Fischereihafen Bremerhaven
Fang-Bedingungen
Alles, was übers Beißen entscheidet
Fang-Analyse
Deine beste Beißzeit, Top-Arten & Trends
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Kostenfreie öffentliche Parkflächen liegen rund um das Schaufenster Fischereihafen, von dort sind es wenige Gehminuten bis ans Wasser. Viele Flächen im Hafengebiet sind Firmenparkplätze und privat.
Die Becken sind von befestigten Kajen und Uferstraßen gesäumt, das Wasser liegt tief unter der Spundwand. Betriebs- und Umschlagflächen der Hafenfirmen sind nicht öffentlich zugänglich.
Bewertungen
Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.
Gewässer-Medien
Noch keine Gewässer-Medien vorhanden
Gewässer-Rekorde
Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!
Alle Fänge
Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!
Angel-Spots
Noch keine Angel-Spots vorhanden.
Beschreibung
Hafenbecken mitten in der Bremerhavener Fischwirtschaft
Zwischen Kühlhäusern, Verarbeitungsbetrieben und Kuttern liegt mit dem Fischereihafen ein Revier, das auf den ersten Blick wenig mit klassischen Angelgewässern zu tun hat und trotzdem seit Jahrzehnten Angler anzieht. Die Becken Fischereihafen I und II ziehen sich als lange, geradlinige Wasserflächen durch den Süden von Bremerhaven, zwischen den Mündungen von Geeste und Lune in die Weser. Über die Fischereihafenschleuse steht das Hafenwasser mit dem Weserästuar in Verbindung, entsprechend brackig geprägt ist der Fischbestand.
Spundwand, Dalben und Liegeplätze
Geangelt wird hier fast durchgehend von befestigten Kajen aus. Statt flach auslaufender Ufer hast du senkrechte Spundwände vor dir, dazu Dalben, Anleger und festgemachte Schiffe, an denen sich Kleinfisch sammelt. Wer sich Zeit nimmt und die Kante entlangwandert, findet schnell die Stellen, an denen Ecken, Vorsprünge oder Zuläufe für Struktur sorgen. Direkt an der Wand loten und die Montage dicht am Stahl anbieten bringt oft mehr als weite Würfe ins offene Becken.
Womit du hier rechnen kannst
Die dokumentierten Fänge drehen sich vor allem um Aal, Flunder und Schwarzmundgrundel. Grundangeln mit Naturköder ist die Methode, die im Hafen am zuverlässigsten läuft, weil sie sowohl die Plattfische am Boden als auch die dämmerungsaktiven Aale erreicht. Grundeln sind in den Becken zahlreich und melden sich oft schon nach wenigen Minuten, was für Einsteiger reizvoll, für Aalangler aber auch lästig sein kann. Gröbere Haken und etwas größere Köder halten die kleinen Störenfriede eher auf Abstand.
Anfahrt, Stellplätze und Umgang mit dem Hafenbetrieb
Der Fischereihafen ist ein Arbeitsplatz, kein Freizeitgelände. Betriebsflächen, Umschlagbereiche und Firmengelände bleiben tabu, frei zugänglich sind vor allem die öffentlichen Uferstraßen und der Bereich rund um das Schaufenster Fischereihafen, wo auch kostenfreie Parkflächen liegen. Von dort erreichst du das Wasser zu Fuß in wenigen Minuten. Für das Angeln in den Bremerhavener Fischereihäfen brauchst du neben dem Fischereischein einen Erlaubnisschein der Stadt, den du vorab beim Bürger- und Ordnungsamt klären solltest.
- Kescher mit langer Leine oder Teleskopstiel einpacken, von der hohen Kaje bekommst du einen Fisch sonst nicht sauber nach oben.
- Rutenhalter für Geländer oder ein schweres Dreibein mitnehmen, Bodenspieße sind auf Beton und Asphalt nutzlos.
- Helle Kleidung und Kopflampe lohnen sich, im Hafengebiet ist rund um die Uhr Fahrzeugverkehr unterwegs.
Wind und Wetter treffen dich an den offenen Kajen ungebremst, Schutz gibt es kaum. Feste Schuhe mit gutem Grip sind auf den teils glitschigen Kanten Pflicht, und ein Blick auf die Wasserkante vor dem Aufbauen erspart Ärger mit rutschigen Leitern und Nischen. Wer im Hafen unterwegs ist, sollte außerdem Rücksicht auf ein- und auslaufende Schiffe nehmen und Montagen rechtzeitig aus dem Fahrwasser holen.