Vahrer See
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Am Vahrer See grenzen Ost- und Nordufer an den Friedhof, das Ufer ist bewachsen. Am Hematensee liegen die Angelplätze überwiegend am Nordufer, das Südufer ist dicht mit Bäumen bestanden.
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Beschreibung
Zwei Stadtseen in der Bremer Vahr
Mitten im Bremer Stadtteil Vahr liegen zwei kleine Gewässer, die der Sportfischer-Verein Bremen gemeinsam bewirtschaftet. Der Vahrer See zieht sich langgestreckt durch die Neue Vahr, sein Ost- und Nordufer liegt am Rand des Friedhofs. Gut anderthalb Kilometer weiter westlich folgt der Hematensee, eingebettet in einen länglichen Stadtpark an der Kurfürstenallee. Beide Seen erreichst du zu Fuß in wenigen Minuten aus dem Wohngebiet, was sie zu einem dankbaren Ziel für kurze Ansätze nach Feierabend macht.
Seerosenfelder und Uferbewuchs am Vahrer See
Rund 2,9 Hektar Wasserfläche verteilen sich auf eine schmale, in die Länge gezogene Form. Der Grund ist überwiegend sandig, am Ufer wechseln sich Schilfgürtel und dichter Bewuchs ab. Größere Seerosenfelder prägen das Bild und geben Fried- wie Raubfischen Deckung. Im westlichen Teil bringt ein Springbrunnen Sauerstoff in das nährstoffreiche Wasser, was gerade in warmen Sommerwochen ein Vorteil sein kann. Dazu kommen zwei Fleetläufe, das Achterkampsfleet im Osten und das Mittelkampsfleet im Westen. Überhängende Bäume schaffen entlang der Ufer schattige Unterstände, an denen sich Räuber gerne aufhalten.
Angelplätze am Hematensee
Deutlich kleiner fällt der Hematensee aus. Sein Südufer ist dicht mit Bäumen bestanden und wird von angrenzender Bebauung gerahmt, die nutzbaren Angelplätze liegen deshalb größtenteils am Nordufer. Etwa mittig am Südufer mündet das Hematenfleet in den Teich. Diese Einmündung ist eine der wenigen markanten Strukturen im ansonsten überschaubaren Gewässer und lohnt einen genaueren Blick.
So gehst du die beiden Gewässer an
Mit Kunstködern arbeitest du dich am besten an den überhängenden Bäumen und Schilfkanten entlang, dort stehen Hecht und Barsch. Wer es ruhiger mag, sucht sich einen Platz an den Seerosenfeldern und legt auf Schleie, Karpfen oder Aal an. Rotaugen, Rotfedern und Brassen stehen oft im Freiwasser und lassen sich mit feinem Gerät gut befischen. Beide Seen sind echte Stadtgewässer, an schönen Tagen ist entsprechend viel los im Park und auf den Wegen. Wer früh am Morgen oder gegen Abend kommt, hat mehr Ruhe am Wasser.
Im Hochsommer lohnt die Nähe zum Springbrunnen im Westteil des Vahrer Sees, dort steckt mehr Sauerstoff im Wasser. In den kühleren Monaten wird es an beiden Seen deutlich ruhiger, dann hast du die Ufer oft für dich allein.
- Die Einmündungen der Fleete bringen Bewegung ins Wasser und sind markante Punkte für den ersten Wurf.
- Die Ufer sind teils dicht bewachsen, ein langer Kescherstiel hilft dir an vielen Plätzen weiter.
- Am Hematensee lohnt der Weg ans Nordufer, das Südufer ist ueber weite Strecken zugewachsen.