Auesee
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Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Anfahrt erfolgt über die Seitenstraßen der Wurster Straße. Zu eigenen Parkplätzen am See macht der Verein keine Angaben.
Der See liegt im Stadtteil Speckenbüttel und ist über die Spazierwege erreichbar. Geangelt werden darf nur auf der Ostseite und ausschließlich von den Angelstegen.
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Beschreibung
Aufgestaute Neue Aue im Norden von Bremerhaven
Mitten im Stadtteil Speckenbüttel staut ein Wehr die Neue Aue zu einer schmalen, langgestreckten Wasserfläche. Rund zwei Hektar misst der Auesee, etwa 430 Meter zieht er sich von Nord nach Süd. Im südlichen Becken ist er gut 100 Meter breit, nach Norden läuft er zu einem schmalen Arm aus. Das ist kein Revier, in dem du dich verlieren kannst. Wer eine Stunde Zeit mitbringt, geht die interessanten Stellen einmal komplett ab und weiß danach, wo sich der Ansitz lohnt.
Unter der Oberfläche dominiert sandiger Grund. Das Westufer ist bewaldet, am Ostufer liegen Wiesen, Spazierwege und die Angelstege. An sonnigen Wochenenden sind entsprechend viele Hundehalter und Familien unterwegs. Wer seine Ruhe sucht, kommt besser früh am Morgen.
Angeln nur von den Stegen an der Ostseite
Der Bewirtschafter hat den Angelbereich eng gefasst. Erlaubt ist die Ostseite, und auch dort wird ausschließlich von den Angelstegen gefischt. Die Rasenflächen bleiben tabu, samt Gepäck, Ruten und Fahrrad. Das nimmt dir die freie Platzwahl, sorgt aber für feste, gut begehbare Standplätze und saubere Verhältnisse am Ufer.
Gegenüber den Stegen wachsen ausgedehnte Seerosenfelder, dazu kommen Schilfkanten am Ufer. Diese Kanten sind der Schlüssel zum Gewässer. Fische stehen dort im Schatten, finden Nahrung und ziehen an den Übergängen zwischen Kraut und freiem Wasser entlang. Ein paar Ansätze, die sich hier bewährt haben:
- Pose dicht an der Schilfkante neben dem Steg, mit Made, Wurm oder Mais
- Method Feeder mit größerem Köder auf Wurfweite Richtung Seerosen
- Grundmontage im freien Wasser zwischen den Krautfeldern für die Abendstunden
Womit du am Auesee rechnen kannst
Karpfen und Schleien landen hier regelmäßig im Kescher, dazu kommen Brassen, Rotaugen und Rotfedern in ordentlichen Stückzahlen. Auch Güster und Karausche gehören zum Bestand, ebenso der Aal. Unter den Räubern ist der Hecht am stärksten vertreten, er steht gern an den Kraut- und Schilfkanten. Zander und Barsch kommen dazu, bleiben aber seltener.
Weil der See flach ist und viel Kraut trägt, bringt feines Gerät mehr als schwere Karpfenausrüstung. Eine mittlere Rute mit etwas Reserve reicht völlig, um einen Fisch aus den Seerosen herauszuhalten, ohne beim Werfen gleich das halbe Gewässer zu beunruhigen. Vorfach und Schnur dürfen dabei ruhig eine Nummer kräftiger ausfallen, denn ein Karpfen sucht im Drill zielsicher die nächste Deckung.
Vor dem ersten Wurf
Der Auesee ist Vereinsgewässer des ASV Bremerhaven-Unterweser, Gastkarten gibt es dafür nicht. Welche Schonzeiten und Mindestmaße gelten und unter welchen Voraussetzungen du hier ans Wasser darfst, klärst du am besten direkt beim Verein.