Achterdieksee
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Die Ufer werden über die vorhandenen Wege betreten. An einigen Stellen sind Angelstege eingerichtet. Der Damm auf der Westseite ist ganzjährig nicht zum Angeln freigegeben.
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Beschreibung
Baggersee mit salziger Note in Bremen-Oberneuland
Gleich neben der A 27 im Bremer Stadtteil Oberneuland liegt der Achterdieksee, den viele Angler unter seinem zweiten Namen Ikensdammsee kennen. Gespeist wird der Baggersee vom Grundwasser, und weil der Lilienthaler Salzstock im Untergrund sitzt, ist das zulaufende Wasser leicht salzig. Abgeleitet wird es über das Rockwinkeler Achterkampsfleet. Auf rund 7,6 Hektar bekommst du ein erstaunlich tiefes Gewässer vor die Rute: im Schnitt stehen rund 9 Meter Wasser unter dir, an der tiefsten Stelle geht es etwa 15 Meter hinunter.
Buchten, Gehölzufer und Seerosen
Das Ufer ist über weite Strecken mit Gehölzen bewachsen, die zahlreiche kleine Buchten und Nischen formen. Genau diese Ecken machen den See für die Praxis spannend, denn zwischen überhängenden Ästen und Krautzonen findest du Deckung und Fischkontakt auf engem Raum. Der Uferbereich ist größtenteils krautig und fällt nach einem flachen Anfang steil ab. Im Bereich des Badestrands am Westufer wird der Grund sandig und geht nur langsam in die Tiefe. In Teilen des Sees stehen Seerosenfelder. An einigen Stellen sind Angelstege eingerichtet, die dir auch dort einen sauberen Stand geben, wo der Bewuchs dicht ist.
- Kanten zwischen Krautfeld und freiem Wasser sind die naheliegenden Anlaufpunkte für Hecht und Barsch.
- Die tiefen Zonen in der Seemitte lohnen sich, wenn es im Hochsommer im Flachen zu warm wird.
- Buchten mit überhängendem Gehölz sammeln Weißfisch und ziehen entsprechend Räuber nach.
Was hier schwimmt
Der Bestand ist breit aufgestellt. Neben Hecht, Zander und Barsch stehen Aal, Karpfen und Schleie auf der Liste, dazu Brassen, Rotauge, Rotfeder und Bitterling. Auch Welse sind im See vertreten. Ein größerer Besatz mit Aal, Hecht, Karpfen und Weißfisch fand 2010 statt. Der See ist gut besucht, du wirst an schönen Wochenenden also selten allein am Wasser sein. Wer etwas früher anreist oder die weniger begangenen Uferabschnitte abläuft, hat davon spürbar mehr.
Vor Ort beachten
Bewirtschaftet wird der See vom Sportfischer-Verein Bremen e.V. Die Ufer werden über die vorhandenen Wege betreten, bepflanzte Uferstreifen bleiben tabu. Der Damm auf der Westseite ist ganzjährig nicht zum Angeln freigegeben, und rund um den Badestrand ruht das Angeln in der Badesaison von Mitte Mai bis Mitte September. Neben dem Angeln wird der See auch zum Baden und Tauchen genutzt. Welche Auflagen im Detail für deinen Erlaubnisschein gelten, prüfst du am besten direkt beim Verein.