Bultensee
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Direkt am Ufer gibt es keinen ausgewiesenen Parkplatz. Stell dein Auto in einer der umliegenden Straßen ab und geh das letzte Stück zu Fuß. Fahrzeuge dürfen nicht verkehrsbehindernd abgestellt werden.
Rund um den See führen Wege zu vielen gut zugänglichen Angelplätzen. Die Ufer darfst du nur über diese vorhandenen Wege betreten, mit Ziersträuchern bepflanzte Uferstreifen bleiben tabu. Am Nordufer liegt der Badestrand.
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Beschreibung
Baggersee im Bremer Osten direkt an der A 27
Am östlichen Rand von Bremen, im Stadtteil Osterholz, liegt der Bultensee in einem schmalen Grüngürtel direkt neben der Autobahn 27. Entstanden ist das Gewässer 1969 als Sandentnahmestelle für den Autobahnbau, heute stehen rund 5,4 Hektar Wasserfläche mit bis zu 11 Metern Tiefe zur Verfügung. Gespeist wird der Baggersee aus Grundwasser, die Gewässergüte reicht von eutroph bis polytroph. Entsprechend gut ist das Nährstoffangebot, was sich an den Fischen bemerkbar macht.
Rund um den See führen Wege, die dich zu vielen gut zugänglichen Angelplätzen bringen. Gehölze und stellenweise ein Röhrichtgürtel säumen das Ufer, im Westen trennt nur ein schmaler Gehölzstreifen den See von der A 27. Offen gestaltet ist allein der Norden, wo der Badestrand mit seinem grobkörnigen Sand liegt.
Steile Bruchkante als Raubfischadresse
Am Grund findest du wenig Struktur, der Untergrund ist überwiegend sandig. Umso wichtiger sind die wenigen markanten Kanten: Die steile Bruchkante gilt als bester Anlaufpunkt für Zander, Hecht und Barsch, weil sich das Wasser hier auf kurzer Strecke stark vertieft. Auch unter überhängenden Ästen lohnt ein Wurf, dort stellen sich Räuber gern in den Schatten. Neben den Raubfischen kommen Aal, Schleie, Karausche, Karpfen und Weißfische wie Brassen, Rotauge und Rotfeder vor.
Beachte, dass Spinn- und Fliegenfischerei sowie das Angeln mit Köderfisch von Anfang Januar bis Ende Mai vereinsseitig ruhen. Wer in dieser Zeit ans Wasser geht, konzentriert sich also auf die friedfischorientierte Fischerei.
Badestrand, Saison und Platzwahl
Die einzigen nennenswerten Flachwasserzonen liegen vor dem Badestrand im Norden. Im zeitigen Frühjahr sammeln sich dort gern Karpfen im schneller erwärmten Wasser. Von Mitte Mai bis Mitte September ist dieser Bereich für Angler tabu, dann übernimmt der Badebetrieb samt DLRG-Station das Nordufer. In dieser Zeit verlagert sich die Fischerei auf die bewaldeten Ufer im Osten und Süden, wo es deutlich ruhiger zugeht.
- Uferstreifen mit Ziersträuchern und Anpflanzungen dürfen nicht betreten werden.
- Einen Parkplatz direkt am Ufer gibt es nicht, das letzte Stück gehst du zu Fuß.
- Ein gummierter Unterfangkescher gehört an diesem Gewässer zur Pflichtausrüstung.
Bewirtschaftet wird der See vom Sportfischer-Verein Bremen, der ihn zusammen mit weiteren Gewässern im Bremer Osten führt. Welche Erlaubnisscheine du brauchst und was aktuell gilt, klärst du am besten direkt beim Verein.