Surheider Baggerkuhle
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Eine direkte PKW-Zufahrt zum Gewässer gibt es laut Verein nicht. Du parkst im angrenzenden Wohngebiet und gehst das letzte Stück zu Fuß.
Das sandige Ufer ist im Norden steil und von überhängenden Ästen gesäumt. Im Süden liegen flache Buchten mit Sandstrand. Ein schmaler Schilfgürtel zieht sich um den See.
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Beschreibung
Baggersee im Bremerhavener Süden
Zwischen Surheide und Wulsdorf liegt östlich der A 27 ein alter Sand- und Kiestagebau, den Angler heute als Surheider Baggerkuhle kennen. Auf den Karten und bei vielen Einheimischen taucht der See auch als Wulsdorfer Baggerkuhle auf, gemeint ist dasselbe Gewässer. Mit rund 4,3 Hektar Wasserfläche und einer Ausdehnung von etwa 340 mal 260 Metern bleibt die Kuhle überschaubar. Du kannst sie in einer guten halben Stunde einmal umrunden und dabei in Ruhe nach dem passenden Platz suchen.
Rund um das Wasser hat sich über die Jahrzehnte ein kräftiger Baumbestand entwickelt. Ein schmaler Schilfgürtel und Böschungsgehölze säumen das sandige Ufer, sodass der Grubencharakter kaum noch auffällt. Trotz Stadtnähe angelst du hier weitgehend im Grünen.
Ufer, Kanten und Standplätze
Der Untergrund ist sandig, und das Ufer fällt an vielen Stellen steil ab. Bis zu sechs Meter Wassertiefe werden für den See angegeben, im Mittel etwa drei Meter. Nördlich verläuft die Uferlinie auffallend geradlinig, mit steilen Böschungen und Ästen, die weit über das Wasser reichen. Diese stark geneigten Kanten sucht der Barsch gern nach Beute ab, entsprechend lohnt dort ein Vorgehen mit kleinen Ködern dicht an der Struktur.
Ganz anders zeigt sich das südliche Ufer. Dort schieben sich mehrere Buchten mit Sandstrand und flach auslaufendem Grund ins Land, was den klassischen Ansitz auf Karpfen begünstigt. Zwischen Flachbucht und Steilkante liegen die spannendsten Übergänge, und genau an solchen Kanten lohnt es sich, den Köder abzulegen statt weit hinauszuwerfen.
Was dich am Wasser erwartet
Gemeldet werden aus der Baggerkuhle unter anderem Hecht, Barsch, Zander, Karpfen, Graskarpfen, Schleie, Brassen, Rotauge und Aal. Fuer die Raubfische gilt im Frühjahr eine Schonzeit, die der Verein für alle seine Gewässer festgelegt hat, dazu kommen Mindestmaße für nahezu jede Art. Wirf vor dem ersten Ansitz einen Blick in die aktuellen Vorgaben des Vereins, denn die Werte werden regelmäßig angepasst.
Die Kuhle wird vom ansässigen Angelsportverein bewirtschaftet und steht nicht für spontane Tagesgäste offen. Ob und wie du an eine Berechtigung kommst, klärst du am besten direkt beim Verein.
Anfahrt und Praktisches
Eine direkte Zufahrt mit dem Auto bis ans Wasser gibt es nicht. Du stellst den Wagen im Wohngebiet ab und legst das letzte Stück zu Fuß zurück, was beim Gepäck durchaus eine Rolle spielt. Wer mit schwerer Ausrüstung anrückt, packt besser kompakt und plant den Weg mit ein.
Beschränkungen für einzelne Uferabschnitte bestehen nach Vereinsangaben nicht, du kannst also rund um den See nach deinem Platz suchen. Das Gelände liegt in einem Wasserschutzgebiet und ist Privatgelände. Baden ist untersagt, an warmen Sommertagen halten sich trotzdem Badegäste am flachen Südufer auf. An solchen Tagen fährst du mit einem frühen Ansitz am Nordufer deutlich besser.