Uferabschnitte genau dazugehören, zeigt die Gewässerkarte des bewirtschaftenden Vereins.
Kapitale Hechte, Karpfen und viel Weißfisch
Einen Namen hat sich der Allermöher See vor allem mit schweren Hechten und Karpfen gemacht. Gemeldet wurden Hechte deutlich jenseits der 80 Zentimeter, und auch kapitale Karpfen sind hier keine Ausnahme. Dazu kommen Barsch, Zander, Schleie und Aal sowie ein breiter Weißfischbestand mit Brasse, Rotauge, Rotfeder und Ukelei. Mit Kunstködern an den Kanten fangen viele Angler am besten, ruhige Nächte am Schilfrand belohnen dagegen den klassischen Ansitz. Bewirtschaftet wird das Gewässer vom ortsansässigen Angelverein Bergedorf-West/Allermöhe, der auch die richtige Adresse für alle Fragen zur Angelberechtigung ist.