Unisee
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Gewässerdaten
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Gewässer-Profil
Kraftfahrzeuge dürfen nicht verkehrsbehindernd abgestellt werden. Landwirtschaftliche Flächen und Naturschutzgebiete dürfen nicht befahren werden.
Die Ufer sind über die vorhandenen Wege zu erreichen. Nahe dem Nordwestufer halten die Bushaltestellen Wetterungsweg, Campingplatz und Stadtwaldsee der Linie 28. Mit Ziersträuchern bepflanzte Uferstreifen dürfen nicht betreten werden.
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Beschreibung
Bremens größter Baggersee direkt am Uni-Campus
Mitten in Bremen-Horn-Lehe, eingerahmt vom Stadtwald und dem Technologiepark, liegt der Unisee, vielen besser als Stadtwaldsee bekannt. Entstanden ist die rund 28 Hektar große Wasserfläche beim Sandabbau für den Bau der Universität und den Ausbau der A 27. Mit Tiefen bis etwa 16 Meter ist er der größte Baggersee der Hansestadt und gleichzeitig ein Gewässer, das du dir mit Badegästen, Surfern und Tauchern teilst.
Bewirtschaftet wird der See vom Sportfischer-Verein Bremen e.V. Erwartet werden Aal, Barsch, Hecht und Zander, dazu Wels, Karpfen, Schleie und Weißfische. Diese Artenpalette ist für einen Baggersee dieser Größe ausgesprochen breit.
Wo die Fische im Unisee stehen
Baggerseen dieses Typs geben ihre Hotspots nicht von selbst preis. Der Grund besteht überwiegend aus Sand, dazwischen liegen eingetragenes Laub und Astwerk. Auffällige Kanten oder Krautfelder fehlen weitgehend, weshalb sich viele Uferabschnitte auf den ersten Blick ähneln. Entscheidend ist deshalb die Tiefenlinie: Etwa 15 bis 20 Meter vom Ufer fällt der Grund deutlich ab, und genau an dieser Kante zieht das Raubfischgeschehen entlang.
Wer den See systematisch angeht, arbeitet die Abbruchkante mit langsam geführten Gummiködern ab. Wobbler helfen beim schnellen Absuchen größerer Bereiche, bevor du dich auf einen Abschnitt festlegst. Für Aal lohnt der abendliche Ansitz, im zeitigen Frühjahr bringt das Feederangeln Karpfen und Schleien ans Band.
Badesaison, Boot und Jahresverlauf
Der Unisee hat einen klaren Rhythmus. Zwischen dem 15. Mai und dem 15. September sind die Badestrände tabu, eine Bojenkette markiert die Grenze. In dieser Zeit bleiben dir die ruhigeren Uferabschnitte im Westen und Norden. Sobald die Badegäste verschwunden sind, öffnen sich die flach auslaufenden Strandbereiche und werden im Herbst zu einer guten Adresse für Zander.
Außerhalb der Badesaison darfst du zudem vom nicht motorisierten Boot aus fischen. Das erweitert den Aktionsradius erheblich, weil sich die tieferen Zonen in der Seemitte sonst kaum erreichen lassen. Im Winter wird es rund um den See deutlich ruhiger, der Badebetrieb fällt dann komplett weg.
Vor Ort ans Wasser
Die Ufer erreichst du über die vorhandenen Wege rund um den See. Am Nordwestufer halten Busse in kurzer Entfernung, sodass auch eine Anreise ohne Auto funktioniert. Bepflanzte Uferstreifen bleiben außen vor, ebenso das angrenzende Naturschutzgebiet im Nordosten.
Ein gummierter Kescher gehört zur Pflichtausrüstung. Welche Erlaubnisscheine du brauchst und welche Bestimmungen aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim Sportfischer-Verein Bremen.