Neustädter Hafen
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Angeln ist nur in den freigegebenen Böschungsabschnitten von Neustädter und Lankenauer Hafen erlaubt. Die übrigen Hafenflächen sind Betriebsgelände.
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Beschreibung
Hafenbecken am linken Weserufer
Wer in Bremen auf Raubfisch aus ist, landet früher oder später an den Neustädter Häfen. Ab 1964 ging das Becken in Betrieb, gegenüber den Industriehäfen auf der anderen Weserseite. Umgeschlagen werden hier Stahl, Forstprodukte, Maschinen und Anlagen, über 700 Schiffe laufen jährlich ein. Für dich heißt das: Betrieb fast rund um die Uhr, tiefes Wasser direkt vor der Kante und Strukturen, wie sie ein natürlicher Flussabschnitt nicht bietet.
Nördlich schließt sich der kleinere Lankenauer Hafen an, den die Landzunge des Lankenauer Höft von der Weser trennt. Beide Becken stehen mit dem Strom in Verbindung, entsprechend wandern Fische ein und aus. Das Hafenareal misst rund 1,1 Quadratkilometer, du bist hier also auf einer Fläche unterwegs, die du dir erst einmal erlaufen musst. Der 22 Hektar große Weseruferpark Rablinghausen mit seinen Deichwegen zieht sich vom Höft bis nach Woltmershausen und bringt dich zu Fuß an die Uferzonen.
Zander, Barsch und Rapfen an der Kante
Gemeldet werden aus den Becken vor allem Zander und Flussbarsch, dazu Hecht, Rapfen und Brachse. Am erfolgreichsten fischen die Leute hier mit dem Gummifisch am Jigkopf, was zu den Gegebenheiten passt. Spundwände, Dalben, Böschungskanten und die Übergänge ins tiefere Fahrwasser lassen sich damit sauber abklopfen.
Rechne mit Publikum. Die zugänglichen Ecken sind zu jeder Tages- und Nachtzeit gut besucht, ein Platz findet sich aber meistens. Wer etwas Fußweg in Kauf nimmt, steht schnell deutlich ruhiger.
Nicht jeder Meter Ufer ist frei
Zugänglich ist längst nicht jeder Meter Ufer. Große Teile der Kaikanten am Neustädter Hafen sind aktives Betriebsgelände mit Umschlagverkehr, offen stehen dir einzelne Böschungsabschnitte. Kläre vor dem ersten Ansitz beim Bremischen Hafenamt, welcher Bereich gerade freigegeben ist und was du dafür brauchst.
Im laufenden Hafenbetrieb wird eine falsch gewählte Stelle schnell zum Problem, halte dich also an die ausgewiesenen Bereiche. Planst du längere Sessions, denk an wetterfeste Kleidung. Deckung gibt es an den offenen Böschungen kaum, und über die Weser zieht der Wind ungebremst durch.